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Ungarn schließt Abkommen mit Russland

Ungarn sucht für billiges Öl den Konflikt mit der EU

Ungarn sucht weiter den Konflikt mit der EU und will eine neue Pipeline mit Russland bauen. Das Land ist im Wahlkampf, im Frühjahr 2026 sind Parlamentswahlen.

Ungarn, Serbien und Russland wollen eine neue Erdölpipeline bauen. Seit Russlands Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 versucht die EU, die Energieexporte Russlands in die EU zu unterbinden, um nicht den Krieg zu finanzieren. Aktuell arbeitet sie daran, Gasimporte aus Russland bis 2027 zu verbieten. Ungarns Regierung unter Victor Orban hat zahlreiche Konflikte mit der EU. Sie hat die Begrenzung der Energiekosten zu einem Hauptthema ihres Wahlkampfs (nächste Palamentswahlen sind im Frühjahr 2026) gemacht. Eine neue Pipeline aus Serbien soll bis 2027 in Betrieb gehen. Dazu hat Ungarns Außenminister Peter Szijjarto eine Vereinbarung mit dem russischen und dem serbischen Außenminister unterschrieben.

Fazit: Die ungarische Regierung wird in den kommenden Monaten verstärkt Politik gegen die EU betreiben, denn sie will damit Wahlen gewinnen.

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