Investieren in Kleinunternehmen
Jüngsten Marktstudien zufolge sind die Bewertungen von US-Small Caps im Vergleich zu Large Caps auf einem der attraktivsten Niveaus seit Jahrzehnten. Das zeigt auch der Russel 2000 an. Der Index der 2000 kleinsten nach Marktkapitalisierung gewichteten US-Unternehmen handelt derzeit mit einem deutlichen Abschlag zum marktbreiten S&P 500 Index. E
in solches Bewertungsgefälle bot in der Vergangenheit oftmals attraktive Einstiegsmöglichkeiten. Zugleich könnten auch die aktuellen steuerlichen und regulatorischen Entwicklungen in den USA die binnenmarktorientierten Small Caps zusätzlich begünstigen. Stefan Tang, Portfoliomanager und Analyst im Lazard Systematic Equity-Team und Spezialist für US-Small Caps erklärt: „Im Small-Cap-Segment gibt es erhebliche Marktineffizienzen."
Große Qualitäts-Unterschiede, große Chancen
Die Qualitätsunterschiede der Unternehmen im Russel 2000 sind jedoch beträchtlich. Rund 40% der Unternehmen im Index sind unprofitabel. Gleichzeitig sind Small Caps oft kaum auf dem Radar von Analysten. Während ein Large-Cap-Unternehmen im Durchschnitt von mehr als elf Analysten bewertet werden, sind es bei einem Small Cap oft weniger als fünf.
Das können aktive Fondsmanager nutzen, um Überrenditen zu erwirtschaften. Rund 60% der aktiven Manager von Small Cap-Fonds schlagen ihre Benchmark. Bei den Large Caps liegt diese Quote bei rund 10%. Auch die Fondsstrategen des Lazard US Small Cap Equity Fonds wollen mit ihrem Ansatz eine Überrendite erzielen. Sie setzen auf einen systematischen Investmentprozess, um das Potential von US Small Cap-Aktien optimal zu nutzen. Ihr Analysemodell basiert auf mehr als 25 unkorrelierten Investmentansätzen, die Marktineffizienzen gezielt identifizieren und ausnutzen.
Interessanter technischer Ansatz von Lazard
Die Fondsmanager von Lazard haben einen technisch interessanten Ansatz. Sie suchen mit automatisierten Fundamental-Analyse-Bots nach Small-Cap-Firmen mit einem Wettbewerbsvorteil, durch den eine nachhaltige Verbesserung der Marge und ausgezeichnete Geschäftskennzahlen möglich sind. Zudem sollten die Aktien unter ihrem „inneren Wert“ gehandelt werden. Der Selektrionsprozess kombiniert die Vorteile klassischer Fundamentalanalyse mit hochentwickelten quantitativen Methoden.
Das mit aktuell rund 430 Einzeltiteln extrem breit diversifizierte Portfolio profitiert von dieser systematischen Methodik. Das Fondsportfolio ist ein Spiegelbild der US-amerikansichen Wirtschaft und breit nach Branchen diversifiziert. Tech-Aktien haben ein Gewicht von 27,5%. Industrie-Unternehmen (17,2%), Zyklische Konsumgüter (14,2%), Health Care (12,5%) und Finanzdienstleister (9,6%) runden das Portfolio mit größerem Gewicht ab.
Faires Preis-Leistungs-Verhältnis
Die zehn am höchsten im Portfolio gewichteten Aktien machen insgesamt rund 7% des kompletten Fondsportfolios aus. Darunter finden wir z. B. den Elektrotechniker Celestica (0,96%), den Biopharma-Konzern ADMA Biologics (0,87%), den Rohrleitungsspezialisten Mueller Industries (0,74%) und den Pharmaforscher Medpace Holdings (0,69%).
Fondsanteile des Lazard Small Cap Equity Fonds können zuzüglich eines Ausgabeaufschlags von max. 5,00% börsentäglich direkt über die KVG erworben werden. Ein Börsenhandel ist aktuell nicht vorgesehen. Die laufenden Kosten (TER) summieren sich auf 1,82% p.a. Weitere Gebühren wie variable Performance-Fees fallen nicht an. Zins- und Dividendenanteile, die innerhalb des Fondsportfolios anfallen, werden einmal im Kalenderjahr an die Fondsinhaber ausgeschüttet.
Fazit: Der Lazard US Small Cap Equity Fund eignet sich für langfristig orientierte Anleger, die an den Ertragschancen US-amerikanischer Small Caps partizipieren möchten. Der Fonds eignet sich als aussichtsreiche Beimischung in einem breit diversifizierten und gut ausbalancierten Depot.