Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
3857
Lindt & Sprüngli

Die Goldhasen locken mit Rendite

Ostern und Lindt-Schokolade - da fallen den meisten wohl als erstes die goldenen Hasen mit Glöckchen und rotem Band um den Hals ein. Die Schweizer verkaufen weltweit etwa 150 Mio. dieser Exemplare. Das ist nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für Lindt-Aktionäre erfreulich.

Kein Osterfest ohne Schokoladenhasen... Neben bunt gefärbten Eiern sind Schoko-Osterhasen das beliebteste Geschenk zu Ostern. Richtig gut im Geschäft mit den beliebten Naschereien ist die Schweizer Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli. Von dem bekannten Goldhasen mit rotem Halsband und Glöckchen setzen die Schweizer weltweit rund 150 Mio. Stück jährlich ab.

Lindt & Sprüngli steht für schweizerische Schoko-Perfektion. Die Chocolatiers haben hohe Ansprüche an die Qualität ihrer Produkte. Darum gibt es unternehmensweit strenge Einkaufsrichtlinien, die mit dem Einkauf der feinsten Kakaobohnen beginnen und mit individuell entworfenem Verpackungsmaterial enden. Hauptprodukte sind unter anderem die Marken Lindor, Excellence, Nouvelle, Confiserie, Cresta und Schocoletti du Swiss Tradition. Auch für Diabetiker hat der Schokoladenhersteller verschiedene Produkte im Sortiment.

Globaler Player in der Süßwarenbranche

Der Qualitätsanspruch „schmeckt" sowohl Verbrauchern als auch Investoren. Seit Jahren liefert das Unternehmen überdurchschnittliche und stabile Wachstumszahlen. Im Geschäftsjahr 2018 kletterte der Umsatz um solide 5,1% auf 4,31 Mrd. Franken. Der Betriebsgewinn (7% auf 637 Mio. Franken) stieg sogar etwas schneller als der Umsatz. Lindt & Sprüngli profitierte hier von günstigeren Rohstoffpreisen. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 487 Mio. Franken (+7,6%).
Wachstumsphantasie bringt der Online-Handel. Lindt beliefert inzwischen große e-Commerce-Plattformen wie Amazon, Alibaba oder Tmall. In dieser bislang noch kleinen Vertriebssparte stiegen die Produktverkäufe im letzten Jahr um rund 20%.

Die Namensaktie von Lindt & Sprüngli gehört zu den optisch teuersten Papieren der Welt. Ihr letzter Kurs lag bei 78.700 CHF (69.200 Euro). Diese Papiere eignen sich jedoch nicht zur Anlage. Es findet so gut wie kein Börsenumsatz statt. Oft werden die Aktien als Erbstück weiter gegeben.

Etwas erschwinglicher und praktikabler sind die Partizipationsscheine. Auch hier profitieren die Anleger von einer Dividende. Namensaktionäre erhalten 1.000 Franken. Für die Inhaber der Partizipationsscheine gibt es 100 Franken. Das ist ein Plus von 7,5% im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt ist die Aktie teuer, aber die Schweizer wachsen stärker als der Markt. Langfristige Anleger kaufen erste Stücke und bauen ihr Investment an schwachen Börsentagen aus.

kap190417_1-4

i

Kennzahlen

Kursentwicklung

Umsatz (2018):* 4,31 Mrd.

Gewinn je Aktie (2018)*: 200,81

Marktkapitalisierung*: 17,94 Mrd.

KGV (2020e): 33,4

Div.-Rendite: 1,46%

* in CHF

Empfehlung: kaufen

Kursziel: 7.800 CHF (ca. 6.880 €), Stop-Loss unter unter 5.500 CHF (ca. 4.850 €)

ISIN: CH 001 057 076 7 | Kurs: 6.815,00 CHF (ca. 6.015 €)

Kurschance: 15% | Verlustrisiko: 20%

Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 10: Performance, Gewinner und Verlierer

Fondsmanager im Projekt 8 geraten unter Druck

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In KW 10 zeigt sich im Performance‑Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds) ein klares Bild: Die Benchmark behauptet sich mit einem moderaten Verlust, während viele aktiv gemanagte Depots deutlich stärker zurückfallen. Handelsaktivitäten fanden nicht statt – alle Ergebnisse stammen aus der reinen Marktentwicklung, defensive Strategien erzielen in dieser Woche klare Vorteile.
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Gewinner, Verlierer und Handelsstrategien

Ruhe im Markt, Risiko im Handel: Projekt 7 im Wochenfokus

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In KW 10 bleiben die meisten Private‑Banking‑Depots von Projekt 7 passiv – und profitieren davon. Drei aktive Häuser handeln im großen Stil, geraten aber kräftig ins Hintertreffen. Die Benchmark schlägt sämtliche Händler. Die Woche offenbart, wie stark sich Risiko und Rendite in ruhigen Marktphasen entkoppeln können.
  • Wochenbericht zu Projekt V in KW 10: Rendite, Risiko und Marktdynamik

Benchmark wackelt – und einige Vermögensverwalter nutzen die Chance

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In KW 10 zeigt sich ein ungewöhnlich klares Bild: Während die Benchmark leicht an Wert verliert, gelingt es nur wenigen Vermögensverwaltern, die Woche positiv oder stabil abzuschließen. Einige nutzen die Marktruhe geschickt, andere rutschen kraftvoll ab – trotz fehlender Handelsaktivität. Für Anleger liefert die Woche wertvolle Hinweise auf Risikomanagement und Positionierung.
Zum Seitenanfang