Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1988
Chart der Woche vom 06.03.2025

DHL Group – Ausbruch aus Abwärtstrend

Die Aktie der DHL Group (ex-Deutsche Post) sendet charttechnisch orientierten Anlegern ein starkes Kaufsignal. Der Kurs des Logistikers übersprang ein wichtiges Widerstandslevel. Daraus kann für die Aktie noch deutlich mehr werden.

Kaufsignal bei der Aktie der DHL Group (ex-Deutsche Post). Die Aktie hat den seit Dezember 2023 gültigen Abwärtstrend hinter sich gelassen. Damit hat sie eine charttechnisch relevante Trendwende-Formation abgeschlossen. Im Chart ist ein Doppel-Boden (W-Formation) gut zu erkennen. 

Die Börsenampel dürfte für die DHL Group in den kommenden Wochen auf „Grün“ schalten. Während des gesamten vergangenen Börsenjahres 2024 bewegte sich der Kurs der DHL Group noch in einem intakten Abwärtstrend. Ausgehend vom Höchstkurs bei rund 47 Euro Mitte Dezember 2023 sanken die Notierungen im Jahresverlauf. 

Abwärts in Wellen

Ein erstes und Zwischentief markierte die Aktie Anfang März 2024 bei 38 Euro. Bis Ende Juni hinein wurde dieses Kursniveau nicht wesentlich unterschritten. Erst im August kam Kursdynamik auf. Zunächst zogen die Notierungen innerhalb weniger Handelstage bis auf rund 42,88 Euro an, nur um direkt im Anschluss bis zur Monatsmitte um gut 15% auf etwa 36 Euro einzubrechen. 

Bis Mitte September hat sich der DHL-Kurs erneut um rund 13% bis auf 41 Euro erholt. Knapp oberhalb der fallenden 200-Tage-Linie ging der Erholungsbewegung aber wieder die Luft aus. Kurz vor dem Jahreswechsel, nach einem erneuten Kursrutsch um rund 17% auf ein neues Tief bei 33,22 Euro, verlor die Abwärtsbewegung an Druck. 

Trendwende geschafft

Einer kleinen Zwischenerholung zum Jahreswechsel folgte noch einmal ein neuer Kursrutsch. Doch dieses Mal drehten die Notierungen bereits bei Kursen um 33,30 Euro wieder hoch. Der Kursanstieg reichte mit einem plus von rund 9,4% auf etwa 36,30 Euro bereits über die inzwischen steigende 50-Tage-Linie hinaus. Aus technischer Sicht ist dies ein weiteres Anzeichen für einen Trendwechsel. 

In der jüngsten Abwärtsbewegung rutschten die Notierungen bis Anfang Februar um gut 7% auf etwa 33 Euro ab. Seither ziehen sie kräftig an. Im Chartverlauf hinterlässt dieses Bild eine technische Trendwende-Formation (W-Formation). In dieser Woche gelingt der DHL Group nun zunächst der Anstieg über den Kurswiderstand um 38 Euro und zudem der Ausbruch aus dem seit Dezember gültigen Abwärtstrend. Damit ist aus technischer Sicht der Weg nach oben frei.

Fazit: Technisch orientierte Anleger kaufen den Ausbruch aus dem Abwärtstrend und setzen auf den Turnaround. Ein erstes Kursziel liegt bei rund 42 Euro (Stopp knapp unterhalb von 37 Euro.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • OLG-Entscheidung: Unverbindliche E-Mail-Anfragen führen nicht zu Buchungsverträgen

Dienstreise: Anfrage ist noch kein Vertrag

Eine Zimmeranfrage per E-Mail stellt noch keinen verbindlichen Beherbergungsvertrag dar. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt/M entschieden.
  • CDU in der selbstgewählten politischen Isolation

Gefesselt auf der Brandmauer

Die CDU steckt in der strategischen Sackgasse fest. Trotz Wahlerfolg in Baden-Württemberg fehlt der Union ein politisches Druckmittel, da sie jede Zusammenarbeit mit der AfD ausschließt. Diesen selbstmörderischen Kurs wird die Union mit Merz nicht mehr lange aushalten, meint FUCHSBRIEFE-Chefredakteur Stefan Ziermann.
  • Fuchs plus
  • Rohstoff-Sicherung: Wettbewerbsverzerrung in Europa

Lithium-Wettlauf in Europa

Die Europäische Union fördert die Produktion kritischer Rohstoffe, um unabhängiger von Importen zu werden. Im Erzgebirge könnte schon 2030 der Abbau von Lithium anlaufen. Doch die Länder in Europa gehen strategisch sehr unterschiedlich vor. Das führt zu einem stark verzerrten Wettbewerb um die Rohstoff-Sicherung in Europa.
Zum Seitenanfang