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Die Herzogin und der Herzog von Sussex investieren modern und nachhaltig

Das Meghan-und-Harry-Portfolio

Meghan und Harry, Herzogin und Herzog von Sussex. Copyright: wikimedia
Zur Verwandtschaft im Buckingham Palace wahren Meghan und Harry, Herzogin und Herzog von Sussex, bekanntermaßen ein unterkühltes und distanziertes Verhältnis. An ihrem neuen Stammsitz in Los Angeles betätigen sie sich hingegen als Investoren. FUCHSBRIEFE haben die royalen Beteiligungen näher unter die Lupe genommen.

Investieren wie die Royals – FUCHSBRIEFE erklären wie es geht. Meghan und Harry, die Herzogin und der Herzog von Sussex, investieren gern nachhaltig und in junge Tech-Unternehmen. Seit neustem sind sie „Impact Partner“ (Werbebotschafter) von Ethic, einen Fintech für nachhaltige Geldanlagen. Bereits seit Beginn des Jahres halten sie zudem Anteile am Fintech und lassen dort auch Teile ihres Vermögens nach nachhaltigen Kriterien verwalten. Das gab Ethic jüngst in einer Pressemitteilung bekannt.

Nachhaltigkeit steht hoch im Kurs

In welche Titel Ethic genau investiert, verrät das Unternehmen nicht. Investments werden allerdings nach den Kategorien Klimawandel, Wasser, Umweltverschmutzung, Frauenrechte, Demokratieförderung, gute Unternehmensführung, usw. unterteilt. Auf ihrer Website bietet das Unternehmen Interessenten an, sich ein Nachhaltigkeitsprofil zu erstellen, das dann dem Finanzberater vorgelegt werden kann. Hat der Berater dann wiederum Fragen, kann er sich an Ethic zwecks Portfolio-Erstellung wenden.

Eine weitere Beteiligungen von Meghan und Harry ist das Startup Betterup. Das kalifornische Unternehmen hat eine App entwickelt, die Unternehmen Coaching-Programme zu Themen wie mentale Fitness, Ernährung und Elternschaft anbietet. Bekannt ist auch ihr Engagement beim Buch- und Audioverlag Pinguin Random House. Zudem hält das Herzogs-Paar Anteile an den Streamingdiensten Spotify (ISIN: LU 177 876 291 1) und Netflix (ISN: US 641 10L 106 1). Auf beiden Plattformen veröffentlichen die Royals auch regelmäßig Inhalte. Eine Dokumentation der beiden auf Netflix verspricht gute Zuschauerzahlen und könnte so auch den Aktienkurs anschieben. 

Titel für ein Depot nach Geschmack des Herzogpaares von Sussex

Bis auf Spotify und Netflix ist leider keines der genannten Unternehmen börsennotiert. Die direkte Nachahmung der royalen Investments ist also für Privatanleger nur schwer möglich. Kopieren lässt sich allerdings die Strategie. Die lässt sich etwa umsetzen mit Fonds in europäische (ISIN: LU 039 249 634 4) oder amerikanische (ISIN: IE 00B 3VW M09 8) Small Caps – also kleinere Unternehmen. Beide Fonds sind mit den Anforderungen des Pariser Klimaabkommens vereinbar – also ganz nach Geschmack von Meghan und Harry.

Auch Impact Fonds dürften im royalen Interesse liegen. Das sind Fonds, die mit ihrem Investmententscheidungen ganz bewusst ein Nachhaltigkeits-Ziel verfolgen – etwa die Reduzierung von CO2-Emissionen. Solche Fonds finden sie etwa bei Nachhaltigkeits-Banken wie Triodos, der Umweltbank, der GLS Bank oder der Ethikbank.

Fazit: Investieren wie Meghan und Harry: Das heißt offenbar: nachhaltig anlegen, in chancen- und wachstumsorientierten Startups aber auch in größere „Platzhirsche“, die von Megatrends profitieren. So gesehen würde ein Finanzberater die beiden wohl als risikobereite und nachhaltige Tech-Investoren bezeichnen.

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