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Günstig bewerteter Elektronik-Händler

Best Buy freut sich auf umsatzstarkes Weihnachtsgeschäft

Store front 1 © Copyright 2022 Best Buy.
Elektroartikel sind mittlerweile eines der beliebtesten Weihnachtsgeschenke. Von diesem Trend dürfte auch in diesem Jahr der Elektronik-Händler Best Buy profitieren.

Best Buy ist eine US-Handelskette für Elektroartikel, PCs, Unterhaltungssoftware und die zu dieser Produktpalette passenden Services. Das Unternehmen betreibt eine Einzelhandelskette, Bestellwebseiten sowie telefonische Bestellservices für die unter dem Dach des Konzerns vertriebenen Marken. Zu diesen gehören: BestBuy, Best Buy Mobile, The Carphone Warehouse, Five Star, Future Shop, Geek Squad, Magnolia Audio Video, Pacific Sales und The Phone House. Das Unternehmen unterhält außerdem einen eigenen Vertriebs- und Lieferdienst und betreibt Werbe- und Verkaufskampagnen vor Ort. 

Kundenbindung hat bei Best Buy oberste Priorität. So werden immer wieder neue Servicepakete entwickelt, die neben Elektronik- und Entertainmentprodukten auch einen umfassenden technischen Support beinhalten. Kunden können diese Services über Hotlines, Internetforen oder vor Ort nutzen. 

Trendwechsel in der Nachfrage

Als Anbieter von Unterhaltungselektronik wie Smartphones, Spielekonsolen und Ultra High Definition (UHD)-Fernsehern ist Best Buy eine der gefragtesten Adressen am Black Friday und dem darauffolgenden Cybermonday. Die Weihnachtsshopping-Saison hat Best Buy bereits im Oktober eingeläutet. Ein cleverer Schachzug sind die sogenannten „Member Mondays“, die mit exklusiven Angeboten die Kundenbindung stärken.

Nach dem Rekordjahr 2021 hat Best Buy in diesem Jahr mit fallenden Umsätzen zu kämpfen. Zu Wochenbeginn meldete der Einzelhändler jedoch überraschend gute Ergebnisse für das dritte Quartal. Demnach sank zwar der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr um 11,11% auf 10,59 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie brach um ein Drittel auf 1,38 US-Dollar ein. Doch damit schnitt Best Buy deutlich besser ab als am Markt erwartet. Analysten hatten mit einem Gewinn je Aktie in Höhe von 1,03 USD und einem Konzernumsatz von 10,31 Mrd. US-Dollar gerechnet. 

Ausblick auf ein gutes Jahr 2023

Offenbar zeichnet sich eine Trendwende ab. Denn der Einzelhändler hat seinen Ausblick für 2023 angehoben. Das hat den Kurs der Aktie schon angeschoben. Trotzdem ist die Aktie mit einem KGV unter 11 weiterhin günstig. Einen Puffer gegen Kursverluste bietet zudem die hohe Dividendenrendite von aktuell rund 4,5%. Erst im März hatte Best Buy die Quartalsdividende um 25 Prozent auf 0,88 US-Dollar je Aktie angehoben. Im Kursverlauf der Aktie zeichnet sich eine Bodenbildung deutlicher ab. Langfristig orientierte Investoren legen sich den Titel ins Depot.  

Empfehlung: kaufen Kursziel: 104,20,30 USD, Stopp-Loss unter 64,30 USD
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