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Starker Anstieg verschiedener Indikatoren

USA verbreiten gute Laune für die Wirtschaft

Mit der Wirtschaft geht es in den kommenden Monaten weiter deutlich bergauf. Das signalisieren unterschiedliche Indikatoren aus dem In- und Ausland. Vor allem die USA verbreiten aktuell viel gute Laune.

Viel gute Laune verbreiten an diesem Montag Zahlen aus den USA. Aber auch Europa „liefert“. Aus Deutschland kam nicht zuletzt wegen des verlängerten Wochenendes nachrichtlich weniger; aber was kam, hat es in sich. FUCHSBRIEFE haben für einen optimistischen Wochenstart wieder für Sie und Ihre Mitarbeiter recherchiert:

  • Die Bestellungen im Maschinen- und Anlagenbau stiegen im April real um satte 72%. Orders aus dem Inland legten um 60%, jene aus dem Ausland um 78% zu. Aus den Euro-Staaten kamen im April 81% mehr Bestellungen, die Nicht-Euro-Länder steigerten ihre Orders um 77%, so der Verband VDMA.
  • Der Geschäftsausblick im Einkaufsmanager-Index EMI blieb im Mai gegenüber dem Allzeithoch vom April (seit Juli 2012) nahezu unverändert. Rund 46% der befragten Einkaufsmanager zeigten sich zuversichtlich, dass sich die Nachfrage weiter erholen werde, sobald die Pandemie abklingt und die Lieferketten wieder reibungslos funktionieren.
  • Das Beschäftigungswachstum in der Industrie beschleunigte sich abermals und fiel so kräftig aus wie seit Februar 2018 nicht mehr.
  • Die Zahl der Kurzarbeiter ist im Mai gesunken, von 2,5 auf 2,3 Mio., schätzt das ifo Institut.
  • Der Konjunktur-Frühindikator der Commerzbank ist im Mai konstant geblieben (0,52 Vormonat 0,51 Punkte) und lag damit den dritten Monat in Folge auf einem hohen Niveau.
  • Die Großhandelsunternehmen in Deutschland haben im 1. Quartal 2021 nach vorläufigen Ergebnissen 0,4% mehr Umsatz erwirtschaftet als im 1. Quartal 2020.

EU genehmigt Beihilfen

  • Eine 10 Mrd. Euro schwere Regelung Deutschlands zur Pandemie-Entschädigung ist mit dem EU-Beihilferecht vereinbar. Das hat die Europäische Kommission festgestellt. Damit können Unternehmen aus allen Wirtschaftszweigen für bestimmte Einbußen entschädigt werden, die ihnen durch die vollständige Einstellung ihrer Geschäftstätigkeit aufgrund des Ausbruchs von COVID-19 und der von der deutschen Regierung verhängten restriktiven Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie entstanden sind.
  • Der Einkaufsmanagerindex in der EU ist im Mai auf ein neues Hoch von 63,1 geklettert. Vor allem Investitionen, die in der Hochphase der Pandemie zurückgehalten worden sind, werden vermehrt nachgeholt und umgesetzt.
  • Durch die Öffnungen des wirtschaftlichen Lebens kommt der Arbeitsmarkt in der EU langsam wieder in Schwung. Die Arbeitslosenquote  ging von 8,2% im Februar auf 8% im April zurück.

USA: Mehr Stellen, weniger Arbeitslose

  • In den USA stiegen die Beschäftigtenzahlen in den Betrieben im Mai um solide 559.000, die Arbeitslosenquote sank auf 5,8%. Der größte Stellenzuwachs erfolgte im Freizeit- und Gastgewerbe.
  • Die US-Löhne verzeichneten einen gesunden monatlichen Anstieg von 0,5%.
  • Der US-Haushaltsplan der Biden-Regierung sieht für 2022 Erhöhungen der Staatsausgaben in Höhe von rund 4,6 Billionen US-Dollar über die nächsten 10 Jahre vor. Die Ausgaben des Staates sind auch die Aufträge für die Unternehmen – hier können auch deutsche Firmen partizipieren.
  • Der US-Index des Institute for Supply Management für das verarbeitende Gewerbe stieg im Mai auf 61,2. Er ist damit im 4. Monat in Folge über 60. Das deutet auf eine anhaltend starke Wirtschaftserholung hin.
  • Der Index für den Auftragseingang sprang auf 67,und signalisiert starkes Wachstum bei den Auftragseingängen. Auch der Auftragsbestandsindex stieg auf 70,6 und bewegt sich damit klar im Expansionsbereich.

Fazit: Dem konjunkturellen Sommerhoch steht nichts mehr im Wege.

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