Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1686
Empfehlung

Drillisch AG – Wachstumswert mit hoher Dividende

Aktien der Drillisch AG sind bei Anlegern beliebt.
Kurs: 23,35 Euro; ISIN: DE 000 554 550 3
Aktien der Drillisch AG sind bei Anlegern beliebt. Im abgelaufenen Börsenjahr stiegen die Kurse der Mobilfunkholding um mehr als 80%. Seit Jahresbeginn 2014 kletterte der Börsenkurs von Drillisch um weitere 15% auf ein Allzeithoch von zuletzt 25 Euro.
Fundamental ist die Rally gut untermauert. So vermeldete der Telekomdienstleister kürzlich für 2013 einen deutlich besseren Geschäftsverlauf. Das EBITDA, der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, stieg um 14,4 % auf 70,8 Mio. Euro. Gut kam an der Börse die Erhöhung der EBITDA-Marge an. Diese kletterte auf 24,4 % (2013: 19,1 %). Der Kundenbestand (Mobile Virtual Network Operator) stieg um gut 235.000 (16 %)auf 1.705 Mio. Teilnehmer. Auch der durchschnittliche Rohertrag je Teilnehmer legte kräftig zu. Hier ging es um 9,9 % auf 6,23 Euro nach oben. Vor Steuern erhöhte sich das Konzernergebnis um 756,5 % auf 178 Mio. Euro.
Die Börse bewertet Drillisch inzwischen mit knapp 1,3 Mrd. Euro. Das Kursgewinnverhältnis liegt auf Basis der Schätzungen für 2014 bei 21. Billig ist die Aktie der Mobilfunkholding damit nicht mehr. Allerdings betreibt der Vorstand der Drillisch AG seit Jahren eine sehr aktionärsfreundliche Dividendenpolitik. So soll die Dividende für 2013 um gut 23% auf 1,60 Euro pro Aktie steigen.
Gemessen am aktuellen Börsenkurs können sich Investoren über eine Dividendenrendite von etwa 6,7 % freuen. Nach dem Kursanstieg im vergangenen Jahr und dem aktuellen Rekordniveau im Aktienkurs verwundert es allerdings nicht, wenn der Vorstand Kasse macht und sich von einem Großteil eigener Aktien trennt. Die Vorstandsmitglieder Vlasios und Paschalis Choulidis verkauften insgesamt 1,4 Mio. Aktien. Auch der Vorsitzende des Aufsichtsrates trennte sich von 700.000 Anteilen. Er hält jedoch weiterhin gut 4,6 % der Drillisch-Aktien. Größter Finanzinvestor bei Drillisch ist die Fidelity Management & Research Company mit einer Beteiligung von 4,02 % an den Unternehmensanteilen. Etwas mehr als 80 % der Aktien befinden sich damit in Streubesitz.
Wer an der Erfolgsgeschichte teilhaben möchte, kauft bei kleineren Rücksetzern in den Bereich von 23 Euro eine erste Position. Diese stockt er bei kräftigeren Korrekturen auf. Die hohe Dividendenrendite sollte Schwächephasen bei der Aktie jedoch auf jeden Fall begrenzen.

Empfehlung: kaufen (1. Drittel direkt, in Korrekturen auf Kurse von 20 Euro aufstocken)


Kursziel: 30 Euro, Stopp-Loss: 18 Euro

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 15 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Performance-Projekte: Ruhige Woche, harte Fakten

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Eine Woche ohne Hektik, ohne große Trades, ohne Schlagzeilen – und doch voller Erkenntnisse. Kalenderwoche 15 legt offen, wie sich Vermögensverwalter wirklich vom Markt absetzen. Vier Projekte, vier Benchmarkdepots, hunderte Millionen Euro in der Betrachtung. Wer genauer hinsieht, erkennt: Nicht Aktion macht den Unterschied, sondern Struktur. Diese Woche zeigt, warum stille Phasen die ehrlichsten Antworten liefern.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 15: Rendite, Risiko und Handel

Warum Kapitalstärke alleine nicht reicht

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Kalenderwoche 15 offenbart im Performance‑Projekt 9 (Stiftungsportfolio) ein klares Bild. Große Vermögen treffen auf moderate Märkte, das Benchmarkdepot setzt den Takt. Während die Portfolios reagieren, zeigt sich deutlich, was in diesem Projekt trägt: weniger Aktion, mehr Struktur. Wer genau hinschaut, erkennt, warum sich manche Strategien behaupten – und andere bewusst zurücknehmen.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 15: Performance, Gewinner und Verlierer

Markt, Fonds, Benchmark – Lektionen aus Projekt 8

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Kalenderwoche 15 war im Performance‑Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds) eine Woche ohne jede Handelsaktivität. Kein Fondswechsel, keine taktischen Manöver, keine Eingriffe. Und doch entstand ein klares Bild. Das Benchmarkdepot setzte den Maßstab, die Fondsportfolios reagierten unterschiedlich. Wer genau hinsieht, erkennt: Gerade im Fondsprojekt zeigt sich, wie viel Struktur, Ausrichtung und Historie wirklich bedeuten.
Zum Seitenanfang