Gestreut an der Wertentwicklung bei Wohn- und Gewerbeimmobilien partizipieren
Neben Aktien und Anleihen sind Immobilieninvestments eine dritte und wichtige Assetklasse. Vor allem langfristig orientierte Anleger finden hier eine gute Möglichkeit, ihr Geld rentabel und solide zu investieren. Mieteinkünfte sind relativ gut planbar. Auf der anderen Seite halten sich die Risiken für Wertverluste in Grenzen (je nach Nutzungsart der Immobilien und Standort der Objekte).
Wer nicht direkt in Immobilien investieren möchte, für den sind offene Immobilienfonds eine geeignete Alternative. Doch auch hier kommt es natürlich darauf an, in welche Immobilien die Fondsstrategen investieren (Wohnen, Gewerbe, Inland, Ausland) und wie robust das Anlagekonzept ist.
Interessantes Fondskonzept für die Immobilienauswahl
Ein interessantes Fondskonzept bietet Swiss Life mit dem offenen Immobilienfonds „Living and Working“. Der punktet mit einer interessanten Anlagestrategie, mit der er sich an den gesellschaftlichen Trends Urbanisierung, neue Arbeitswelten und demografischer Wandel orientiert. Auch der digitale Wandel beeinflusst die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten – und damit auch die Immobilien, in denen dies geschieht.
Der Anlagefokus des Fonds ist auf die Immobiliensegmente Gesundheit und Wohnen (Living) sowie Büro und Einzelhandel (Working) gerichtet. Die unterschiedlichen Immobilienarten – jeweils in etwa gleicher Gewichtung – verhindern eine Abhängigkeit von einem bestimmten Immobiliensegment und fördern die Diversifikation des Portfolios. Denn anders als bei einem Fonds, der eine Monostrategie verfolgt, werden die Chancen, vor allem aber auch die Risiken, auf mehrere Fundamente verteilt. Vorteil für Anleger: stabile Mieterträge in verschiedenen Immobilienklassen sorgen für gute Renditechancen.
Geringe Fremdkapitalquote sichert ab
Der Fonds investiert europaweit. Geografisch sind als Zielmärkte alle EWR-Staaten und die Schweiz vorgesehen. Im Fokus stehen nachhaltige, energieeffiziente Immobilien, die auf lange Zeit für Rentabilität sorgen. Um dieses zu erreichen achten die Fondsmanager auf eine langfristige Vermietung der Objekte und auf gute Nachvermietungschancen, eine hohe Mieterbindung und geringe Betriebskosten.
Aktuell befinden sich 34 Objekte im Fondsportfolio. Die Vermietungsquote beträgt rund 93,7%. Der Kauf der Objekte wird maßgeblich durch Eigenkapital (Anlegerkapital) finanziert. Die Fremdkapitalquote beträgt schlanke 16,4% Der Löwenanteil der Immobilien (50,6%) bewegt sich dabei in der Größenklasse von 25 bis 50 Mio. Euro. Rund ein Viertel der Objekte sind mehr als 50 Mio. Euro schwer. Der Rest sind kleinere Immobilieneinheiten unterhalb 25 Mio. Euro.
Investitionsschwerpunkt Deutschland
Regionale Investmentschwerpunkte setzen die Fondsmanager bei Immobilien aus Deutschland (55,3%), Österreich (11,3%), Frankreich (8,8%), den Niederlanden (8,4%) und Belgien (8,2%). Objekte in der Schweiz (6,1%) und Finnland (1,9%) ergänzen das Portfolio. Hinsichtlich der Nutzungsarten stellen Büro-Immobilien mit aktuell rund 35,3% den größten Anteil, gefolgt von Einzelhandelsimmobilien (28,8%), Wohnimmobilien (23,5%) und Gesundheitsimmobilien wie Pflegeheimen oder Ärztehäusern (12,4%).
Zuzüglich eines Ausgabeaufschlags von max. 5,00% können Fondsanteile am Swiss Life European Real Estate Living and Working börsentäglich direkt über die KVG erworben werden. Günstiger ist der Kauf über die Börse. Hier liegt der Spread (Differenz zwischen Kauf und Verkauf) zwischen 0,50 und 1,6%. Die laufenden Kosten (TER) summieren sich auf rund 1,27% jährlich. Erträge werden einmal im Kalenderjahr ausgeschüttet. Zuletzt gab es Ende November 0,11 Euro je Anteil. Gemessen am aktuellen Fondspreis betrug die Ausschüttungsrendite somit 1,05%.