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Regelmäßige Großfunde und eine Diamantbörse

Lucara Diamonds für risikobereite Anleger

Lucara Diamonds für risikobereite Anleger. Copyright: Pixabay
Die Aktien von kleinen Diamantexplorern bieten große Renditechancen. Aussichtsreich ist z. B. die Aktie von Lucara Diamonds. Das kanadische Unternehmen wurde im Jahr 2009 von den Bergbau-Spezialisten Eira Thomas und Catherine McLeod-Seltzer und dem schwedisch-kanadischen Minen-Milliardär Lukas Lundin gegründet. Das Besondere: Lucara vermeldet regelmäßig Funde besonders großer Diamanten.

Lucara Diamond bewirtschaftet die Karowe-Diamanten-Mine in Botswana und hat sich zu einem der führenden Hersteller von großen und hochwertigen Diamanten des Typs IIA mit mehr als 10,8 Karat entwickelt. Im November 2015 wurde in der Karowe-Mine der „Lesedi La Rona“ der zweitgrößte jemals gefundene Diamant in Edelstein-Qualität ans Tageslicht gebracht.

Das Unternehmen arbeitet extrem margenstark. Seit Beginn der Diamantenproduktion hat Lucara Diamonds 214 Diamanten mit einem Gegenwert von jeweils einer Million US-Dollar sowie zehn einzelne Diamanten für jeweils mehr als zehn Millionen US-Dollar verkauft. Bislang hat das Unternehmen rund 200 Millionen US-Dollar in Explorationsaktivitäten und den Ausbau der Produktion in Botswana gesteckt. Zwischen 2014 und 2019 wurden bereits mehr als 271 Millionen US-Dollar an Dividenden an seine Aktionäre ausbezahlt.

Betreiber einer Diamantbörse

Neben dem reinen Explorationsgeschäft betreiben die Kanadier die digitale Diamantenbörse Clara Diamonds Solutions (100%ige Tochter). Diese digitale Vertriebsplattform, die proprietäre Analysen zusammen mit Cloud- und Blockchain-Technologien verwendet, hilft dabei, die bestehende Diamantlieferkette zu modernisieren, die Kosten zu senken und somit die Effizienz zu steigern und den Weg der edlen Steine aus den Tiefen der Erde bis an den Ringfinger der Konsumenten nachvollziehen zu können.

Das Explorationsgeschäft der Kanadier kommt derzeit kräftig in Schwung. In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahrs kletterte der Konzernumsatz im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum um satte 56% auf 53,1 Mio. US-Dollar. Die Gesamtbetriebskosten gingen um sieben Prozent auf 29,24 US-Dollar je Tonne Gestein zurück. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verdreifachte sich beinahe auf 22,2 Mio. US-Dollar.

Minen-Lizenz verlängert

Die Abbau-Lizenz in der Karowe-Mine hat das Unternehmen erst kürzlich um 25 Jahre bis 2046 verlängert. Dies gibt Lucara Planungssicherheit beim weiteren Ausbau der Bergbauaktivitäten in Botswana. Um die Mine weiter zu erschließen, haben die Kanadier zu Beginn dieses Monats von einem Konsortium aus fünf internationalen Kreditgebern Zusagen für eine vorrangig besicherte Projektfinanzierung in Höhe von bis zu 220 Millionen US-Dollar erhalten. Damit steht der unterirdischen Erweiterung der Mine aktuell nichts mehr im Weg.

Trotz des jüngsten Kursanstiegs ist die Lucara-Aktie ist mit einem für 2022 geschätzten KGV von rund 11 nicht übermäßig hoch bewertet. Sollte das Unternehmen weitere Großfunde melden, dürfte eine Vervielfachung nur eine Frage der Zeit sein. Risikobereite Anleger, die im Zweifel einen Totalverlust ihres Investments verschmerzen können, legen sich ein paar Stücke Lucara ins Depot.

Empfehlung: kaufen Kursziel: 1,87 CAD, Stop-Loss: kein SL, Totalverlustrisiko. Nur Geld einsetzen, dessen Verlust problemlos verschmerzbar ist.

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