Die großen Leitbörsen notieren ziemlich sorglos auf hohen Niveaus. Es spricht viel dafür, dass es nun nicht weiter nach oben geht – sondern nach unten.
Die US-Regierung gibt widersprüchliche Äußerungen zum Dollar ab. Der Finanzminister will einen starken, der Präsident einen schwachen Dollar. Der Widerspruch wird sich bald lösen.
Sowohl die Eurozone als auch Japan haben bislang kaum unter der Konkurrenz Chinas gelitten. Das ändert sich mit der Neuorientierung der chinesischen Geldpolitik.
Staatsanleihenankauf, Nullzinsen, Griechen-Aufstand: Der Euro wird zur Weichwährung á la Italienische Lira gestempelt. Das geht an den ökonomischen Tatsachen vorbei.
Es ist nicht leicht für Anleger, Kapital aus den Devisenmärkten zu schlagen. Nur wer einen langen Atem hat und Durststrecken durchsteht, kann mit passiven und aktiven Währungsstrategien sein Portfolio optimieren – die richtigen Positionen und Produkte vorausgesetzt.