Der demografische Wandel verschärft den Fachkräftemangel in Deutschland. Experten wie Enzo Weber warnen im Gespräch mit FUCHSBRIEFE vor einem Verlust von Millionen Arbeitskräften in den nächsten Jahren.
Der Fachkräftemangel bremst Deutschlands Wirtschaft – trotz Rezession. Enzo Weber vom IAB spricht im Interview mit FUCHSBRIEFE über notwendige Zuwanderungsreformen und die Attraktivität des deutschen Arbeitsmarktes. Kann ein kanadisches Punktesystem helfen? Wie wichtig sind hohe Löhne im globalen Wettbewerb? Und was muss Deutschland tun, um neue Impulse und Talente anzuziehen? Das sagt Enzo Weber im Interview mit FUCHSBRIEFE Redakteur Thilo Boss.
FUCHS-Briefe
Fachkräftelücke: Warum Zuwanderung nur ein Teil der Lösung ist
Deutschland steckt im Dilemma: Die Zuwanderung ist hoch, aber der Fachkräftemangel bleibt bestehen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kennt eine wesentliche Ursache. FUCHSBRIEFE haben mit dem IAB dazu gesprochen.
FUCHS-Briefe
Zuwanderung in Städten und Bevölkerungsschwund im Osten
Bevölkerungsprognosen sind wichtig, um die Entwicklung von Immobilienpreisen vorhersagen zu können. In schrumpfenden Regionen sinkt die Nachfrage in den kommenden Jahren bereits. Dort muss mit sinkenden Preisen gerechnet werden. Wie sich die Bevölkerung entwickelt, zeigt eine neue Prognose des IW.
FUCHS-Briefe
Brutaler Messerangriff in Mannheim: Gefahr für unser Recht auf friedliche Demonstrationen
In Mannheim wurde am Wochenende auf brutale Weise und ohne Vorwarnung ein Redner bei einer Demonstration mit einem Messer niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Auch ein Polizist wurde lebensgefährlich attackiert. Er erlag am Wochenende seinen Verletzungen. Doch die Medien relativieren die Tat und lenken vom Kern einer wichtigen Debatte ab, meint Fuchsbriefe-Herausgeber Ralf Vielhaber.
FUCHS-Briefe
Willkommensmappen erleichtern den Start ins Berufsleben
Ausländische Fachkräfte spielen für deutsche Unternehmen eine immer wichtigere Rolle. Aber was sollten Sie tun, um neue Fachkräfte aus dem Ausland an Ihr Unternehmen zu binden? Wir stellen Ihnen einen praktischen Leitfaden vor.
FUCHS-Briefe
Le Pen und Salvini wollen ein breites Rechts-Bündnis
Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni ist für einige europäische Rechte eine Enttäuschung. Sie hätten lieber, dass Meloni härter gegen Migranten vorgeht und stärker anti-europäische Töne anschlägt. Nun setzen sie Meloni unter Druck und verlangen eine Positionierung.
FUCHS-Briefe
Handelskammern kooperieren enger mit Ausländerbehörden
Die Vermittlung ausländischer Fachkräfte an Unternehmen überfordert viele Ausländerbehörden. Darum kooperieren nun erste Handelskammern enger mit den Behörden, um die Verfahren zu beschleunigen. FUCHSBRIEFE sagen Ihnen, welche IHKs das sind und welche Dokumente Sie benötigen.
FUCHS-Briefe
Hohe Einkommensschwelle verhindert mehr Zuwanderung
Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz wird den Zuzug von Facharbeitern kaum erleichtern. Zwar schafft das Gesetz bürokratische Erleichterungen zur bisherigen Regelung. Aber es werden neue Hürden aufgebaut. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerb zu.
FUCHS-Briefe
Zinsen, staatliche Vorgaben und Demografie entfalten Wirkung
Die Immobilienpreise sinken in Deutschland erstmals seit Jahren. Ist das die Trendwende in einem seit Jahren heiß gelaufenen Markt? FUCHSBRIEFE haben sich mit den Treibern der Entwicklung auch im Vergleich mit früheren Phasen auseinandergesetzt.
Die Zahlen der Asylbewerber in Deutschland steigen - und die Ampel-Koalition blendet das Mega-Thema einfach aus. Berlin hat für die Kommunen nahezu ausschließlich warme Worte übrig. Die Flüchtlingskrise 2.0 hat zwei riskante Folgen für die Gesellschaft und Volksparteien.
FUCHS-Briefe
Hubertus Heil plant zwei Gesetze zur Linderung des Fachkräftemangels
Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat einen Plan, um den Fachkräftemangel für Unternehmen zu lindern. Das Heil-Mittel für KMU soll vor allem eine beschleunigte Einwanderung aus Drittstaaten sein. FUCHSBRIEFE haben sich die Minister-Ideen auf dem Zukunftstag Mittelstand des BVMW erklären lassen.
Schweden ist ein bevorzugtes Ziel für Migranten, doch jetzt will das Land gegensteuern. Die Migrationsministerin Maria Malmer Stenergard hat einen Plan entwickelt, der Migranten von einer Flucht in das Land abhalten soll.
FUCHSBRIEFE sprachen mit dem Unions-Politiker Wolfgang Bosbach. Im dritten Teil des Interviews geht es unter anderem um den Begriff "Rassist", Hindernisse bei der Integration und kuriose Wortkonstruktionen von Medienschaffenden des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Die Einwanderung nach Deutschland wird in den kommenden Jahren aus anderen Herkunftsländern kommen. In den vergangenen zwanzig Jahren kam ein großer Teil der Einwanderer aus Süd- und Osteuropa. Aus diesen Ländern werden kaum noch Einwanderer kommen. Dafür steigt die Zahl der Migrationswilligen aus anderen Regionen.
Jetzt wo es nach dem milden Jahreswechsel draußen kälter wird, erwärmen uns eine ganze Reihe guter Nachrichten das Herz. Sie betreffen in dieser Woche unter Anderem Erfreuliches aus den Bereichen Lieferketten, Konjunktur und Integration, eine positiv stimmende Analyse zu europäischen Wirtschaftsdaten und eine spannende Kooperation im Bereich Energie.
FUCHS-Briefe
Im Corona-Jahr 2020 geringste OECD-Migration seit 2003
Migration ist eines der großen politischen Themen, auch wenn es in der öffentlichen Beachtung derzeit hinter Corona und Klimawandel seltener durchblitzt als etwa im Spätsommer 2015. Eine aktuelle Analyse der OECD hält dabei Licht und Schatten parat.
Hände einer alten Person stützen sich auf einen Stock. Copyright: Pixabay
Die Wachstumsaussichten für die deutsche Wirtschaft werden sich in den nächsten fünf Jahren stark verringern. Die Gründe sind eine große Verrentungswelle und die geringere Einwanderung aus den bisherigen Haupt-Herkunftsländern. Und es wird noch Jahre dauern, bis Deutschland wieder größere Wachstumsmöglichkeiten hat.
Wahlprogramme verlieren sich im Klein-Klein. Copyright: Pixabay
Auf Deutschland rollt eine Problem-Lawine zu: Rente, Pflege, internationale Wettbewerbsfähigkeit, Fachkräftemangel und Klimawandel, um nur einige Felder zu nennen. Für die großen Zukunftsfragen in all diesen Gebieten brauchen wir Antworten. Doch die Antworten der Parteien bleiben in den allermeisten Fällen vage bis unzureichend.