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Crédit Agricole – Solide Privatkundenbank

Die Bilanz der französichen "Raiffeisenbank" ist solide. Mit weiter guten Ergebnissen ist zu rechnen.

ISIN: FR 000 004 507 2; Kurs: 13,03 Euro (Stand: 12.3., 12 Uhr)

Die Crédit Agricole ist das Pendant der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken. 56% der Aktien befinden sich im Besitz der genossenschaftlichen Regionalkassen. Die gesamte Gruppe hat weltweit 11.500 Filialen und 54 Mio. Kunden. Die Bilanzsumme betrug 2013 1.536 Mrd. Euro. Crédit Agricole ist als Universalbank in allen Bereichen des Bankgeschäfts tätig – vom Privatkundengeschäft über Anlagenverwaltung, Versicherungen, Konsumentenkredite, Leasing, Factoring bis zum Firmenkundengeschäft und Investmentbanking. Jeder dritte Franzose ist Kunde bei Crédit Agricole. Das vorläufige Ergebnis vor Steuern für 2014 beträgt 2,5 Mrd. Euro. Das ist ein satter Zuwachs von 36% zum Vorjahresergebnis. Im März 2014 präsentierte Crédit Agricole seinen mittelfristigen Strategieplan. Das Institut will sich in Zukunft stärker auf das Privatkundengeschäft, Versicherungen und Sparen ausrichten. International will sich die Crédit Agricole SA auf Märkte konzentrieren, in denen sie schon hohe Marktanteile hält – wie Italien. Auch die Crédit-Agricole-Aktie ist weit von alten Höchstkursen entfernt (2006 bei 35 Euro). Aber seit Mitte 2012 befindet sie sich in einem stetigen Aufwärtstrend. Gerade in den letzten Wochen ist die Aktie stark gestiegen. Am 11. Februar lag der Kurs bei 10,8 Euro. Am 6. März lag der Schlusskurs bei 13 Euro. Grund für den Anstieg war der unerwartet hohe Gewinn 2014. Crédit Agricole SA ist eine Bank mit grundsätzlich solidem Geschäftsmodell und solider Bilanz. Für 2015 ist damit zu rechnen, dass die Ergebnisse ähnlich gut ausfallen wie 2014. Mit einem KGV von 10 ist die Bank niedrig bewertet. Es ist zu erwarten, dass die Bewertung der Banken generell steigt, nachdem sie alle in den letzten Jahren mit der Bereinigung ihrer Bilanzen beschäftigt waren.

Empfehlung: Kaufen bei Kursen um 12,50 Euro

Kursziel: 15 Euro, Stopp-Loss: 9,5 Euro

Stiftungsgeeignet: Ja – unter der Berücksichtigung der systemischen Risiken bei Aktien

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