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Handel: Trendwechsel bei Privatinsolvenzen

Unternehmen sollten bei Absatzfinanzierungen wachsam bleiben

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Unternehmen, die Absatzfinanzierungen anbieten, stehen vor neuen Herausforderungen. Die Zahl überschuldeter Haushalte in Deutschland steigt erstmals seit 2018 wieder an. Besonders junge Verbraucher sind betroffen. Händler sollten den Trendwechsel stärker berücksichtigen.

Unternehmen, die auch Absatzfinanzierungen anbieten, sollten vorsichtiger werden. Denn die Zahl der überschuldeten Privathaushalte nimmt erstmals seit Jahren wieder zu. Damit hat sich der rückläufige Trend gedreht. 

Die Zahl der überschuldeten Haushalte in Deutschland ist seit 2018 zurückgegangen. Im Jahr 2025 gab es erstmals wieder einen Anstieg. In Deutschland sind aktuell rund 5,7 Mio. Erwachsene überschuldet, so der Schuldneratlas Deutschland 2025 von Creditreform (+2%). Das sind über 8% der Bevölkerung. Die höchsten Überschuldungsquoten finden sich in westdeutschen Städten. 

Überschuldung steigt, Ausfallrisiken nehmen deutlich zu

Besonders junge Verbraucher sind überschuldet, oft durch Käufe bei Online-Shops oder Versandhändlern. Mit fast 13,4% ist in der Gruppe der 30 bis 39-jährigen die Überschuldungsquote am höchsten. Bei den unter 30-Jährigen nimmt die Überschuldung am schnellsten zu. Grund: Die 20- bis 24-Jährigen achten beim Kauf über Onlinekanäle zu wenig auf ihre finanziellen Mittel und übernehmen sich. 

Die steigende Überschuldung wird sich mittelfristig in der Zahl der Verbraucherinsolvenzen spiegeln. Diese stiegen im Jahr 2024 um 6,6%. Im Jahr 2025 hat sich die Dynamik beschleunigt (+8%). In den ersten 9 Monaten des Jahres registrierte Creditreform bereits über 57.000 Verbraucherinsolvenzen.

Fazit: Das Risiko von Zahlungsausfällen steigt. Versender sollten Kreditrisiken stärker beachten und auch bei mittleren Konsumkrediten von wenigen hundert Euro Schufa-Anfragen stellen.


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