Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1194
Charttechnik

BMW Stammaktie

Im Kursverlauf von BMW zeichnet sich ein kurzfristiges Umkehrmuster ab. Es handelt sich um eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS). Technisch orientierte Investoren nehmen die Aktie auf die Watchliste und reagieren zeitnah. Seit rund einem Jahr befindet sich die Stammaktie von BMW in einem intakten mittelfristigen Abwärtstrend. Seit dem Höchstkurs am 17. März 2015 bei etwa 124 Euro hat die BMW-Aktie in der Spitze rund 45% an Wert eingebüßt. Das Jahrestief markierte der Titel Anfang Februar dieses Jahres bei 66 Euro. Dieser Abwärtstrend verläuft dabei mit immer größeren Schwankungen. Bis etwa Ende September 2015 ging es mit dem Aktienkurs von BMW zunächst schrittweise abwärts. Der Aktienkurs markierte ein Tief nach dem anderen.   Gegen Ende des Jahres setzte der Titel dann zu einer fulminanten Erholungsrally an. Innerhalb von zwei Monaten kletterte der Kurs der BMW Stammaktie von 72 bis knapp 104 Euro. Er stieg damit um gut 43?%. Doch pünktlich zu Beginn des neuen Börsenjahres ging der Rally der Sprit aus. Binnen weniger Handelstage fiel der BMW-Kurs dynamisch unter die gleitende 200-Tage-Linie zurück. Erst bei etwa 66 Euro und nach einem kräftigen Kursverlust von rund einem Drittel seit Jahresbeginn griffen mutige Investoren wieder zu. Seit dem Jahrestiefkurs gewann die Aktie zuletzt rund 24% hinzu. Im Chartverlauf ist inzwischen sogar ein kleiner, wenn auch recht steiler, Aufwärtstrend erkennbar. Oberhalb von 83,50 Euro sind aus charttechnischer Sicht erste kurzfristige Widerstände erkennbar. Im Chartbild ist zudem eine Trendwendeformation (umgekehrte SKS-Formation) zu erkennen. Die sogenannte Nackenlinie dieser Formation verläuft auf dem Niveau des Kurswiderstands bei rund 83,50 Euro. Gelingt der BMW-Aktie nun der Sprung über diese Nackenlinie, rechnen wir aus technischer Sicht mit einer kräftigen Rally bis auf etwa 95 Euro.

Fazit: Technisch orientierte Anleger platzieren eine Stopp Buy-Order oberhalb von 83,50 Euro (Schlusskurs Xetra). Der Stopp-Loss kann knapp unterhalb von 75 Euro gesetzt werden. Ein erstes Kursziel liegt bei rund 95 Euro.

Meist gelesene Artikel
  • Geldtipp-Podcast #7

Immobilien im Privatvermögen

Das Logo zum Geldtipp-Podcast. © Springernature
Geldtipp – Pferdchen trifft Fuchs. Stefanie Burgmaier, das Pferdchen und verantwortlich für das Wissensportal springerprofessional.de, und Ralf Vielhaber, der Fuchs und Herausgeber der Fuchsbriefe, sprechen über wichtige Themen rund ums Geld. Diesmal im Fokus: Immobilien im Privatvermögen.
  • Fuchs plus
  • Analyse nach FUCHS-Bewertungskriterien

Platin vom Asteroiden

Asteroid fliegt an Erde vorbei. © adventtr / Getty Images / iStock
Auf der Erde werden manche Rohstoffe knapp. Doch im Weltraum ist das Potenzial schier unbegrenzt. Erste Abenteurer machen sich daher auf den Weg. Und mutige Anleger können sich per Token beteiligen.
  • Fuchs plus
  • Corona-Maßnahmen werfen Sonderverwaltungszone immer weiter zurück

Hongkong erneut in einer Rezession

Hafen von Hongkong. (c) XtravaganT - Fotolia
Zum zweiten Mal binnen drei Jahren ist die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong in die Rezession abgerutscht. Schuld daran sind vor allem die unverändert scharfen Corona-Maßnahmen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • VDMA schlägt Alarm

Unternehmen durch Nachhaltigkeits-Berichte überfordert

Die EU plant, dass weitaus mehr Unternehmen als bisher verpflichtende Nachhaltigkeitsberichte verfassen müssen. Gerade kleinere Betriebe werden davon massiv überfordert sein. FUCHSBRIEFE zeigen, wie sich die Pflicht womöglich abmildern oder zumindest sinnvoll nutzen lässt.
  • Fuchs plus
  • Bald rollen H2-LKW über die Autobahnen

Mega-Deal in der Wasserstoff-Branche

Wasserstoff-LKW. © AA+W / stock.adobe.com
Es ist einiges los in der Wasserstoff-Wirtschaft. Als "Energieträger der Zukunft" planen immer mehr Firmen darauf umzusatteln. Im Verkehrsbereich hat nun das Unternehmen Clean Logistics den bislang "dicksten Fisch" an Land gezogen.
  • Fuchs plus
  • Pflanzen auf dem Dach sind mehr als nur ein Hingucker

Energieverbrauch senken, dank Dachbegrünung

Ökologische Architektur: Haus mit begrünter Fassade und Dach. © Arndale / stock.aobe.com
In Frankreich sind Dachbegrünungen auf Neubauten in Gewerbegebieten bereits seit einigen Jahren Pflicht. Das ist hierzulande nicht der Fall. Dennoch sollten gerade Unternehmen eine Bepflanzung ihrer Dächer in Erwägung ziehen.
Zum Seitenanfang