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Mittelamerika will enger mit den Vereinigten Staaten kooperieren

USA drängen China in Lateinamerika zurück

Karte Mittelamerika. © PeterHermesFurian / Getty Images / iStock
Im Zuge der Ost-West-Auseinandersetzung sortieren sich die Blöcke. In Lateinamerika ringen die USA und China um Einfluss. Die Länder Mittelamerikas beginnen sich zu sortieren.
Die Länder Mittelamerikas streben eine nähere Kooperation mit den USA an. Darauf verständigten sich in San José die Präsidenten Costa Ricas, der Dominikanischen Republik und Panamas. Neben engerer Zusammenarbeit u.a. in den Bereichen Wirtschaft, Migration und Nachhaltigkeit wurden Verhandlungen über US-Erdgasimporte beschlossen. Parallel zu den Verhandlungen gründeten Wirtschaftsvertreter den ADD+USA Business Council. Ziel des neuen Gremiums ist es Auslandsinvestitionen zwischen den USA und den Karibik-Ländern zu fördern.

Zudem hat der Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten in Washington eine engere Partnerschaft mit Ecuador beschlossen. Ziel sei vor allem die "Bekämpfung bösartiger ausländischer Einflüsse". Neben tieferen Wirtschaftsbeziehungen sind Kooperationen im Bereich Militär und innere Sicherheit geplant.

Fazit: Die Länder Mittelamerikas entscheiden sich im neuen Ost-West-Konflikt für die Supermacht vor ihrer Haustür. Der Einfluss Chinas bleibt aber hoch in Ländern, in geografisch größerer Entfernung zu den USA (Argentinien, Bolivien, Brasilien, Uruguay).
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