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Recycling und Abfall ist ein einträgliches Geschäft

Agilyx AS bietet Lösung für ein wichtiges Recycling-Problem

Kunststoffabfälle, die bei Agilyx recycelt werden. ©2 Agilyx
Kapitalanleger sind stets auf der Suche nach dem nächsten "großen Ding". Garantien dafür kann FUCHS-Kapital nicht aussprechen. Doch bei der Agilyx AS gibt es bereits jetzt vielversprechende Anzeichen.

Ein Börsen-"Neuling" unter dem Radar der meisten Anleger ist die Agilyx AS. Das junge Unternehmen (gegründet 2004) ist seit September 2020 an der Osloer Börse notiert und kommt auf Marktkapitalisierung von rund 2,5 Mrd. NOK (etwa 250 Mio. Euro). Das Geschäftsmodell ist attraktiv und zukunftsweisend und die langfristigen Aussichten äußerst interessant. Von daher sehen wir großes Potenzial für die Norweger.

Agilyx ist ein Recycling-Anbieter für Kunststoffe und Pionier im Reycling von schwer verwertbaren Kunststoffströmen nach deren Verwendung. Mit der chemischen Recyclingtechnologie von Agilyx können gemischte Kunststoffabfälle in fabrikneue gleichwertige Kunststoffe sowie in chemische Produkte und Kraftstoffe umgewandelt werden. Hierdurch wird die Möglichkeit für echte Kreislaufwirtschaft geschaffen. Agilyx arbeitet mit vielen Abfalldienstleistern, Kommunen, Einzelhändlern und Unternehmen aus der Petrochemie zusammen, um fortschrittliche Recyclinglösungen für gemischte Kunststoffabfälle zu entwickeln und anzubieten. 

Kooperationen eröffnen weitere Perspektiven für Agylix

Strategische Kooperationen stellen das Geschäft von Agilyx auf eine breitere Basis. Mit dem Ölkonzern ExxonMobil betreibt Agilyx das Joint Venture Cyclix International LLC. Das wiederum konzentriert sich auf die Entwicklung innovativer Lösungen für die Sammlung und Vorverarbeitung großer Mengen von Kunststoffabfällen, die dann in Rohstoffe für andere Produkte umgewandelt werden können. 

Gemeinsamt mit der Virgin Gruppe haben die Norweger eine Kooperation zur Erforschung und Entwicklung von Anlagen zur Herstellung von kohlenstoffärmeren Kraftstoffen geschlossen. Hierbei sollen Kunststoffabfälle wiederverwertet werden, um daraus synthetisches Rohöl herzustellen, das dann zu einem kohlenstoffärmeren Kraftstoff raffiniert wird. Virgin Atlantic und andere Unternehmen innerhalb der Gruppe sollen als erste Abnehmer dieser Brennstoffe fungieren. Neben einem neu geplanten Werk in den USA mit einer Recyclingkapazität von rund 30.000 Tonnen Plastik im Jahr beginnt nun auch das zur japanischen Denka-Gruppe gehörende Kunststoffunternehmen Toyo Styrene mit der Errichtung einer Anlage für das Recycling von Polystyrol in Japan.

Spekulativer Titel mit guten Aussichten

Marktforschern wie IHS Markit zufolge bietet die Recycling Landschaft für Plastik-Müll Platz für etwa 6.000 Agilyx Systeme. Agilyx selbst kalkuliert mit einem Umsatz von rund 40 Millionen Dollar je Anlage. Noch verzeichnet das Unternehmen keine nennenswerten Umsätze – im Jahr 2020 wurden gerade einmal 40 Mio. NOK (ca. 4 Mio. Euro) umgesetzt – von Gewinnen ganz zu schweigen. Kommt das Geschäft hier aber erst einmal in Schwung, sind auf lange Sicht deutlich höhere Kurse drin. Spekulativ kaufen!

Empfehlung: kaufen Kursziel: 64 NOK; Stop-Loss unter 20 NOK
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