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ABB Ltd. - Zugreifen mit Roboterarmen

Der Roboter als Kollege - der Automationskonzern setzt auf den Erfolg dieser Zukunftsvision.

ISIN: CH 001 222 171 6; Kurs: 21,33 CHF (Stand: 16.4., 12 Uhr)

Der Energie- und Automationskonzern ABB ist mit weltweit mehr als 250.000 installierten Industrierobotern einer der Großen der Branche. Der ABB-Roboter Flexpicker schafft 150 bis 180 Picks (Greifaktionen) pro Minute. Solche Robotersysteme sorgen dafür, dass die Produktion von Massenware nicht zwingend nach Asien ausgelagert werden muss. Diese Industrieroboter sichern Standortvorteile in Europa. ABB will das Geschäft mit sogenannten kollaborativen Robotern weiter ausbauen. Diese Roboter arbeiten in der Produktion mit Menschen zusammen. Um seine Pläne zu verwirklichen, hat der schwedisch-schweizerische Konzern das deutsche Unternehmen Gomtec gekauft. Die Gomtec GmbH entwickelt mechatronische Systeme für Kunden in den unterschiedlichsten Branchen und greift dabei auf ihr fachübergreifendes Know-how in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Telekommunikationstechnik, Sicherungstechnik und Computertechnik zurück. Durch Verwendung der Technologieplattform von Gomtec möchte ABB eine neue Generation von kollaborativen Robotern entwickeln. Diese sollen sicher genug sein, um ohne die herkömmlichen Schutzgitter auszukommen. Das erweitert die Einsatzmöglichkeiten dieser Roboter erheblich. Das Portfolio von Automationstechnologien für die Mensch-Roboter-Kooperation umfasst auch bereits den „YuMi“. Dieser weltweit erste echte kollaborative Zweiarm-Roboter eignet sich ideal für die Automatisierung der Montage von kleinen Teilen. Der YuMi ist einer der Highlights auf der diesjährigen Hannover Messe. Den teuren Franken sieht der Konzern mit Hauptsitz in der Schweiz nicht als problematisch an. ABB hat sich seit längerem auf einen steigenden Franken eingestellt und in Schweizer Fabriken und deren Produktivität investiert. Nun profitiert der Konzern von günstigeren Einkaufspreisen im Euroraum. ABB wird seinen Aktionären eine Dividendenerhöhung um 2 Rappen auf 0,72 CHF je Aktie vorschlagen. Daraus ergibt sich eine Dividendenrendite von 3,40% und ein KGV von 13,2 für 2016. Auf diesem Niveau ist die ABB-Aktie nicht teuer. Langfristige Anleger kaufen jetzt erste Positionen.

Empfehlung: kaufen

Kursziel: 28 CHF, Stopp-Loss: 16,50 CHF

Stiftungsgeeignet: Ja – unter Berücksichtigung der systemischen Risiken bei Aktien

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