Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
1069
Beyond Meat

Kursexplosion bei Veggie-Fleischhersteller

Das vegane Burger-Patty ist das Flagschiff von Beyond Meat. Copyright: Pixabay
Die veganen Ersatzprodukte von Beyond Meat katapultieren den Aktienkurs dynamisch nach oben. Nicht nur die Produkte, allen voran der vegane Burger, scheinen zu schmecken, sondern auch die Aktie selbst. Anleger, die frühzeitig eingestiegen sind, können sich momentan über ein Plus von 220% freuen.

Unternehmen: Das 2009 von Ethan Brown in Kalifornien gegründete Unternehmen hat sich auf die Herstellung und den Verkauf von veganen Fleischersatzprodukten spezialisiert. Es werden verschiedene Fleischersatzprodukte angeboten, die hauptsächlich aus einer Mischung von Wasser, Erbsenproteinen und verschiedenen pflanzlichen Ölen sowie unterschiedlichen Gewürzen und Aromen und weiteren Zutaten bestehen.

Geschäftsmodell: Beyond Meat adressiert an den wachstumsstarken Markt für vegane Lebensmittel und alternative Ernährung. Prominentestes Flagschiff-Produkt des Unternehmens ist ein fleischloses Burger-Patty, das geschmacklich und optisch extrem nah an herkömmliche Burger heran kommt.

Bewertung: Der Kurs der Aktie ist seit dem IPO Anfang Mai explodiert. Die zu 25 USD ausgegebenen Anteilsscheine notieren inzwischen bei knapp 80 USD (+220%). Aktuell kommt das Unternehmen auf einen Börsenwert von rund 4,3 Mrd. US-Dollar. Demgegenüber steht ein bescheidener Umsatz von 88 Mio. USD sowie ein Nettoverlust von rund 29,8 Mio. USD (2018).

Chancen & Risiken: Der Konzern wächst schnell. 2016 lag der Umsatz noch bei rund 16 Mio. US-Dollar, für 2019 peilt Beyond Meat die 100 Mio. Dollar an. Der Markt für Fleischersatzprodukte wird laut Future Market Insights in der nächsten Dekade um 9% p.a. wachsen. Im Jahr 2029 soll das Segment rund 140 Mrd. US-Dollar pro Jahr umsetzen.

ipo-190529

i

Facts & Figures - ISIN: US 088 62E 109 1

Branche

Fleischersatzprodukte

Zeichnungsfrist

bereits platziert

IPO-Preis

25 USD, letzter Kurs: 79,67 USD

Erstnotiz

02.05.19

Börsenplatz

Nasdaq

Konsortialbanken

u.a. Goldman Sachs, JPMorgan

Fazit: Aus fundamentaler Sicht ist die Aktie von Beyond Meat viel zu teuer. Doch Beyond Meat trifft den Nerv der Zeit und positioniert sich in einem wachstumsstarken Markt. Interessierte Anleger kaufen eine kleine Startposition und warten ab.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Höhe der Mahngebühr richtet sich nur nach dem Aufwand

BGH begrenzt Mahngebühren

Wer seine Rechnung zu spät bezahlt, wird zur Kasse gebeten. Aber wie hoch dürfen die Mahngebühren eigentlich sein, die ein Unternehmen berechnet?
  • Fuchs plus
  • Innovation aus dem Fraunhofer-Labor

Essbare Autositze

Das Fraunhofer ICT-Institut in Pfinztal hat ein hochfestes Bioplastik entwickelt, das eine Festigkeit wie Polyamid aufweist, aber günstiger ist. Der Verbundwerkstoff besteht aus einem Kunststoff und darin eingebettete Fasern, die beide aus PLA bestehen...
  • Fuchs plus
  • Die SPD zerstört die Reste an Glaubwürdigkeit der Parteien

Großer Flurschaden

GroKo forever – auch unter dem neuen Führungsduo Esken/Walter-Borjans. Nun will keiner vom sofortigen oder baldigen Ausstieg aus der Regierungskoalition gesprochen haben. Das neuen Spitzenduo der SPD schießt gerade nicht nur sich selber ins Knie.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • BW-Bank - Baden-Württembergische Bank, TOPS 2020: Beratungsgespräch

Gut, aber ein wenig glanzlos

Die BW-Bank erbringt in der Gesamtbetrachtung eine gute Beratungsleistung.
Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) wird 1977 gegründet und gehört zur Landesbank Baden-Württemberg mit Hauptsitz in Stuttgart. Wir kontaktieren die Filiale in Karlsruhe und führen auch dort zwei Beratungsgespräche. Sie wirbt auf ihrer Website damit, dass es vom Institut für Vermögensaufbau zum wiederholten Mal mit Bestnoten bedacht wurde. Das macht neugierig.
  • Fuchs plus
  • Umsatzsteuer-Vorsteuerabzug erhalten

Rechnungen richtig korrigieren

2016 sprach der Europäische Gerichtshof (EuGH) ein unternehmerfreundliches Urteil zum nachträglichen Vorsteuerabzug. Auch wenn eine Rechnung erst später korrigiert wird, kann er demnach vom Zeitpunkt der Rechnungsausstellung in Anspruch genommen werden. Ein paar Punkte müssen Unternehmer dennoch beachten. Sonst wird's teuer.
  • Wie hoch dürfen die „Kollateralschäden“ des freiheitlichen Rechtsstaates sein?

Leidkultur

In München hält der Verfassungsgerichtshof das Bayerische Integrationsgesetz in Teilen für verfassungswidrig. In Augsburg wird kurz darauf ein Feuerwehrmann von Jugendlichen mit Migrationshintergrund erschlagen. Beides hängt – nicht nur zeitlich – eng miteinander zusammen, findet Fuchsbriefe Chefredakteur Ralf Vielhaber.
Zum Seitenanfang