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Leichtbauspezialist für die Luftfahrt

FACC hilft beim Abheben

FACC steigt ins Drohnen-Geschäft ein. Copyright: Pixabay
Ein Leichtbau-Spezialist für die Luftfahrtindustrie ist der österreichische Konzern FACC AG (ehemals Fischer Advanced Composite Components). FACC entwickelt und produziert Leichtbaukomponenten und -systeme für Luftfahrzeuge. Zudem ist das Unternehmen in der Kunststoffverarbeitung tätig. Vielversprechend ist der Einstieg in den Drohnen-Markt.

FACC stellt Leichtbaulösungen  für Verkehrs-, Fracht- und Businessflugzeuge sowie Hubschraubern her. Die leichten Faserverbundwerkstoffe sorgen hier für Gewichtsersparnis und Schallreduktion. Große Flugzeughersteller wie Airbus, Boeing, Bombardier, Emraer, COMAC und Sukhoi zählen zum weiten Kundenkreis des Unternehmens.

Die Corona-Krise hat den Flugzeugausrüster schwer getroffen. Während der ersten neun Monate 2020 brach das operative Ergebnis (Ebit) von plus 9,7 Mio. Euro auf minus 57,5 Mio. Euro ein. Der Umsatz sank im selben Zeitraum um gut ein Drittel auf 392,8 Mio. Euro. Kein Geschäftsbereich des Unternehmens konnte sich dem Absturz entziehen. Gegen Ende des dritten Quartals zogen die Geschäfte jedoch wieder an. Insbesondere in Asien erholt sich die Luftfahrtbranche wieder. Für den September meldete FACC einen Anstieg der Nachfrage um 30%.

Einstieg in den Drohen-Markt gelungen

Aktuell besonders kurstreibend ist FACCs Diversifikation ins Drohnenbusiness. Gemeinsam mit dem chinesischen Strategie-Partner Ehang bauen die Österreicher das autonome Flugtaxi Ehang 216. Ein Drohnentestflug in Österreich verlief schon positiv. Der Ehang 216 hat alle Vorgaben erfüllt und erhielt auf Grundlage der durchgeführten Tests die Erprobungsbewilligung durch die österreichischen Behörden. FACC-CEO Robert Machtlinger dazu: „Das ist der Startschuss. Wir schaffen damit das Fundament für die Zulassung einer innovativen Verkehrs- und Transportlösung für urbane Ballungszentren.“

In China ist die bemannte Drohne sogar schon bereits im Einsatz. Die chinesische Luftaufsichtsbehörde hat Bloomberg-Angaben zufolge den Betrieb zweier Ehang-Fluggeräte genehmigt. Diese fliegen rund einen Kilometer – ohne Pilot, aber mit in der Kabine sitzenden Touristen.

Chinesisches Drohnengeschäft birgt viel Austiegs-Phantasie

Der Kurs der FACC-Aktie ist seitdem in den Steilflug übergegangen. Auf dem aktuellen Kursniveau wird der österreichische Leichtbau-Spezialist aber weiterhin unter seinem einfachen Jahresumsatz bewertet. Kommt das Geschäft mit den Flugzeugbauern nach der Corona-Krise wieder in Schwung, dürfte der Titel schnell höher steigen. Mega-Fantasie hat das Drohnenbusiness. Anleger, die mit langem Atem und Risikobereitschaft auf Innovationen setzen, steigen bei FACC ein. 

Empfehlung: kaufen Kursziel: 18,90 EUR, Stop-Loss: unter 7,80 EUR
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