Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1991
Produktcheck: OVID Asia Pacific Infrastructure Equity Fund R

Am Infrastruktur-Aufbau in Asien mitverdienen

Produktcheck: OVID Asia Pacific Infrastructure Equity Fund R. Copyright: Pexels
Anfang April hat US-Präsident Joe Biden ein Infrastrukturpaket vorgestellt. Doch nicht erst seit den „Biden-Plänen“ sind Infrastruktur-Investments ein renditeträchtiges Thema an der Börse. Anleger können das Thema sehr gut mit Fonds umsetzen.

Eine intakte und gut funktionierende Infrastruktur bildet das Rückgrat aller Volkswirtschaften. Nur so können Waren und Güter schnell und kosteneffizient von A nach B gelangen, wird die Bevölkerung mit sauberem Wasser und der notwendigen Energie versorgt. Für Investoren sind besondere Eigenschaften von Infrastruktur-Investments interessant. Sie liefern z. B. weitgehend unabhängig von konjunkturellen Schwankungen attraktive und stabile Renditen.

Ein Blick auf die Konjunkturentwicklung verschiedener regionaler Wirtschaftsräume zeigt, dass vor allem der asiatisch-pazifische Raum enorme Wachstumschancen bietet. Neben den Schwergewichten China, Indien und Japan umfasst die Wirtschaftsregion auch die „Tigerstaaten“ Taiwan, Südkorea, Singapur, Thailand, Malaysia, Indonesien und die Philippinen und reicht bis Australien und Neuseeland.

Asien baut fleißig an seiner Infrastruktur

Die Länder Asiens zählen ohnehin zu den aussichtsreicheren Regionen für Anleger. Die Volkswirtschaften der aufstrebenden Länder bieten nicht nur Milliarden Menschen, die ihre Arbeitskraft zu Verfügung stellen. Auf der anderen Seite sind diese Menschen alle auch Konsumenten und Nachfrager von Waren und Dienstleistungen. Das wird über Jahre noch ein erhebliches Wachstumspotential bieten.

So kommen beispielsweise bereits heute schon rund 46% aller weltweit eingereichten Patentanmeldungen aus China. Die Asia-Pazifik-Region hat an der Weltwirtschaftsleistung bereits einen Anteil von rund 34% und trägt mit einem hohen prozentualen Wirtschaftswachstum (5,7%) knapp zwei Drittel zum globalen Wachstum der Konjunktur bei. Der Rohstoffreichtum vieler Länder begünstigt die Wirtschaftskraft der Region zusätzlich.

Ein Fonds, der auf asiatische Infrastruktur-Aktien fokussiert ist

Der OVID Asia Pacific Infrastructure Equity Fund bietet Anlegern die Möglichkeit, an den langfristigen Wachstumschancen von Infrastruktur-Investments der Region zu partizipieren. Mit dem erst kürzlich aufgelegten Fonds (Auflagedatum: 01.03.21) kombinieren Anleger die Chancen zweier Komponenten – der Investition in Infrastruktur auf der einen und der Innovations- und Wachstumskraft des asiatisch-pazifischen Raums auf der anderen Seite.

Initiator des Fonds ist die OVIDpartner GmbH mit dem Gründer und geschäftsführendem Gesellschafter Rainer Fritzsche. Er verfügt über rund 30 Jahre Erfahrung in der Auflage von Investmentfonds und fokussiert insbesondere auf Infrastruktur-Investments (siehe OVID Infrastructure HY Income – KAP vom: 25.02.2021).

Spezielle Beimischung von "Infrastruktur-Wegbereitern"

Der Fonds investiert in Aktien von Infrastruktur-Unternehmen in der Region Asien-Pazifik. Dabei wird der Infrastrukturbegriff durch den Einschluss von „Infrastruktur-Wegbereitern“ aus dem asiatischen Technologie-Sektor gezielt erweitert. Von diesen wird eine erhebliche Rolle im Aufbau von Infrastruktur der nächsten Generation erwartet. Dazu zählen unter anderem die digitale Vernetzung von Fertigung und Logistik, regenerative Energien und der Aufbau moderner sozialer Infrastruktur. Durch diese Erweiterung soll der Fonds einen stärkeren Wachstumsfokus als traditionelle Infrastrukturfonds erhalten.

Vor diesem Hintergrund streben die Fondsmanager den Auf- und Ausbau eines Kernportfolios aus Aktien von klassischen Infrastruktur-Unternehmen an. Ihr Ziel ist eine Ertrags-Risiko-Optimierung durch die Mischung wachstumsstarker Unternehmen und Firmen hoher Ertragsstabilität.

Investment-Schwerpunkt China

Durch einen klar definierten Top-Down-Investmentansatz sollen langfristige Trends bei der Infrastruktur-Entwicklung identifiziert werden. So spielt z. B. der im vierzehnten Fünf-Jahres-Plan Chinas formulierte Aufbau digitaler Infrastruktur aus dem Jahr 2020 bei der Aufstellung des Fondsportfolios eine wichtige Rolle. Die als die attraktivsten erscheinenden Branchen und Segmente werden schließlich über einen Bottom-Up-Ansatz in Einzelaktien selektiert.

Regionale Schwerpunkte setzt der breit diversifizierte Fonds derzeit bei Aktien aus China (ca. 29%), Singapur (ca. 13%) und Australien (ca. 12%). Weitere wichtige Anlageregionen sind Indien (7,6%), Thailand (6,4%) sowie Indonesien und Hongkong (jeweils ca. 5%).

Ein junger Fonds mit guter Perspektive

Hinsichtlich der einzelnen Branchen erhalten aktuell Industrie-Aktien (ca. 22%), Versorger (ca.13%), Aktien von IT-Unternehmen (ca. 11%) und Telekommunikations-Titel (ca. 10%) das größte Gewicht. Gut ein Drittel des Fondsvermögens (ca. 30%) entfallen auf die zehn größten Positionen. Darunter finden sich Aktien des Batterieherstellers Shanghai Putailai New Energy (3,12%), der IT-Beteiligungsholding SUNeVision Holdings Ltd. (3,1%), des Internet-Konzerns Sea Ltd. (3,06%) oder dem südkoreanischen Energieversorger Korea Electric Power (2,97%).

Fondsanteile des OVID Asia Pacific Infrastructure Equity Fund können zuzüglich eines Ausgabeaufschlags von max. 5,00 % börsentäglich direkt über die KVG erworben werden. Ein Börsenhandel ist aktuell nicht vorgesehen. Die laufenden Kosten (TER) betragen rund 2,10% (geschätzt, das erste Geschäftsjahr ist noch nicht beendet). Erfolgsabhängige oder andere variable Gebühren fallen nicht an. 

Fazit: Der OVID Asia Pacific Infrastructure Fonds eignet sich für langfristig orientierte Anleger, die von dem Ausbau der Infrastruktur in der Asien-Pazifik-Region profitieren wollen. Sie können ihr Portfolio über den Fonds mit wachstumsstarken und konjunkturunabhängigen Aktien erweitern.

Hier FUCHS KAPITALANLAGEN abonnieren

Meist gelesene Artikel
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
  • "Wir machen Qualität im Private Banking transparent"!

FUCHS|RICHTER: 20 Jahre und kein bisschen leise

20 Jahre FUCHS|RICHTER Prüfinstanz. © erstellt mit Canva
20 Jahre und kein bisschen leise – die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz feiert Jubiläum. Seit 20 Jahren machen Fuchsbriefe Verlagschef Ralf Vielhaber und der geschäftsführende Gesellschafter des IQF, Dr. Jörg Richter, Qualität im Private Banking transparent. Es profitieren nicht nur vermögende Privatanleger, sondern auch Stiftungen und Kleinanleger.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Neuer Energiepartner Europas

Ägypten zieht Investoren an

Blick über Kairo. © Ahmed Elsayed / stock.adobe.com
Für den Nil-Staat Ägypten fürchteten Beobachter Anfang des Jahres schlimme Versorgungsengpässe. Dank einer Reihe von Maßnahmen sind diese bislang nicht eingetreten. Im Gegenteil: Ägypten zieht verstärkt internationale Konzerne an.
  • Fuchs plus
  • Bürgerkriegsrisiko stark angestiegen

Sinkende Inflation ist Balsam für Südafrika

Kapstadt (c) michaeljung/Fotolia
Am Kap der Guten Hoffnung ist die soziale Spaltung extrem groß. Dass nun die Teuerungsraten fallen, ist daher Balsam für das Land und wichtig für den Frieden. Ein Restrisiko bleibt aber. Wer in das Land und seine Unternehmen investieren möchte, sollte das beachten.
  • Fuchs plus
  • Neue Spielräume für die Notenbank

Kanada-Inflation sinkt zweiten Monat in Folge

Kanada © Barbara Helgason / stock.adobe.com
Entgegen dem allgemeinen Trend scheint die Bank of Canada im Kampf gegen die Inflation die Oberhand zu gewinnen. Das eröffnet neue Möglichkeiten für die Geldhüter und bietet eine interessante Anlageperspektive.
Zum Seitenanfang