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Sartorius AG

Ambitionierter Labortechnologie-Anbieter

Sartorius produziert im Bereich der Labortechnologie. Copyright: Picture Alliance
Die Aktie der Sartorius AG musste in den jüngsten Börsenturbulenzen Federn lassen. Unbeeindruckt davon will das Unternehmen seine Unternehmensgewinne kräftig steigern.

Die Aktie der Sartorius AG gehört mit in der Spitze mehr als 70% Kursgewinn in diesem Jahr zu den momentumsstärksten Titeln im TecDAX. Ihren Höchstkurs markierte die Aktie Ende Mai bei 131,50 Euro. Die laufende Börsenkorrektur ging an dem Highflyer dennoch nicht spurlos vorbei. Inzwischen handelt Sartorius rund 18% tiefer.

Der aktuelle Kursrücksetzer bietet eine interessante Einstiegsgelegenheit ins Papier Medizintechnik-Spezialisten. Sartorius konzentriert sich auf die Bereiche Biotech-, Pharma- und Nahrungsmittel-Industrie. Die angebotenen Lösungen tragen dazu bei, dass komplexe Prozesse in der Produktion sowie im Labor effizient realisiert werden können. Das Portfolio umfasst Produkte in den Bereichen Zellkulturmedien, Fermentation, Zellernte, Pufferlösungen sowie Laborinstrumente wie Pipetten und Verbrauchsmaterialien.

Sartorius will expandieren

Das Geschäft des Laborausrüsters läuft rund. Während der letzten fünf Jahre verdoppelte sich das um Übernahmen und andere Sondereffekte bereinigte EBITDA von 172,6 auf 353,2 Mio. Euro. Im laufenden Jahr setzt der Konzern seinen Wachstumskurs fort. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um 11,4% auf 364,9 Mio. Euro. Der Auftragseingang stieg im gleichen Zeitraum um 12,4%. Rund drei Viertel seines Umsatzes macht Sartorius mit Einwegprodukten und Equipment für die biopharmazeutische Industrie (Bioprocess Solutions). Der Rest wird im Bereich Lab Products & Services erzielt.

Großes Wachstumspotential gibt es in den USA. Der weltgrößte Markt für Biopharma- und Laborprodukte wächst weiter stark. Noch schneller wächst der asiatische Markt (+18,2% Umsatzplus im ersten Quartal). Bis 2025 will Sartorius den Umsatz von 1,4 Mrd. Euro bis auf vier Milliarden Euro steigern. Die heute schon hohe operative Marge (25,1%) soll dann auf 28% klettern. Um das Wachstumsziel zu erreichen, stehen auch immer wieder Übernahmen anderer Firmen auf der Tagesordnung.

Die Aktie ist aus fundamentaler Sicht kein Schnäppchen. Aber die Strategie und das Wachstumstempo stimmen. Daher ist der aktuelle Kursrutsch eine Opportunität. Mittelfristig orientierte Anleger sammeln zu aktuellen Kursen erste Stücke ein.

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Kennzahlen

Kursentwicklung

Umsatz (2017):* 1,4 Mrd.

 

Gewinn je Aktie (2017)*: 2,10

Marktkapitalisierung*: 8,7 Mrd.

KGV (2019e): 46,46

Div.-Rendite: 0,46%

* in EUR

 

Empfehlung: kaufen

Kursziel: 130 EUR, Stop-Loss unter 100 EUR

Kurschance: 21% | Verlustrisiko: 6,9%

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