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Wasserstoff-Unternehmen bis 2026 durchfinanziert

Enapter hat sich frisches Geld gesichert

picture alliance / Zoonar | Alexander Limbach
Enapter hat sich durch Kapitalmaßnahmen frische Mittel in Höhe von 12 Mio. Euro gesichert. Zwei institutionelle Investoren haben zugegriffen. Für das Unternehmen entsteht nun eine neue Perspektive. Die lässt auch die Aktie in einem anderen Licht erscheinen.

Enapter (FK 27/41) hat frisches Geld über eine Kapitalerhöhung eingesammelt und will damit bis zum Break Even durchfinanziert sein. Das Unternehmen hat sich frische Mittel in Höhe von 12 Mio. Euro durch verschiedene Kapitalmaßnahmen bei institutionellen Investoren gesichert. 

Frisches Geld für Enapter

Die Finanzierung besteht aus mehreren Elementen. Die gesamte Transaktion setzt sich aus einer nachrangigen Pflichtwandelanleihe mit Nullkupon sowie einer Barkapitalerhöhung mit mittelbarem Bezugsrecht zusammen. Der Pflichtwandler hat ein Volumen von rund 9,6 Mio. Euro und kann mit einem anfänglichen Wandlungspreis von 1,58 Euro in die Aktie (Eigenkapital) gewandelt werden. Daneben wurde eine Barkapitalerhöhung mit Bezugsrecht der Altaktionäre mit einem Emissionsvolumen von 2,4 Mio. Euro beschlossen. Hier werden dann 1,5 Mio. neue Aktien zu einem Bezugspreis von 1,58 Euro je Aktie ausgegeben. 

Zwei institutionelle Investoren greifen zu

Das gesamte Volumen wird von zwei institutionellen Investoren – der Svelland Global Trading Master Fund Ltd. und CVI Investments - gezeichnet. Beide Investoren unterliegen einer Lock-Up-Frist von sechs Monaten für ihre bereits gehaltenen und nun hinzugekauften Anteile (Aktien und Wandelschuldverschreibungen). 

Mit dem frischen Geld stärkt Enapter seine Liquiditätsposition und kann den angestauten Auftragsbestand nun abarbeiten. Der Break Even ist für 2026 geplant.

Empfehlung: Die neue Finanzspritze stärkt die Bilanz und sorgt für Planungssicherheit. An der Börse wird Enapter nur noch für knapp 48 Mio. Euro bewertet.

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