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Frequentis AG

Defensiver Börsenneuling

Die Frequentis AG hat den Sprung auf das Börsenparkett gewagt (siehe Artikel aus Fuchs-IPO) und möchte nun mit dem eingesammelten Geld strategische Übernahmen finanzieren. Das Unternehmen agiert in einer schwer zu kopierenden Nische. Das lässt hoffen, dass der zukünftige Kursverlauf schwankungsarmen Bandbreiten folgen wird.

Das österreichische Familienunternehmen Frequentis feierte am Dienstag sein Börsendebüt mit einem Doppel-Listing in Österreich und Deutschland. Im schwierigen Marktumfeld fiel die zu 18,00 Euro ausgegebenen Aktien zunächst bis glatt 17 Euro ab.

Frequentis ist Weltmarktführer bei Kommunikationssystemen für Flugsicherungen. Zudem bietet das Unternehmen Soft- und Hardwarelösungen für Leitzentralen von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Bahn und Schifffahrt an. In Deutschland arbeitet das Unternehmen z. B. für die Bundeswehr. Auch mit der US-Raumfahrtbehörde NASA gibt es eine Kooperation.

Frequentis erzielte im vergangenen Jahr einen Konzernumsatz von rund 294 Mio. Euro (Gewinn 11,3 Mio. Euro). Aktuell wird das Unternehmen an der Börse unterhalb des Jahresumsatzes (KGV 20) bewertet. Mit dem Geld aus dem Börsengang will das Unternehmen strategische Übernahmen stemmen und das Wachstumstempo erhöhen.

Empfehlung: Wir halten die Aktie mittel- und langfristig für aussichtsreich. Das Unternehmen wirtschaftet profitabel und bedient einen schwer zu kopierenden Nischenmarkt. Weitsichtige Anleger kaufen ein paar Stücke.

ISIN: AT FRE QUN ET0 9 | Kurs: 17,48 EUR

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