Bei den Kommunalwahlen in Tschechien hat die Regierungspartei von Präsident Andrej Babis überraschend viele Stimmen geholt. Doch die Wahlparty bekommt einen schalen Beigeschmack.
Kaum Kontrollen, ein hohes Maß an Intransparenz bei der Verwendung von EU-Mitteln: Was die EU-Betrugsbehörde OLAF aufgedeckt hat, lässt tief blicken. Es trifft zwar gerade Tschechien und seinen Premier Babiš. Aber es lässt auch ahnen, welch hohe Anteile an Hilfsgeldern in der EU in dubiosen Kanälen versickern. Nun müssen die Tschechen auf ihre Krone aufpassen.
Die deutsche Politik laviert derzeit zwischen unterschiedlichen Strategien im Umgang mit der Corona-Pandemie. Eine klare Perspektive kann sie immer noch nicht geben. Doch aus der Statistik lässt sich manches ablesen.
Der Etat-Entwurf der EU dürfte den Visegrad-Staaten so gar nicht gefallen. Copyright: Picture Alliance
Die Verhandlungen über das EU-Budget für die kommenden fünf Jahre werden indirekt auch zu Verhandlungen über den Euro. Denn beim Geld hören bekanntlich Freundschaften auf – und latente Feindschaften vertiefen sich. Der Riss, der schon jetzt durch die EU geht, könnte sich schnell verbreitern und vertiefen.
In Osteuropa, wie hier in Warschau, ist die Wirtschaft weiterhin fleißig am wachsen.
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Die Wirtschaft der osteuropäischen Staaten hält sich angesichts der konjunkturellen Schwäche in Europa erstaunlich gut. Das gilt für Ungarn, Polen, Tschechien gleichermaßen. Dennoch laufen die Währungstrends auseinander.
Tschechische Aktien sind äußerst günstig bewertet.
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Die Wirtschaft Tschechiens boomt. So sehr, dass die Notenbank 2017 damit begann die Leitzinsen anzuheben, um einer Überhitzung vorzubeugen. Dennoch tauchen Aktien von der Prager Börse eher selten in den Depots deutscher Anleger auf. Angesichts günstiger Bewertungen ist das jedoch ungerechtfertigt. Unsere Favoriten stellen wir hier vor.
In Tschechien zieht die Inflation an. Das lässt die Notenbank nicht kalt. Besonders ein Indikator gibt ihr zu denken. Wie Anleger mit der Situation umgehen können.
Der tschechische Regierungschef Babis streitet mit den Währungshütern.
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In Tschechien streiten die Währungshüter mit der neuen Regierung. Und das aus gutem Grund. Für Anleger ergibt sich daraus eine interessante Konstellation.
Der von den anziehenden Zinsen ausgehende Druck ist auch in Osteuropa angekommen. Vor allem die Währungen stehen unter Druck. Für Anleger ergeben sich daraus durchaus Chancen.
Tschechien hat wieder eine Regierung. Der als Populist bezeichnet Unternehmer Andrej Babis führt eine Koalition mit Kommunisten und Sozialdemokraten an. Ein Kernprojekt von Babis ist wirtschaftlich eine bessere Unterstützung für die Unternehmen sowie politisch ein enger Bund mit Polen, der Slowakei und Ungarn.
Staatspräsident Miloš Zeman hat Andrej Babiš zum zweiten Mal zum Premier ernannt. Mit dem Konzept einer Minderheitsregierung war der Ano-Parteichef im ersten Anlauf im Parlament gescheitert. Nun plant der 63-jährige Multimilliardär eine Koalition mit den Sozialdemokraten unter Tolerierung durch die Kommunisten. Das Zustandekommen des neuen Kabinetts ist allerdings noch nicht sicher. Noch bis Donnerstag kommender Woche stimmt die sozialdemokratische Basis darüber ab, ob ihre Partei das Bündnis eingehen soll. Gewählt wurde am 20./21. Oktober 2017.
Trotz eines lange Zeit kräftig pumpenden Konjunkturmotors hat der Zloty zuletzt deutlich an Wert eingebüßt. Die dahinterstehenden Aspekte sind erst in zweiter Linie wirtschaftlicher Art. Aber die Auswirkungen könnten noch kräftig ausfallen.
Tschechiens Ministerpärsident Andrej Babiš kommt mit seiner Ano-Partei einer ordentlichen Regierungsbildung näher. In den nächsten Wochen wird es eine zweite Verhandlungsrunde geben.
Der IWF setzt seine Wachstumserwartungen für die drei wichtigsten ostmitteleuropäischen Staaten Polen, Ungarn und Tschechiene herauf. Davon profitieren vor allem zwei Währungen.
Das tschechische Abgeordetenhaus hat der Aufhebung der Immunität von Andrej Babiš und Jaroslav Faltýnek zugestimmt. Somit laufen die Ermittlungen im Betrugsfall „Storchennest" weiter.