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Spartechnik für die Landwirtschaft

Lindsay liefert kluge Bewässerungs-Systeme

Der überwiegende Teil des Trinkwassers wird global in der Landwirtschaft verbraucht. Insbesondere in Asien und Afrika zieht der Verbrauch steil an. Dabei wird noch viel Blaues Gold verschwendet. Doch hier kommt Lindsay ins Spiel.

Rund 70% des weltweit genutzten Wassers wird in der Landwirtschaft verbraucht. In den trockenen Gebieten Asiens und Afrikas werden inzwischen sogar bis zu 90% des Frischwassers zur Bewässerung von Agrarflächen benötigt. Dies liegt zum einen an immer längeren Dürreperioden, aber auch daran, dass Ackerland in Schwellenländern meist äußerst ineffizient per Flurberegnung oder mittels Wassergräben bewässert wird.

Wasser effizient einzusetzen und die wichtige Ressource zu schonen ist darum ein hohes Ziel - und das Geschäftsmodell des US-Konzerns Lindsay. Das Unternehmen produziert und entwickelt Bewässerungsanlagen und Wassermanagementsysteme für die Landwirtschaft. Die hocheffizienten Beregnungstechnologien senken den Wasserverbrauch und die Bewässerungskosten im Agrarsektor dauerhaft. 

Klug Wasser in der Landwirtschaft sparen 

Die Linear- und Kreisberegnungssysteme sind mit Feuchtigkeitssensoren ausgestattet. Sie sorgen zudem mit einem cloudbasierten Beregnungsmanagement dafür, dass die richtige Wassermenge zum richtigen Zeitpunkt verteilt wird. So lassen sich mit der smarten Bewässerungstechnologie von Lindsay Wasserverluste minimieren.

Die Wassermanagementsysteme werden inzwischen in rund 100 Ländern weltweit vermarktet. Rund 80% des Gesamtumsatzes erwirtschaftet der Konzern damit. Der restliche Umsatz kommt aus der Sparte Infrastruktur. Hier produziert Lindsay bewegliche Leitplanken, sowie Straßensicherheits- und Leitsysteme.

Geschäft zieht an

Während der vergangenen drei Jahre liefen die Geschäfte des Bewässerungs-Profis eher schleppend. Die niedrigen Preise für Agrargüter und der Handelsstreit zwischen den USA und China sorgten dafür, dass sich vor allem nordamerikanische Farmer mit Investitionen in moderne Bewässerungsanlagen zurückhielten. So waren Umsatz und Gewinn unter dem Strich leicht rückläufig.

Inzwischen zeigt der Trend wieder nach oben. Im vierten Quartal 2019/20 kletterte der Umsatz verglichen mit dem Vorjahr um gut 26% auf 128,4 Mio. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie sprang um sogar um 149% auf 1,35 US-Dollar an. Für das Gesamtjahr meldete Lindsay ein Umsatzplus in Höhe von 6,90% auf 474,69 Mio. US-Dollar. Je Aktie verdiente der Konzern 3,56 US-Dollar – ein Jahr zuvor standen hier gerade einmal 1,45 US-Dollar in den Büchern.  

Aktie ist ein Langfrist-Investment

Der Kurs der Aktie bewegt sich seit mehr als zehn Jahren in einem langfristig intakten Aufwärtstrend. Angesichts der Marktstellung und des Wachstumspotentials dürfte der Kurs langfristig weiter steigen. Anleger können sich zudem über moderat steigende Dividenden freuen.

Empfehlung: kaufen Kursziel: 142,70 USD, Stop-Loss: unter 99,80 USD

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