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Autobranche als Abnehmer

Thyssenkrupp steigt groß ins Geschäft mit Seltenen Erden ein

Thyssenkrupp steigt groß ins Geschäft mit Seltenen Erden ein. Copyright: ThyssenKrupp
Der australische Hastings-Konzern hat einen Zehn-Jahres-Vertrag mit Thyssenkrupp abgeschlossen. Dieser sichert dem deutschen Konzern große Mengen Seltener Erden zum Vertrieb in Deutschland als auch weltweit.

Thyssenkrupp erweitert das Geschäftsmodell. Der Stahlkonzern vertreibt jetzt auch Seltene Erden aus Australien. Thyssenkrupp steigt in großem Stil in das Geschäft ein. Der Konzern hat einen entsprechenden Vertrag mit einer Laufzeit von 10 Jahren mit dem australischen Bergbauunternehmen Hastings Technology Metals abgeschlossen.

Innerhalb von 10 Jahren soll Hastings ingesamt 70.000 Tonnen hochwertiges, gemischtes Seltenerdkarbonat an Thyssenkrupp liefern. Und zwar in den ersten fünf Jahre jeweils 9.000 Tonnen und in den fünf Folgejahren jeweils 7.000 Tonnen.

Abnehmer aus der Autobranche

Thyssenkrupp hat laut Vertrag das Recht, die in Australien geförderten und aufbereiteten Seltenen Erden sowohl in Deutschland als auch weltweit zu verkaufen.

Thyssenkrupp denkt dabei offenbar vor allem an Abnehmer aus der Autobranche, die Seltene Erden zur Produktion benötigen. Für die Herstellung von Dauermagneten für Elektroautos sind vor allem die beiden Seltenerdmetalle Neodym und Praseodym erforderlich. Diese wird Thysssenkrupp nun von Hastings Technology Metals beziehen.

Fazit: Ob Thyssenkrupp damit eine unternehmerische Wende vollziehen kann, ist offen. Aber das Neugeschäft passt zum Konzern und verspricht auf Jahre hinweg gute Umsätze.

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