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HotStock der Woche vom 12.02.2026

Gerresheimer stolpert über Sonderuntersuchung

Gerresheimer erlebt einen dramatischen Kurssturz. Der Grund: eine umfassende Sonderuntersuchung. Erste Erkenntnisse deuten auf Verstöße gegen interne Richtlinien und IFRS-Standards hin.

Kurseinbruch bei Gerresheimer um 30%! Der Spezialverpackungshersteller verschiebt zum zweiten Mal die angekündigte Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2025. Hintergrund ist eine laufende Soneruntersuchung durch einen zweiten Wirtschaftsprüfer, die mehr Zeit in Anspruch nimmt. 

Verstöße gegen Richtlinien

Das Risiko: Nach bisherigen Erkenntnissen haben einzelne Mitarbeiter gegen interne Richtlinien sowie gegen die internationalen Rechnungslegungsstandards IFSR verstoßen. Im Fokus stehen die Erfassung von Umsatzerlösen sowie die Bilanzierung und Bewertung von Vorräten. Gerresheimer spricht von bereits eingeleiteten personellen und organisatorischen Maßnahmen und hat zudem die im Oktober aktualisierte Prognose für das GJ 2025 spürbar nach unten angepasst. Beim Umsatz wird nun ein Rückgang am oberen Ende der bisher kommunizierten Spanne von minus 4% bis minus 2% erwartet. 

Das Gerresheimer-Management will Gegenmaßnahmen ergreifen und arbeitet bereits an der Stärkung der Kapital- und Finanzierungsstruktur. Der Verkauf der US-Tochter Centor wurde bereits eingeleitet. Mit einem Abschluss der Transaktion rechnet Gerresheimer noch in diesem Jahr. 

Empfehlung: Es wurde viel "Porzellan" zerschlagen. Nur Anleger mit langem Atem und hoher Risikotoleranz greifen zu.
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