Bundeskanzler Friedrich Merz spricht nach der Sitzung der Parteigremien von der schwersten Niederlage der CDU seit Jahrzehnten. Am Reformkurs will er unbeirrt festhalten.
FUCHS-Briefe
Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD dominiert, CDU in der Krise
Thilo Boss, Redakteur Politik | Wirtschaft bei den Fuchsbriefen
Die verheerende Wahlschlappe der CDU in Sachsen-Anhalt ist vor allem auf die Unzufriedenheit mit Kanzler Merz zurückzuführen. Der kann nur mit mutigen Reformen für die Christdemkoraten eine Wende einleiten.
In Sachsen-Anhalt sieht alles danach aus, dass die AfD einen großen Wahlsieg einfährt und mit Abstand stärkste Kraft im Magdeburger Landtag wird. Parteienforscher Werner Patzelt führt das auch auf die Bundespolitik unter Kanzler Friedrich Merz zurück.
Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt erstmals in die Regierungsverantwortung kommen. Für Politikwissenschaftler Werner Patzelt ist die verfehlte Politik von Friedrich Merz der Grund, dass immer mehr Stammwähler der CDU den Christdemokraten den Rücken kehren.
FUCHS-Briefe
Arbeitsmarkt: Wirtschaftsforscher warnen vor Migrationsfeindlichkeit
Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt die Regierung stellen. Wirtschaftsforscher warnen gegenüber FUCHSBRIEFE vor einer migrationsfeindlichen Politik, die das Land zurückwerfen könnte.
In Sachsen-Anhalt wird in knapp drei Wochen gewählt. Vieles spricht dafür, dass die AfD die absolute Mehrheit holt. Das liegt auch daran, dass Kanzler Merz den Menschen ohne die notwendigen Reformen keine Zukunftsperspektive bietet.
FUCHS-Briefe
Sven Schulze: Sachsen-Anhalt soll Pharma-Hotspot werden
Sachsens-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze will sein Land als europäischen Pharmastandort entwickeln. Dafür hat er mit der Branche einen Fünf-Punkte Plan verabschiedet. Gelingen kann das aber nur, wenn der Bund beim Sparpaket der Gesundheitsreform den Arzneimittelherstellern entgegenkommt.
FUCHS-Briefe
Magdeburg: Ministerpräsident Haselhoff tritt zurück
In der Union beginnt die Flucht vor Wahlniederlagen: Reiner Haselhoff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, zieht seinen Rücktritt vor und überlässt das Amt bald seinem unbekannten Wirtschaftsminister Sven Schulze. Hintergrund ist die drohende Wahlkatastrophe.
Erfreuliche Meldungen aus der Wirtschaft nehmen wir in dieser Woche vor allem aus dem Außenhandel wahr. Aber auch vom Arbeitsmarkt, aus Brunsbüttel und Europa gibt es gute Neuigkeiten.
In Sachsen-Anhalt die erste "Corona-Wahl". Copyright: Pexels
Deutschland bewegt sich in die Nach-Corona-Zeit. Nicht mehr das Virus bestimmt die Debatten, sondern seine vielfältigen Folgen. Das wird auch die kommenden Wahlen beeinflussen. Und zu ungewollten politischen "Lagerbildungen" führen.
Die Aufregung um den neuen Rundfunkstaatsvertrag des MDR ist groß. Im Zentrum der Debatte: Thüringens MP Bodo Ramelow. Copyright: Picture Alliance
Kurz vor Weihnachten sickerte durch, was im neuen Rundfunkstaatsvertrag des MDR steht. Die Aufregung hinter den Kulissen ist seitdem groß. Der Arbeitgeberseite werden Mandate weggestrichen - und das alles ohne Anhörung. Mehr zu den Interna lesen Sie hier.
FUCHS-Briefe
Ostdeutschland – alte Unternehmer erzwingen zweiten Strukturwandel
In Ostdeutschland steht auf Grund der Überalterung der Unternehmer ein zweiter Strukturwandel an. Viele Unternehmen sind für eine Nachfolge nicht geeignet. Um die wirtschaftliche Entwicklung der Region zu fördern, sollten die Wachstumsunternehmen unterstützt werden...