Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1469
Führender Anbieter von IoT-Technologien

Kontron hat vielversprechende Wachstumsmärkte im Blick

© Maksim Kabakou / stock.adobe.com
Kontron, ein Vorreiter in IoT und Embedded Computing, sichert sich bedeutende Aufträge in der Automobil- und Verteidigungsindustrie. Mit dem Verkauf des Modulgeschäfts Jumptec stärkt Kontron seine Kernkompetenzen und verbessert die finanzielle Performance. Die Aktie ist weiterhin günstig bewertet.

Kontron sichert sich in unterschiedlichen Sparten bedeutende Großaufträge. Kontron ist ein führender Anbieter von IoT- (Internet of Things) und Embedded Computing-Technologien. Der Konzern entwickelt intelligente Hard- und Software-Lösungen für Branchen wie industrielle Automatisierung, Transport, Medizintechnik und Kommunikation. Kontron ermöglicht Unternehmen die Digitalisierung ihrer Prozesse, Steigerung der Effizienz und Umsetzung innovativer Geschäftsmodelle. 

In den vergangenen Monaten erhielten die Österreicher unter anderem einen Auftrag über 250 Mio. US-Dollar zur Lieferung von 5G-basierten Network Access Devices (NADs) an mehrere internationale Automobilhersteller. Diese Module sind Grundvoraussetzung für die Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug sowie zwischen Fahrzeug und Infrastruktur und unterstützen den Übergang der Autoindustrie zur 5G-Technologie. Die Produktion soll im kommenden Jahr beginnen und die erwarteten Einnahmen binnen sieben Jahre realisiert werden. 

Zwei Großaufträge gesichert

Bereits im Dezember konnte sich Kontron einen Auftrag im Wert von 165 Mio. Euro von einem führenden Unternehmen aus den Bereichen Verteidigung, Sicherheit und Luftfahrttechnologie sichern. Der Auftrag umfasst die Bereitstellung von High-End VPX-Computing- und Kommunikationslösungen für mobile und stationäre Überwachungsanwendungen. Diese Systeme unterstützen fortschrittliche Sensortechnologien und sind speziell für Einsätze unter schwierigen Bedingungen konzipiert. 

Die beiden bedeutenden Aufträge unterstreichen Kontrons Position in strategisch wichtigen Märkten. Zudem eröffnen sie dem Hidden Champion vielversprechende Wachstumsperspektiven. Um sich weiter auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren, werden „Randaktivitäten“ konsequent verkauft. 

Verkauf von Jumptec

Kontron verkauft das Modulgeschäft Jumptec und dem Unternehmen fließen dadurch über 100 Mio. Euro zu. Damit steigt das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im zweiten Quartal um 50 bis 70 Mio. Euro. Eine verbesserte Ebitda-Prognose sowie die Anpassung des Umsatzausblicks dürfte Kontron mit Bekanntgabe der Ergebnisse für das erste Halbjahr (06.08.25) vermelden. Der Verkauf passt in die Strategie des Unternehmens, Ressourcen freizusetzen und die Profitabilität zu steigern. 

Aus fundamentaler Sicht ist Kontron mit einem KGV unter 12 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,89 trotz des jüngsten Kursanstiegs günstig bewertet. Ein Sprung über das Jahreshoch bei 26,14 Euro aus Mitte März steht kurz bevor. Kaufen!

Empfehlung: kaufen

Kursziel: 34,80 EUR; StopLoss: < 21,45 EUR 

Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt V in KW 15: Rendite, Risiko und Marktdynamik

Risiko ohne Aktion: Die stille Woche im Performance‑Projekt 5

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Kalenderwoche 15 war eine Woche ohne Handelsaktivitäten – und genau deshalb besonders aufschlussreich. Die Vermögensverwalter im Performance‑Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds) ließen ihre Portfolios unverändert, während die Märkte arbeiteten. Wer genauer hinschaut, erkennt: Gerade in der Ruhephase zeigen sich Struktur, Risikoprofil und Managementstil deutlich. Diese Woche liefert seltene Klarheit darüber, wie Vermögen, Entwicklung und Drawdown wirklich zusammenhängen.
  • Fuchs plus
  • Positive Marktreaktionen auf Waffenstillstandsaussichten im Iran-Krieg: Euro und Anleihen profitieren

Euro holt gegenüber US-Dollar auf

Die Kombination aus stärkerem Euro und niedrigeren Ölpreisen dürfte sich dämpfend auf die Inflation auswirken. Damit kommt die EZB vielleicht an einer Erhöhung des Leitzinses vorbei. Das ist gut für die Konjunktur.
  • Fuchs plus
  • Devisenausblick: Wie sich der Euro kommende Woche behauptet

Euro im Wochencheck: Zwischen Yen-Stärke und Rohstoffdruck

Der Euro geht ohne eigenes Zinssignal in die neue Woche. Während er gegenüber Dollar und Franken stabil bleibt, entwickelt er sich uneinheitlich zum Yen und zum Australischen Dollar. Welche Termine Einfluss auf das Wechselkursgeschehen haben können, erläutern FUCHS-DEVISEN.
Zum Seitenanfang