Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2596
Uhren können eine sichere Anlage in Zeiten der Inflation darstellen

Uhren als Inflationsschutz

Eine Uhr der Marke Tudor. Copyright: Pexels
Mechanische Luxus-Uhren sind gefragter denn je. Immer mehr Investoren und Sammler sind bereit, hohe Geldsummen auszugeben, um eine beliebte Uhr von Rolex, Patek Philippe oder Audemars Piguet am Handgelenk oder im Bankschließfach zu wissen. Gerade in Zeiten erhöhter Inflation erweist sich das Uhreninvestment als interessante Möglichkeit, Stabilität in das eigene Portfolio zu bringen.

Werthaltige Uhren sind für Anleger eine Möglichkeit, um ihr Vermögen gegen die Inflation abzusichern. In Deutschland ist sie im Zuge von gestörten Lieferketten und Materialknappheit so hoch wie seit 1993 nicht mehr. Steigende Preise und Wertverlust des eigenen Vermögens sind die Folge. Mit Uhren-Investments lässt sich dagegen halten.

Schon vor der Corona-Krise zeichnete sich eine Renaissance der mechanischen Luxus-Uhren ab. Der Handel am Uhrenmarkt nimmt kontinuierlich zu. Die Interessentenlisten der Konzessionäre werden länger, der Handel auf den Graumärkten wächst. Allein die Transaktionen beim Online-Uhrenmarktplatz Chrono24 erleben im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von ca. 30% – bei 1,5 Mrd. Euro jährlichem Transaktionsvolumen. Das steigende Interesse liegt nicht zuletzt daran, dass Uhren von immer mehr Anlegern als renditestarkes Investment betrachtet werden. Auch die Wohlstandswerdung Asiens spielt hier eine Rolle. 

Rendite übersteigt die Inflation

Die Uhren von Rolex oder Audemars Piguet zeigen – je nach Modell –  eine Wertentwicklung, die die aktuelle Inflationsrate von ca. 4% deutlich übersteigt. In den letzten fünf bis zehn Jahren stiegen die Listenpreise von bspw. Rolex jährlich kontinuierlich um bis zu 9% p.a. an. Die Marktpreise haben sich noch deutlich besser entwickelt: jährliche Wertsteigerungen um 10 bis 50% sind hier bei bestimmten Modellen nachzuweisen. 

Das zeigt sich Beispielsweise an der Rolex Daytona in Edelstahl. Im Vergleich zum Listenpreis werden diese Uhren zu einem mehr als doppelt so hohem Marktpreis gehandelt und versprechen damit Renditen bis über 100%. In den letzten vier Jahren ist allein der Marktwert zwischen 4,2 bis 27% p.a. gestiegen, von 16.639 Euro (April 2017) auf 27.863 Euro (April 2021). Damit erzielen solche Modelle eine jährliche Rendite, die deutlich über der aktuellen Inflationsrate liegt.

Fazit: Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass der Wert und damit eine potenzielle Rendite von Luxus-Uhren über die Jahre enorm zulegen können. Bei bestimmten Marken und Modellen liegt diese Entwicklung deutlich über der langfristigen Inflationsrate von ca. 2% und auch über der aktuell geschätzten Rate von 4,1%. Uhren eignen sich folglich als Absicherung gegen Inflation im eigenen Portfolio.

Hier: FUCHSBRIEFE abonnieren

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Tauwetter nach sechs Jahren Eiszeit

Australien und China wollen wieder miteinander sprechen

Südsee-Atoll. © senaiaksoy / Getty Images / iStock
Den G20-Gipfel wird Australiens Premierminister auch zu offiziellen Gesprächen mit Chinas Präsidenten nutzen. Das ist auch ein Signal an eine dritte Partei, die in der Region um Einfluss buhlt.
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit der Finanzoo GmbH

Anglogold taktisch reduzieren

Übereinandergestapelte Goldbarren. © Filograph / Getty Images / iStock
Unsere Spekulation auf einen steilen Anstieg der Gold-Aktien ging gut auf. Wir hatten dazu auf Anglogold gesetzt, die auf Basis der automatischen Bilanzanalyse von Finanzoo fundamental unterbewertet waren. Das hat gut funktioniert. Jetzt sendet die Software aber ein anderes Signal.
  • Inhalte, Angebote und Diskussionen

Verlag Fuchsbriefe jetzt auch bei LinkedIn

Icon von LinkedIn auf dem Bildschirm eines Smartphones. © scyther5 / Getty Images / iStock
Mit unserer erweiterten Social Media Präsenz erreichen Sie die FUCHSBRIEFE jetzt auch bei LinkedIn.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Bank of Canada deutet weitere Drosselung des Zinstempos an

Tauben-Töne aus Ottawa

© metrokom / iStock / Thinkstock
Die Inflation ist noch nicht auf "Wunsch-Niveau". Dennoch deutet Kanadas Notenbankchef eine Drosselung des Zinserhöhungstempos an. Das hat Auswirkungen auf die Währungskurse und eröffnet weitere interessante Anlageperspektiven in Kanada.
  • Fuchs plus
  • Euro-Geldhüter laufen der Entwicklung hinterher

EZB laviert sich in die Stagflation

Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main. © Bernd Wittelsbach / iStock
Die EZB sucht den richtigen geldpolitischen Pfad in der aktuellen Krise. Ihr Problem ist, dass sie extrem politisiert ist und darum der realen Entwicklung hinterher läuft. Das führt zu einem Lavieren in der Geldpolitik, das dauerhaft sehr teuer wird.
  • Fuchs plus
  • Wird das "Weiße Gold" bald wieder günstiger?

Zuckerpreis bekommt Gegenwind

Zuckersorten. © Printemps - Fotolia
Der Zuckerpreis springt wild auf und ab. Nach kräftigen Kursgewinnen geht es nun wieder zügig abwärts. Ist das eine Kaufgelegenheit oder lohnt es sich, auf weiter fallende Preise zu setzen?
Zum Seitenanfang