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Börsengang der Pfandbriefbank

Erfolgreiches Recycling

Im „Schrott“ der Finanzkrise findet sich viel Recyclingmaterial. Das kommt jetzt wieder verstärkt auf den Markt.
Die Öffentlichkeit hat einen für den Bundeshaushalt wichtigen Börsengang kaum bemerkt: den IPO der Pfandbriefbank. Der Mut des Bundes, den Börsengang trotz Diskussionen um Griechenland durchzudrücken, hat sich gelohnt. Die Aktie notierte beim Börsenstart mit 11,45 Euro um 6,5% über dem Emissionspreis von 10,75 Euro. Seitdem lag der Kurs immer über dem Debütpreis. Die Pfandbriefbank ist „der gute Teil der alten HypoReal Estate“, die 2009 verstaatlicht werden musste. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann jetzt darauf hoffen, dass die Pfandbriefbank für den Bund zumindest kein Minusgeschäft wird. Schon Anfang Juli hatte die pbb eine stille Einlage von 1 Mrd. Euro an den Bund zurückgezahlt. Durch den Börsengang, bei dem er 80% der Aktien verkauft, fließen dem Bund 1,156 Mrd. zu. Wir hören, dass der Bund die restlichen 20% bis nach der nächste Bundestagswahl halten will. Danach könnte man weitere 300 Mio. erlösen. Insgesamt hatte der Bund 2,3 Mrd. Euro in die pbb gepumpt. Brüssel hatte die Privatisierung der Pfandbriefbank verlangt.

Fazit: Im „Schrott“ der Finanzkrise findet sich viel Recyclingmaterial. Das kommt jetzt wieder verstärkt auf den Markt. Für Investoren bieten sich günstige Einstiegsmöglichkeiten. Also, Augen auf.

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