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Neuemission: Vantage Towers

Erfolgreiches Börsendebüt von Vodafonde-Funkturmsparte

Die Börse ist um ein neues Unternehmen reicher: Vantage Towers. Die Funkturm-Tochter von Vodafone feiert ihr Börsendebüt. Vodafonde bekommt dadurch eine große Liquiditätsspritze für den Schuldenabbau. Und Vantage Towers selbst lockt mit einem lukrativen Geschäftsmodell.

Seit heute Morgen ist der Kurszettel in Frankfurt um einen Titel reicher. Vantage Towers, die Funkturm-Tochter des britischen Telekomkonzerns Vodafone, feiert sein Börsendebüt. Die Aktien wurden zu einem Festpreis von 24,00 Euro und damit in der unteren Hälfte der avisierten Zeichnungsspanne ausgegeben. Mit 24,80 Euro lag der erste Börsenkurs gut 3% darüber. Kein schlechter Schnitt für diejenigen, die bereits über eine Zeichnung Stücke bekommen hatten. Vor allem dann, wenn man bedenkt, dass das Unternehmen damit vom Start weg mit gut 12,5 Milliarden Euro bewertet wird. Vodafone bleibt zunächst größter Aktionär der Funkturm-Sparte, verkauft im ersten Schritt knapp 19% der Vantage Towers Anteile. Insgesamt erlösen die Briten damit rund 2,3 Milliarden Euro. Geld, dass Vodafone vor allem auch zum Schuldenabbau nutzen möchte. 

Vantage Tower hingegen qualifiziert sich aufgrund der Marktkapitalisierung direkt als heißer Kandidat für den MDAX. Das Unternehmen betreibt rund 82.000 Funktürme und Dachstandorte in zehn europäischen Ländern, darunter Deutschland. Für deren Nutzung zahlen die Netzbetreiber - beispielsweise auch Vodafone – Miete. Dies verspricht ein einträgliches Geschäft und über Jahre hinweg regelmäßige Einnahmen.

Fazit: Das Geschäftsmodell ist lukrativ, die Aktie vor allem für einkommensorientierte Investoren interessant. In der Nähe des IPO-Preises ist der Titel für uns ein Kauf!

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