Megatrend Biotechnologie
Der Sektor Biotechnologie gilt als treibende Kraft des Gesundheitswesens. Denn Biotech-Konzerne entwickeln bahnbrechende Lösungen, etwa in der Gentherapie oder bei Impfstoffen. Die immer älter werdende Weltbevölkerung steigert zudem den Bedarf an neuen Behandlungen für chronische Krankheiten.
Fortschritt mit KI und DNA-Sequenzierung
Fortschritte in Künstlicher Intelligenz (KI) und in der DNA-Sequenzierung beschleunigen die Entwicklung der Wirkstoffe. Darüber hinaus handelt es sich beim Biotech-Sektor um einen vergleichsweise konjunkturresistenten Bereich, da Medikamente auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten benötigt werden.
Und schließlich kaufen große Pharmakonzerne häufig kleinere Biotech-Unternehmen mit vielversprechenden Produktpipelines auf, was sich häufig in Kursgewinnen niederschlägt. Allerdings können Biotech-Aktien sehr volatil sein. Wirtschaftliche Erfolge hängen stark von klinischen Studien und Zulassungen ab. Ein Scheitern kann daher zu hohen Verlusten führen.
Erfahrenes Fondsmanagement
Anleger, die im Biotech-Sektor investieren wollen, sollten also gründlich diversifizieren. Der im Jahr 1998 aufgelegte Investmentfonds Allianz Biotechnologie A war der erste Fonds in Deutschland, der sich als Themenfonds auf den Biotech-Sektor fokussiert.
Bei der Aktienauswahl greift das Fondsmanagement auf Fundamentalanalyse und die hauseigene Marktforschung Grassroots zurück. Der Biotech-Fonds wird von dem in den USA ansässigen Team um die Fondsmanager Dr. Christopher Chin und Peter Pirch verwaltet. Dr. Chin ist promovierter Mediziner und erfahren in den Bereichen Biotech, Pharma und Medizintechnik. Peter Pirch hingegen ist Spezialist für Biowissenschaften sowie Dienstleistungen im Gesundheitswesen.
Stock Picking ist klar geregelt
Der Selektionsprozess ist klar geregelt. Im ersten Schritt werden Aktien mit Blockbuster-Potenzial ausgewählt (beispielsweise mit revolutionären Technologien, günstigen Bewertungen oder geistigem Eigentum wie beispielsweise Patenten.) Im nächsten Schritt bewerten die Asset Manager wissenschaftliche Analysen (klinische Daten, Produkteigenschaften oder klinische Zulassungen) und finanzielle Analysen zu Margen, Vermarktungs- und Ertragspotenzial. Die finale Titelauswahl erfolgt dann nach unternehmensspezifischen Faktoren unter klarer Ertrags- und Risikoabwägung.
Dabei darf ein Unternehmen mit maximal 10% gewichtet werden. In der Regel liegt die Einzeltitelgewichtung zwischen 0,5% und 6%. So entsteht ein Biotech-Aktienportfolio aus typischerweise 75 bis 125 Einzeltiteln. Die Ländergewichtung ergibt sich aus der Aktienauswahl der jeweils favorisierten Unternehmen und wird daher nicht aktiv gesteuert. Aktuell ist der Fonds mit über 90% in den USA investiert, wo die meisten Biotech-Unternehmen herkommen. Währungsrisiken werden nicht abgesichert.
90% der Aktien Stammen aus den USA
Aktuell umfasst das Fondsportfolio 105 Einzeltitel. Unter den 10 größten Investments, die zusammen bereits rund 47% des Portfolios ausmachen, findet sich der Biotech-Pionier Amgen (9,3%), der Wirkstoffforscher Gilead Sciences (9,3%), der Krebs-Spezialist Vertex Pharmaceuticals (8,8%) sowie der auf schwerwiegende und seltene Erkrankungen spezialisierte Biopharmakonzern Insmed (2,9%).
Fondsanteile des Allianz Biotechnologie A können zuzüglich eines Ausgabeaufschlags von max. 5,00% börsentäglich direkt über die KVG erworben werden. Zudem ist der Fonds an der Börse gelistet und hier ohne Ausgabeaufschlag und mit einem Spread (Differenz zwischen Kauf und Verkauf) von rund 1% handelbar. Die Gesamtkosten (TER) summieren sich auf 2,05% – variable Vergütungen wie Performance Fees oder ähnliches fallen nicht an. Der Fonds ist thesaurierend.