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Billiges Geld treibt Unternehmensmarkt an

Unternehmenpreise klettern der Börse hinterher

Die Notenbanken schieben den Unternehmensmarkt an. Die Kehrtwende der US-Notenbank hin zu einer lockeren Zinspolitik und die Aussicht auf längere Nullzinsen in der Eurozone beflügeln die Käuferseite. Allerdings sind viele Käufer mit Konjunkturskepsis auf Einkaufstour und versuchen, die Preise zu drücken.

Notenbanken schieben Übernahmen erneut an

Nach einem verkorksten ersten Quartal ... Das Stimmungsbarometer am Unternehmensmarkt zeigt (wieder) nach oben. Doch noch herrscht Vorsicht. Der wachsende Konjunkturpessimismus zum Jahreswechsel und danach Zurückhaltung bei Firmenübernahmen ausgelöst. Etliche Deals ziehen sich dem Vernehmen nach in die Länge.
Vor allem bei der Bewertung des Geschäfts in den nächsten Jahren gehen die Einschätzungen auseinander. Während die Verkäufer eher optimistisch sind und auf volle Auftragsbücher verweisen, sind die Käufer sehr zurückhaltend. Viele erinnern sich noch gut an die letzte Krise, in der es eine Phase gab, in der die Aufträge reihenweise storniert wurden. Da sich dieses Risiko nicht ausschließen lässt, soll es im Preis Berücksichtigung finden. Entsprechend hart ist das Ringen um eine faire Bewertung.

 

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