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Produktcheck: Tresides Commodity One A

Auf der Suche nach Rollerträgen in der Terminkurve

Symbolische Darstellung der vier Elemente. Copyright: Pixabay
Wenn die Konjunktur wieder anzieht, dann werden auch die Rohstoffpreise wieder steigen. Darum beschäftigen sich vorausschauende Anleger schon jetzt damit, wie sie die Anlageklasse Rohstoffe in ihrem Portfolio abbilden können. Ein Fonds kann dabei helfen.

Die Börsen haben den Corona-Schock aus dem ersten Quartal abgeschüttelt. Nach dem Kurseinbruch Mitte März haben sich die Aktienkurse weltweit inzwischen wieder deutlich erholt. Der marktbreite US-Aktienindex S&P 500 etwa notiert aktuell knapp 40% über seinem Corona-Tief. Am deutlichsten ist der jüngste Rally bei Technologie-Aktien zu sehen. Der Nasdaq 100 Index kletterte Anfang Juni erstmals über die Marke von 10.000 Punkten. Ausgehend von den Corona-Krisen-Tiefs hat der Nasdaq 100 mehr als 50% zugelegt.

Angefacht wird diese Rally vor allem durch niedrigste Zinsen und milliardenschwere Konjunkturpakete der Regierungen. Mit dem vielen Geld soll eine durch die Pandemie ausgelöste Rezession möglichst schnell beendet werden und die Weltwirtschaft wieder in Schwung kommen.

Rohstoffpreise werden wieder den Weg nach oben einschlagen

Ein Blick auf die Börsenkurse zeigt, dass die Anleger an eine schnelle Erholung der Weltkonjunktur glauben. Auch viele Analysten rechnen in den kommenden Wochen und Monaten mit einer kräftigen Erholung der Weltwirtschaft. Gestützt wird diese Hoffnung durch zuletzt besser als erwartet ausgefallene Wirtschaftsdaten. So hat sich beispielsweise die Wirtschaftsaktivität in den USA im Mai nach dem kräftigen Einbruch im März deutlich verbessert. Auch die jüngsten Arbeitslosenzahlen aus den USA zeigen in die richtige Richtung.

Kommt es zu einer Belebung der Konjunktur, werden auch die Rohstoffpreise wieder stärker anziehen. Diese waren, ähnlich wie die Aktienkurse, im ersten Quartal deutlich eingebrochen. Sie haben sich jedoch, anders als Dividendentitel, noch nicht signifikant von ihren Verlusten erholt.

Breit gestreut auf einen Rohstoff-Mix setzen

Wer breit gestreut auf eine Erholung der Rohstoffpreise setzen oder sein Portfolio um diese Assetklasse erweitern möchte, findet im Tresides Commodity One Investmentfonds eine interessante Anlagemöglichkeit. Der Fonds investiert über Derivate in einen diversifizierten Rohstoffindex und ermöglicht so eine indirekte Teilhabe an der Wertentwicklung der internationalen Rohstoffmärkte. Der Ziel-Index selektiert in regelmäßigen Abständen 12 Rohstoffe aus einem aus 18 Rohstoffen bestehenden Anlageuniversum aus. Die vier Rohstoffsektoren sind Energie, Basismetalle, Edelmetalle sowie Agrarrohstoffe (ohne Grundnahrungsmittel).

Portfoliomanager Michael Krauß verantwortet den Fonds seit der Auflage im Dezember 2014. Er verfügt über mehr als 18 Jahre Erfahrung im Management von Rohstoff- und Edelmetallfonds und entwickelte unter anderem auch den LBBW Rohstoffe 1. Beim unabhängigen Assetmanager Tresides setzt Krauß einen systematischen Anlageansatz im Rohstoffsegment konsequent um.

Auf der Suche nach Rollerträgen in der Terminkurve

Der Fondsmanager wählt aus dem Anlageuniversium die zwölf Rohstoffe mit den „besten“ Terminkurven aus. Er sucht also gezielt danach, sogenannte Rollgewinne beim Wechsel der Liefermonate der Futurekontrakte zu erzielen. Für die Umsetzung kauft Krauß dann weit in der Zukunft liegende Kontrakte, in der Regel mit Fälligkeiten im Sechs- bis Zwölfmonatsbereich. Einmal im Quartal wird das Portfolio an sich verändernde Marktstrukturen angepasst.

Aktuelle Anlageschwerpunkte setzt Krauß bei Basismetallen (46,7% Depotanteil) und Edelmetallinvestments (27,50%). Auf sogenannte Soft Commodities, also Agrarrohstoffe, entfallen derzeit rund 15,80% des Depotvolumens, Energierohstoffe wie Rohöl oder Heizöl sind mit rund 10% Gewicht im Fonds vertreten. Die größten Einzelpositionen mit jeweils 10,83% Depotanteil hält Krauß aktuell in Kakao, Zinn und Kupfer. Platin, Silber und Zink sind mit jeweils 10 Prozent gewichtet.

Schmale Gebühren

Fondsanteile des Treside Commoditiy One A Investmentfonds können zuzüglich eines Ausgabeaufschlags von max. 5,00% direkt über die KVG erworben werden. Anleger, die den Fonds über die Börse kaufen, können diese Kosten sparen. Hier beträgt der Spread (Differenz zwischen Kauf und Verkauf) nur rund 1,5%. Einmal im Kalenderjahr werden die Erträge des Fonds an die Anteilsinhaber ausgeschüttet. Im vorigen Jahr gab es 0,35% je Anteil. Gemessen am aktuellen Preis lag die Ausschüttungsrendite somit bei etwa 0,5 Prozent. Die laufenden Kosten (TER) betragen für einen aktiv gemanagten Fonds schmale 0,86%. Variable Vergütungen oder Performance-Gebühren fallen nicht an.

Fazit: Der Tresides Commodity One A Investmentfonds eignet sich für langfristig orientierte Anleger, die ihr Portfolio um die chancenreiche Assetklasse Rohstoffe erweitern und gezielt auf ein kräftiges Comeback im Rohstoff-Segment setzen wollen. Aufgrund der Ausschüttung ist der Fonds auch für Stiftungen interessant, so sie in Rohstoffe investieren dürfen.

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