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Strom- und Wasserversorgung brauchen intelligente Netze

Mehr Energieeffizienz durch Itron

Wasser kommt aus dem Wasserhahn. © Jeriko / stock.adobe.com
Klimaschutz ist auch immer eine Frage von Effizienz: Wie gehen wir am sinnvollsten mit unseren Ressourcen um? Die Produkte von Itron helfen Versorgern, Städten und Kommunen genau dabei.

Itron Inc. ist im Bereich des industriellen Internets der Dinge (IoT) tätig. Das Unternehmen stellt Versorgungsunternehmen, Städten und Gemeinden auf der ganzen Welt kritische Infrastrukturlösungen bereit. Das Geschäft gliedert sich in die drei Sparten: 

  • Device Solutions: Hardwareprodukte zur Messung, Steuerung oder Erfassung der z.B. Strom- und Wasserversorgung, die nicht in das Kommunikationsnetz von Itron integriert sind.
  • Networked Solutions: Kombination aus kommunizierenden Endgeräten, Netzinfrastruktur und zugehöriger Software, die als Komplettlösung für die Erfassung und den Transport von robusten anwendungsspezifischen Daten entwickelt und verkauft wird. 
  • Outcomes: Verwaltung und Analyse von Daten zur Strom- und Wasserversorgung um die Ressourcen besser zu verteilen.

Unter dem Strich hilft Itrons Produktportfolio an intelligenten Netzwerken, Software, Diensten, Zählern und Sensoren dabei, die Energie- und Wasserversorgung der Kunden effizienter zu gestalten.  

Schwache Zahlen im 2. Quartal

Im zweiten Quartal des laufenden Jahres wurden die Geschäfte des Unternehmens von Lieferschwierigkeiten beeinträchtigt. Der Konzernumsatz ging im Jahresvergleich um 12% auf 431,9 Mio. US-Dollar (Q2/21: 483,73 Mio. USD) zurück. Die Produkteinnahmen (83,3 % des Gesamtumsatzes) sanken um 12,6% auf 359,9 Mio. US-Dollar; die Service-Einnahmen (16,7% des Gesamtumsatzes) fielen um 7,3% auf 71,9 Mio. US-Dollar. 

Gute Zukunftsaussichten

Mittelfristig dürfte es aber wieder besser laufen, den die Orderpipeline des Unternehmens ist prall gefüllt. Im Laufe des zweiten Jahresviertels konnte Itron neue Aufträge im Wert von 612 Millionen US-Dollar an Land ziehen. Insgesamt beläuft sich der Auftragsbestand auf 4,1 Mrd. US-Dollar.

Zudem ist Itron ein wichtiger Akteur im Bereich der Netztechnologie und beim Thema Energieeffizienz. Das Unternehmen hat großes Potential seinen Konzernumsatz und die Gewinnmargen kräftig zu steigern. Darüber hinaus machen langfristige Lieferverträge das Geschäft gut planbar.

Keine Dividenden, dafür Wachstum

Mit einem für das kommende Jahr geschätzten KGV von knapp 22 ist die Itron-Aktie inzwischen günstig bewertet (KBV: 2,78). Auf Dividenden müssen Anleger zwar vorerst verzichten - das Unternehmen investiert lieber ins Wachstum, als Gewinne auszuzahlen. Der Kurs der Aktie versucht sich seit Februar an einer Bodenbildung zwischen 45 und 60 US-Dollar. Mittel- und langfristig orientierte Anleger kaufen hier erste Stücke.

Empfehlung: kaufen Kursziel: 66,30 USD; Stopp-Loss unter 42,30 USD
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