Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
1338
Mit viel Schwung unterwegs

Knorr-Bremse mit belebtem Geschäft

Knorr-Bremse mit belebtem Geschäft. Copyright: knorr-bremse.at
Der technologische Fortschritt sorgt dafür, dass Züge heutzutage immer schneller fahren. Damit steigen die Anforderungen an das Material. Besonders wichtig ist zudem, dass Loks möglichst effizient zum bremsen kommen. Das ist die Domäne von Knorr-Bremse.

Knorr-Bremse verdient sein Geld mit Technik und Ausrüstung für Züge. Der Industriekonzern ist ein weltweit tätiger Anbieter von Bremssystemen und etlichen anderen sicherheitskritischen Lösungen für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Im Unternehmensbereich „Systeme für Schienenfahrzeuge“ stattet das Unternehmen Fahrzeuge wie U-Bahnen und Straßenbahnen, aber auch Güterzüge, Lokomotiven sowie Personenverkehrs- und Hochgeschwindigkeitszüge mit diversen Komponenten aus. Neben Bremssystemen zählen dazu auch intelligente Einstiegssysteme, Klimaanlagen, Energieversorgungssysteme, Steuerungskomponenten und Scheibenwischer, Bahnsteigtüren, elektrische Antriebsausrüstungen und Leittechnik. Daneben verdient Knorr Geld mit Bremssystemen für Lkws, Busse, Anhänger und Landmaschinen.

Ritterschlag in Japan

Vor allem im Bereich „Systeme für Schienenfahrzeuge“ hat sich Knorr-Bremse einen Namen gemacht und gilt weltweit als einer der marktführenden Unternehmen. Besonders beeindruckend: Das Unternehmen konnte den extrem schwer zugänglichen japanischen Markt für Hochgeschwindigkeitszüge erobern. In der Branche gilt dies gewissermaßen als „Ritterschlag“. Seit Oktober 2018 ist Knorr-Bremse börsennotiert. Die Aktie hat seit dem Börsengang eine volatile Berg- und Talfahrt durchlebt. Derzeit handelt der Titel rund 23% über seinem Ausgabepreis (80,00 €).

Durch die beiden Bereiche „Schiene“ und „Straße“ ist das Geschäft des Bremsen-Spezialisten gut diversifiziert. In den vergangenen Monaten profitierte der Konzern von der weltweiten Belebung des Nutzfahrzeug-Marktes. Per Ende Juni hatte Konrr-Bremse Aufträge im Gesamtwert von knapp 5,2 Milliarden Euro in den Büchern – so viel wie noch nie zuvor in der Unternehmensgeschichte. Allein während der ersten sechs Monate 2021 kletterte der Auftragseingang um gut ein Drittel auf 3,6 Mrd. Euro.

Starkes Wachstum und noch viel Potenzial

Der Konzernumsatz legte zuletzt um zwölf Prozent auf 3,4 Mrd. Euro zu. Noch besser entwickelte sich der Betriebsgewinn (+25% auf 495,5 Mio. Euro). Die Sparten „Schienenfahrzeuge“ litt indes weiter unter den Folgen der Pandemie. Weniger Zugverkehr im Lockdown beeinträchtigte das Wartungs- und Servicegeschäft. Genau hier liegt nun Potential für die Zukunft. Langfristig orientierte Anleger nutzen den jüngsten Kursrücksetzer zum Einstieg.

Empfehlung: kaufen Kursziel: 122,40 EUR, Stop-Loss: unter 89,70 EUR (SK Xetra)

Hier FUCHS KAPITALANLAGEN abonnieren

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Kernenergie

Kleinkraftwerksverbund GB-USA-F

Gelb-schwarzes Zeichen für Radioaktivität. Copyright: Pixabay
Briten, Amerikaner und Franzosen haben sich zur Gründung einer Gesellschaft zum Bau von nuklearen Kleinkraftwerken für die Stromgewinnung zusammengefunden. Das neue Unternehmen heißt Rolls-Royce Small Modular Reactor.
  • Fuchs plus
  • Taper Tantrum 2.0 berührt Schwellenländer nur auf Umwegen

Das Geld bleibt im Land

Moped-Fahrer in Indien. Copyright: Pixabay
Die Finanzmärkte haben diesmal keinen Wutanfall bekommen, als die US-Notenbank Fed ankündigte, die Märkte an eine etwas kürzere Leine zu nehmen. Das ist gut für die Schwellenländer. Auf Umwegen holt sie die US-Notenbankpolitik dann aber doch ein.
  • Fuchs plus
  • TOPS 2022: Brandschutzmauer fürs Vermögen

Globalance Bank setzt nachhaltig auf Gold

Hand hält eine grüne Erde. Symbolbild Nachhaltigkeit. Copyright: Pixabay
Die Globalance Bank ist auf das Engste mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ liiert. Verkörpert wird dieses durch ihren CEO Reto Ringger, der vor zehn Jahren die Schweizer Bank gegründet hat. Globalance greift im Unterschied zu vielen Banken auf einen eigenen Nachhaltigkeitsfilter – der sog. Footprint-Methodik – zurück. Doch das erneut sehr gute Abschneiden in diesem Jahr zeigt, dass die junge Bank ihren Kunden nicht nur „Nachhaltigkeit“ zu bieten hat.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Preisrally kommt an Hürde

Weizen-Investoren mit reicher Ernte

Verschiedene Sorten Gebäck, Brot, Croissant, Kuchen. Copyright: Pexels
Darauf einen Korn … Der Grundstoff für viele Nahrungsmittel – Weizen – wird immer teurer. Selbst bei hohen Preisen zieht die Nachfrage an. Doch jetzt übernimmt die Charttechnik das Ruder …
  • Fuchs plus
  • Die neue Virus-Mutation drückt die Kurse

Hoffnungsdämpfer aus Südafrika

Corona-Virus. Copyright: Pixabay
Erst war die wilde Virus-Variante von Corona unterwegs, dann kam Delta, jetzt ist B.1.1.529 im Anmarsch. Wir werden uns an immer neue Virusmutationen gewöhnen müssen. Die Märkte werden die Regionen mit den besten Strategien im Umgang damit auf Dauer goutieren.
  • Fuchs plus
  • Währungsgeschehen im Angesicht der Virus-Mutante

Druck auf die Rohstoffwährungen

Symbole verschiedener Währungen. Copyright: Pixabay
Kommt etwas unerwartet daher, ziehen sich die Märkte aus den Risiken zurück und suchen die sicheren Häfen auf. Das zeichnet sich gerade wieder im Angesicht der neuen Virus-Mutante ab und schlägt sich in den Wechselkursen deutlich nieder.
Zum Seitenanfang