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Chart der Woche vom 02.12.21

Fraport erneut auf Startbahn angekommen

Der Flughafen in Frankfurt. Copyright: Fraport AG Mediathek
Technisch orientierte Anleger richten ihren Blick auf die Aktie der Fraport AG. Der Kurs des Flughafen-Betreibers rutscht im Zuge der jüngsten Marktkorrektur in die Nähe einer bedeutenden und massiven Unterstützungszone. Das dürfte ein neuer Startplatz für die Aktie sein.

Die Aktie der Fraport AG ist mit dem jüngsten Rücksetzer erneut auf der Startbahn angekommen. Technisch orientierte Anleger nutzen den Rutsch in die Nähe der bedeutenden und massiven Unterstützungszone. Aus technischer Sicht stehen die Chancen gut dafür, dass die Fraport-Aktie ihren Aufwärtstrend wieder aufnimmt. 

Während des Corona-Crashs im Frühjahr 2020 hat der Kurs des Logistik-Konzerns kräftige Einbußen hinnehmen müssen. Handelte die Aktie Anfang Februar letzten Jahres noch bei Kursen um 71,50 Euro, ging es bis Mitte März um satte 60% auf 27,50 Euro hinab. Diesem Kurseinbruch folgte eine volatile Erholungsphase, in der die Fraport-Aktie zunächst bis rund 42 Euro stieg. 

Steiler Absturz, zähe Erholung

Bereits Anfang Juni notierte der Titel mit etwa 52 Euro knapp 90% über dem „Corona-Crash-Tief“. Dieses Kursniveau sollte jedoch für längere Zeit der Höchstkurs für Fraport bleiben. Denn anstatt in einen Aufwärtstrend zu münden, sackten die Notierungen während der Sommermonate erneut ab. Das Jahrestief aus März 2020 wurde während dieses Rücksetzers zwar nicht mehr erreicht. Doch mit etwa 32 Euro handelte Fraport Anfang August erneut gut ein Drittel niedriger als im Juni. 

Bis in den Spätherbst hinein kam die Aktie nicht in Schwung. Der Fraport-Kurs dümpelte monatelang knapp unterhalb seines 50-Tage-Durchschnitts. Erst Anfang November nahm der Titel wieder Fahrt auf. Eine zügige Rally führte den Aktienkurs binnen eines Monats erneut auf das Jahreshoch um 52 Euro. Doch auch diesmal konnte sich die Fraport-Aktie nicht nachhaltig von diesem Kursniveau nach oben absetzen. 

Regelmäßige Konsolidierungen

Eine weitere Konsolidierungsphase ließ die Notierungen bis Ende Januar auf etwa 42 Euro fallen. Anfang März gelang dem Papier dann der Anstieg über die Marke von 52 Euro. Mitte Juni erreichte der Wert ein frisches 52-Wochenhoch bei 63,50 Euro. Seit dem bewegt sich der Aktienkurs in einem intakten Aufwärtstrend-Kanal. Rücksetzer werden nun spätestens im Bereich des alten Hochs bei rund 52 Euro aufgefangen. 

Anfang November markierte Fraport bei rund 69 Euro abermals ein neues Jahreshoch. Seitdem schickt ein deutlicher Rücksetzer den Titel in diesen Tagen erneut in die Nähe der Kursunterstützung um 52 Euro. Aus technischer Sicht stehen die Chancen gut dafür, dass sich die Aktie erneut auf diesem Niveau fangen kann und abermals den Weg nach Norden einschlägt.

Fazit: Technisch orientierte Anleger kaufen die Fraport-Aktie in der Nähe der Kursunterstützung um 52 Euro und spekulieren auf die Fortsetzung des Aufwärtstrends. Ein erstes Kursziel liegt im Bereich um 62 Euro. Rutscht die Aktie unter die massive Unterstützungszone, sollte unter 51 Euro ein Stopp greifen.

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