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Strategisch kluge Wolfram-Positionierung

Deutsche Rohstoff AG liefert Metalle für Ladesäulen

Die Deutsche Rohstoff AG hat sich strategisch klug beim wichtigen Metall Wolfram aufgestellt. Das wird vor allem in der E-Mobilität benötigt. Die strategischen Beteilungen dürften sich in den nächsten Jahren auszahlen - fürs Unternehmen und die Anleger.

Die Deutsche Rohstoff AG ist ein international tätiges, diversifiziertes Rohstoffunternehmen. Der Schwerpunkt der Geschäftsaktivitäten liegt in der Öl- und Gasförderung in den USA. Hier fördert das Unternehmen über insgesamt vier US-Tochtergesellschaften Öl aus 55 Horizontalbohrungen im Wattenberg Ölfeld im Bundesstaat Colorado und ist zusätzlich mit Minderheitsanteilen an weiteren 40 von Partnerunternehmen betriebenen Bohrungen beteiligt.

Ergänzt wird das Öl- & Gas-Portfolio durch Investments in strategische Metalle. So besitzt die Deutsche Rohstoff AG z. B. rund 12,8% aller Aktien der kanadischen Almonty Indutries (ISIN: CA 020 398 103 4,  Marktkapitalisierung ca. 147 Mio. CAD = ca. 96 Mio. EUR). Almonty fördert ausschließlich Wolfram. Neben zwei bestehenden Minen in Spanien entwickeln die Kanadier in Südkorea die größte Wolfram-Mine ausserhalb Chinas und schicken sich an, so zu einem der bedeutendsten Playern für das seltene Industriemetall zu werden.

Wolfram wird gefragt sein

Die Nachfrage nach Wolfram dürfte künftig weiter steigen. Das Metall profitiert vom Trend zur Elektromobilität und wird in erster Linie in Ladestationen eingesetzt. Gut ein Drittel der Nachfrage nach Wolfram kommt heute bereits aus der Automobilindustrie. Andere Branchen sind die Minenindustrie, der Energiesektor, die Luftfahrt und der Bau. Die geplante Wolfram-Mine in Südkorea (Sadong-Mine) liegt rund 190 Kilometer südöstlich von Seoul und soll im kommenden Jahr ihre Produktion aufnehmen. Sämtliche behördlichen Genehmigungen wurden erteilt, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt das Projekt als solider Finanzierungspartner. Eine weitere Beteiligung im Bereich „Metalle“ ist die Tin International AG.

Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen rund 700.000 Barrel Öl verkauft und dabei einen durchschnittlichen Ölpreis von 54 US-Dollar je Fass erzielt. Die Prognose für das Konzernergebnis geht von einem EBITDA zwischen 23 und 26 Mio. Euro bei einem Konzernumsatz zwischen 37 und 40 Mio. Euro aus. Unter dem Strich erwartet das Unternehmen einen Verlust zwischen 15 und 18 Mio. Euro. Mit liquiden Mitteln in Höhe von rund 39,4 Mio. Euro (per 30.09.2020) ist die Deutsche Rohstoff AG aber solide finanziert und für weiteres Unternehmenswachstum gut aufgestellt.

Investment für risikobreite Anleger mit langem Atem

Mit einem aktuelle Börsenwert von knapp 55 Mio. Euro zählt die Deutsche Rohstoff AG zu den Small bzw. Micro Caps im Rohstoffsektor. Vor allem die Beteiligung am kanadischen Wolfram-Spezialisten Almonty finden wir strategisch aussichtsreich. Weitsichtige Anleger gehen eine Risikoposition ein, der Titel hat Verdopplungspotential.

Empfehlung: kaufen Kursziel: 15,30 EUR, Stop-Loss: unter 8,00 EUR (SK Xetra)
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