Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2509
Nüsse als Nahrungsergänzungsmittel

John B. Sanfilippo & Son ist Nuss-Spezialist

Menschen, die auf vegane oder vegetarische Nahrung setzen, essen besonders oft und gerne Nüsse. Denn die Hülsenfrüchte liefern viele wichtige Nährstoffe. Es sind sozusagen biologische Nahrungsergänzungsmittel. Und absoluter Nuss-Spezialist sind John B. Sanfilippo & Son.

Menschen, die sich pflanzlich oder vegan ernähren, greifen sehr gern zu Nüssen. Denn sie achten vielfach gezielt darauf, dass sie wichtige Nährstoffe, die durch möglicherweise durch ihre Ernährung wegfallen, aus anderen Quellen speisen. Eine solche Quelle sind Nüsse. Dies gilt vor allem dann, wenn Veganer ihre Knabbereien möglichst abwechslungsreich gestalten. Übrigens: Nüsse schmecken senken auch das Risiko für Diabetes und Parkinson, wie aus einer Harvard-Studie hervorgeht. 

Jede Nuss hat spezielle Vorzüge. So kann der Bedarf an den Vitaminen B2 und B12 durch alle Nüsse und Hülsenfrüchte gut gedeckt werden. Besonders gut klappt dies jedoch mit Wal- und Erdnüssen. Für den Eisenbedarf sorgen auch Rosinen und verschiedene Kerne, z. B. Sesam oder Kürbiskerne. Für den Bedarf an Kalzium eignen sich unter anderem Pistazien.

Jede Menge Nüsse im Angebot

John B. Sanfilippo & Son (JBSS) ist einer der größten Nussproduzenten in den USA. Das Unternehmen vertreibt alles, was das Veganer-Herz höherschlagen lässt: Mandeln, Walnüsse, Paranüsse, Pekannüsse, Pistazien, Cashews, Macadamias oder Sonnenblumenkerne. Darum profitiert JBSS mindestens indirekt von der wachsenden Gruppe der Vegetarier und Veganer. 

Aufgrund seiner geringen Marktkapitalisierung haben Anleger und Analysten den Titel oftmals nicht auf dem Schirm. Zu Unrecht, wie wir meinen. Denn das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren seine Bruttomargen verbessert und die Betriebskosten gesenkt und so das Nettoergebnis trotz moderat steigender Umsätze deutlich verbessert. Der Umsatz kletterte während der vergangenen sieben Jahre insgesamt gerade einmal um gut 13%. Das operative Ergebnis legte im selben Zeitraum jedoch um mehr als 75% zu. Unter dem Strich stieg der Nettogewinn während dieser Zeit auf 54,11 Mio. US-Dollar (+106%). Die Bruttogewinn-Marge stieg um 33%.

Attraktive Dividendenpolitik

Im Jahr 2017 begann JBSS mit der Zahlung einer regulären Dividende. Diese wurde seitdem in jedem Jahr um 0,05 USD auf zuletzt 0,65 USD erhöht. Spannender ist noch, dass das Unternehmen seit 2012 in jedem Jahr Sonderdividenden ausgeschüttet hat, teilweise sogar zweimal im Jahr. 

Der Kurs der Aktie bewegt sich in einem langfristig intakten Aufwärtstrend. Sein bisheriges Allzeithoch markierte der Titel im Oktober 2019 bei rund 105 US-Dollar. Mit einem für 2022 geschätzten KGV von rund 17 ist die Aktie nicht zu teuer. Langfristig orientierte Anleger nutzen die aktuelle Konsolidierung für Käufe.

Empfehlung: kaufen Kursziel: 99 USD, Stop-Loss: unter 69 USD

Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 33: Stabilität schlägt Aktionismus

Volksbank Vorarlberg gewinnt die Woche, BTV verteidigt die Vermögensführung vor Deka und Berliner Sparkasse

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 9 (Stiftungsportfolio) zeigt sich in KW 33 ein bemerkenswertes Spannungsfeld zwischen langfristiger Stärke und kurzfristiger Dynamik. Während die Bank für Tirol und Vorarlberg die Gesamtwertung anführt und das Benchmarkdepot dicht hinter der Spitzengruppe bleibt, sorgt die Volksbank Vorarlberg mit dem höchsten Vermögenszuwachs für Aufsehen. Lesen Sie hier.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII: Rendite, Risiko und die Suche nach Alpha

Plutos glänzt im Wochenvergleich, Hansen & Heinrich und Genève Invest überzeugen langfristig

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Rennen im Performance-Projekt 8 gewinnt in KW 33 deutlich an Schärfe. Während Genève Invest die Gesamtwertung weiterhin anführt, sorgen Plutos Vermögensverwaltung, Eyb & Wallwitz und Nordea Investment Funds mit den stärksten Wochenzuwächsen für Bewegung im Feld. Gleichzeitig zeigt sich eine bemerkenswerte Entwicklung: Einige der erfolgreichsten Portfolios erzielen hohe Vermögen ohne auffällige Rückschläge. Wo entsteht der Vorsprung wirklich und welche Strategien setzen sich durch?
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VII in KW 33: Aktive Manager greifen an

Minveo setzt das Ausrufezeichen, A&Q Asset Management und Volksbank Kraichgau überzeugen

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 7 verdichtet sich das Bild einer zweigeteilten Konkurrenz. Während Fürst Fugger Privatbank, BTG Pactual Europe und Frankfurter Bankgesellschaft die Gesamtwertung dominieren, sorgen Minveo, A&Q Asset Management und das Family Office Volksbank Kraichgau für die stärkste Dynamik der Woche. Gleichzeitig zeigen die wenigen Transaktionen des Feldes, dass gezielte Umschichtungen enorme Wirkung entfalten können. Doch schlägt Aktivität tatsächlich die Zurückhaltung dauerhaft?
Zum Seitenanfang