Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2068
Produktcheck: JP Morgan Pacific Equity Fund

Chancen der Highflyer in Asien nutzen

Chancen der Highflyer in Asien nutzen. Copyright: Pixabay
Die Beimischung asiatischer Aktien in ein Portfolio wird strategisch immer wichtiger. Viele asiatische Märkte sind aber nicht leicht investierbar. Zudem fehlt Anlegern oft das Wissen über einzelne Firmen. Ein spezialisierter Fonds, der die Region gut kennt und dort aktiv Chancen sucht und findet, ist darum ein gutes Anlagevehikel.

Die Aktienmärkte der Asien-Pazifik-Region bieten mittel- und langfristig hohe Wachstums- und Renditechancen. Vor allem die nordasiatischen Länder China, Taiwan und Südkorea haben die Corona-Krise sehr gut bewältigt und verzeichnen bereits wieder kräftiges Wirtschaftswachstum. Zudem haben die Länder der Region erst kürzlich das größte Freihandelsabkommen der Welt unterzeichnet. Das wird die Wirtschaft der Region mit seinem Handel und Dienstleistungen langfristig unterstützen und dürfte lukrative Investmentchancen schaffen. Die Asien-Pazifik-Region zählt außerdem zu den bevölkerungsreichsten Gebieten der Welt. Eine stetig wachsende Mittelschicht konsumiert im Trend mehr und nutzt verstärkt Finanzdienstleistungen und Online-Angebote.

In deutschen Aktiendepots finden sich aber kaum Investments aus der Asien-Pazifik-Region. Abgesehen vielleicht von den bekannten chinesischen Branchengrößen wie Alibaba, Tencent, Lenovo oder Baidu sind Aktien aus Fernost hierzulande eher unterdurchschnittlich repräsentiert. Das liegt daran, dass viele Märkte (z. B. Vietnam, Taiwan, Indonesien) für deutsche Anleger nur schwer zugänglich sind. Die Aktien vieler regionaler Unternehmen werden oft nur an deren Heimatbörse gehandelt und kaum ein deutscher Anleger verfügt über einen entsprechenden Börsenzugang in der Region.

Eine Fondsmanagerin, die die Region kennt

Wer an den langfristigen Chancen der Asien-Pazifik-Region partizipieren möchte, tut dies darum am besten und einfachsten über einen aktiv gemangten Investmentfonds. Ein solides und langfristig überlegenes Konzept bietet der JPMorgan Pacific Equity Fonds A.

Die Anlagestrategie kombiniert Aktien aus aufstrebenden Ländern wie China, Vietnam oder Indonesien mit Aktien aus Industrieländern wie Japan oder Australien. Diese Kombination versucht dabei nicht nur die Renditechancen verschiedener Anlageregionen zu nutzen. Durch diese Diversifikation werden auch Risiken besser gestreut und somit optimiert.

30 Jahre Erfahrung

Ursprünglich im Jahr 1988 aufgelegt, kann der Pacific Equity Fund auf eine mehr als 30-jährige erfolgreiche Historie zurückblicken. Die hier besprochene Anteilsklasse (JPMorgan Pacific Equity Fund A) ist seit dem 20. September 2005 verfügbar und wird seit neun Jahren von Asia Ogoshi verantwortet. Die Fondsmanagerin zählt laut Citywire Apha Females zu den Top 30 Fondsmanagerinnen weltweit.

Der Anlageerfolg des Konzepts ist klar ersichtlich. Seit rund vier Jahren erweist sich das Portfolio des JPMorgan Pacific Equity Fund als deutlich renditestärker als das vergleichbarer Investmentfonds derselben Anlagekategorie. Auch den Benchmarkindex MSCI Asia Pacific NR USD hat der Fonds klar hinter sich gelassen.

Japan als Kern, Beimischung aus kleinen asiatischen Tigern

Fondsmanagerin Ogoshi und ihr Team investieren im Wesentlichen in Unternehmen, die in Japan und der Pazifikregion (mit Ausnahme der USA) ihren Sitz haben oder dort gehandelt werden. Im aktuellen Portfolio erhalten japanische Aktien (ca. 31,14%) das größte Gewicht. Ebenfalls stark vertreten sind Aktien aus China (22,93%) und Taiwan (13,02%). Unternehmenspapiere aus Hongkong (8,74%), Südkorea (6,93%), Australien (5,86%) und Indien (5,45%) bilden die starke zweite Reihe. Wachstumsstarke Aktien aus Indonesien (3,98%), Singapur (1,54%) und Vietnam (0,41%) ergänzen das breit diversifizierte Portfolio.

Der Fonds hält derzeit rund 64 Einzeltitel im Bestand – die zehn größten Einzelpositionen vereinen etwa 38% des Fondsvolumens auf sich. Darunter finden sich Aktien des Chipherstellers Taiwan Semiconductor Manufacturing (ca. 6,93%), des chinesischen Internetkonzerns Tencent (6,14%), des südkoreanischen Unterhaltungselektronik-Konzerns Samsung (4,53%), des japanischen Elektrotechnologiekonzerns Keyence (4,30%) oder der pan-asiatischen Versicherungsgruppe AIA Group (3,92%). Branchenschwerpunkte setzt das Fondsmanagement derzeit bei Technologie-Titeln (24,91%), Zyklischen Konsumgütern (18,14%), Finanzdienstleistungen (17,53%) und Kommunikationskonzernen (11,78%).

Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt

Fondsanteile des JPMorgan Pacific Equity Fund A können zuzüglich eines Ausgabeaufschlags in Höhe von max. 5,00% börsentäglich direkt über die KVG erworben werden. Daneben können Anteile auch an den Börsen in Frankfurt, München, Berlin oder Stuttgart gehandelt werden. Einige Discontbroker (Consors, Onvista, Comdirekt.) bieten zudem Rabatte auf den Ausgabeaufschlag an. Die laufenden Kosten (TER) betragen rund 1,77 % p.a. Zins- und Dividendenerträge werden nicht ausgeschüttet, sondern erhöhen den Fondswert automatisch.

Fazit: Der JPMorgan Pacific Equity Fund A eignet sich für langfristig orientierte Anleger, die an den Wachstumsperspektiven und Renditechancen asiatisch-pazifischer Aktien partizipieren möchten. Der Fonds ist eine chancenreiche Depotbeimischung in einem international gut strukturierten Investmentportfolio.
Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 19: Aktive Akzente in ruhigem Marktumfeld

Spiekermann & Co. dominiert mit Rotation, DGK überzeugt mit Struktur

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance‑Projekt 9 (Stiftungsportfolio) reicht eine Handvoll Transaktionen aus, um deutliche Unterschiede zu erzeugen. Während das Benchmarkdepot vollständig passiv bleibt, greifen einzelne Vermögensverwalter gezielt ein. Struktur, Risikoappetit und selektiver Handel prägen die Woche. Konkrete Umschichtungen im sechsstelligen Bereich entscheiden über Out‑ und Underperformance – und machen Projekt 9 zu einem Lehrstück moderner Vermögenssteuerung. Erfahren Sie hier mehr.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 19: Strukturqualität im Stresstest

Kaiser Partner, Spiekermann & Co. und DGK setzen sich vorne ab

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance‑Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds) entscheidet nicht das Timing, sondern die Architektur der Portfolios. Alle Vermögensverwalter verzichten vollständig auf Wertpapiertransaktionen – und dennoch öffnen sich klare Leistungsunterschiede. Während das Benchmarkdepot marktgetreu und stabil verläuft, nutzen einzelne Häuser ihre strategische Aufstellung deutlich besser. Wer mehr Rendite erzielt, zahlt mit höheren Schwankungen. Wer maximale Ruhe sucht, bleibt zurück. Lesen Sie hier.
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Bewegung, Mut und Momentum im Private Banking

Gewinner der Woche: Kaiser Partner und A&Q setzen sich vom Feld ab

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance‑Projekt 7 (Private-Banking) nutzt ein Teil der Vermögensverwalter die Marktphase konsequent aus. Während das Benchmarkdepot ohne jeden Eingriff von der positiven Marktentwicklung profitiert, erzielen einzelne Häuser durch gezielte Allokationsentscheidungen deutlich höhere Vermögenszuwächse. Auffällig ist dabei: Sowohl aktives Handeln als auch disziplinierte Untätigkeit führen zu Outperformance. Der Unterschied liegt im Risikoprofil – und in der Qualität der Entscheidungen.
Zum Seitenanfang