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Produktcheck: DUI Wertefinder Fonds

Mit Aktien und Fremdwährungsanleihen zum Ziel

Mit Aktien und Fremdwährungsanleihen zum Ziel. Copyright: Pexels
5% Rendite pro Jahr und dazu noch eine Ausschüttung von 2% p.a. bei überschaubarem Risiko - klingt unmöglich? Ist es aber nicht. Das beweist ein Aktienfonds, den es lange nur für Institutionelle gab, der aber inzwischen auch Privatanlegern offen steht. Wir haben ihn unter die Lupe genommen.

Viele Anleger suchen dauerhafte Wertsteigerungen und kontinuierliche Ausschüttungen. Hohe Risiken sollen aber gemieden werden - und schon wird das Ziel ambitioniert. Die Anlageexperten der FV Frankfurter Vermögen AG schaffen es mit dem DUI Wertefinder Fonds aber seit Jahren, das Ziel zu erreichen. Ursprünglich als Asset Management Gesellschaft für das eigene Vermögen der Gründer konzipiert, kamen schnell frische Gelder von „Friends & Family“ dazu. Seit dreizehn Jahren bieten Jürgen Brückner und Willi Ufer ihr Fondskonzept institutionellen Investoren (Insti-Klasse ISIN: DE000A0NEBA1) an. Seit November 2019 ist der DUI Wertefinderfonds auch als Anlageklasse für das breite Publikum erhältlich. Wir haben den Fondsmanagern jetzt mal auf die Finger geschaut.

Der DUI Wertefinder Fonds ist als vermögensverwaltender Fonds konzipiert. Die Asset Manager investieren vorwiegend in Aktien, Unternehmensanleihen und Anleihen in Fremdwährung (Multi Asset Strategie). Dabei setzen sie auf eine aktive Steuerung der Aktienquote. Daneben verfolgen die Finanzstrategen einen klar definierten Stock-Picking Ansatz und investieren grundsätzlich nur dort, wo nach Auswertung der hauseigenen Research-Modelle viel und nachhaltiges Wachstum zu finden ist.

Klar gegliederter Investmentprozess

Basis der Asset Allokation ist ein dreistufiger Prozess. Der beginnt mit einer volkswirtschaftlichen Analysen, beleuchtet verschiedene Sektoren und mündet in konkrete Unternehmensanalysen. Der Investmentprozess selbst ist vierstufig aufgebaut: Zunächst wird nur in solche Sektoren und Unternehmen investiert, die wachsen (1. Stufe: Wertzuwachs). Als nächstes untersuchen die Fondsmanager, welche Unternehmen durch organisches Wachstum Werte schaffen (2. Stufe: Wertschöpfung). Im dritten Schritt richten die Fondsmanager ihren Blick auf die Bilanzen der jeweiligen Unternehmen um herauszufinden, ob dieser Wertzuwachs nachhaltig ist oder ob Firmen beispielsweise nur durch Übernahmen wachsen (3. Stufe: Werthaltigkeit). Diese drei Analyse-Stufen werden für jedes Investment mindestens viermal im Jahr - zu den Quartalszahlen überprüft. Die vierte Stufe – Bewertung - wird dagegen täglich abgeglichen um herauszufinden, ob ein Investment weiterhin fair bewertet ist und damit Wertsteigerungspotential verspricht. Signalisiert der Markt eine Überbewertung, trennen sich die Fondsstrategen von dem Investment.

Da Wachstum vor allem im Technologie-Sektor zu finden ist, ist dieser Branchen-Anteil im Fondsportfolio vergleichsweise hoch. Die Fondsmanager der DUI-Wertefinder Fonds kaufen aber nicht prinzipiell jedes Tech-Unternehmen, sondern suchen „Value“ (Wert) in Wachstumsunternehmen (Growth).

Konzentriert auf Aktien

Aktuell beträgt die Aktienquote im Fondsportfolio etwa 55%. Sektorale Investmentschwerpunkte setzen Brückner & Co. bei Technologie-Aktien (ca. 27% Anteil am Aktienportfolio), im Gesundheitsbereich (ca. 24%), bei Telekommunikationswerten (ca. 14%) und Materialien (ca. 15%).

Knapp vierzig Einzelaktien befinden sich derzeit im Fondsportfolio. Die zehn größten Einzeltitel machen rund ein Drittel des Portfoliogegenwertes aus. Hier finden sich u. a. Aktien des CyberSecurity-Spezialisten Check Point Software (ca. 3,3%). Wir entdecken auch BrainChip Holdings (ca. 3%), ein australisches Unternehmen, das sich mit der Entwicklung neuronaler Computertechnologie beschäftigt. Zu finden sind auch die Allianz (ca. 2,93%), der Papier-Hersteller Stora Enso (ca. 2,49%) oder BASF (ca. 2,25%).

Fremdwährungsanleihen bringen Zusatzrendite

Gut ein Fünftel des Fondsvolumens steckt in Fremdwährungsanleihen. Hier wollen die Fondsmanager die Renditeunterschiede und Währungsveränderungen verschiedener Länder nutzen und kaufen ausschließlich Anleihen von „AAA-Schuldnern“ wie der Weltbank, der KfW oder dem IWF. Größere Anleihepositionen hält der Fonds derzeit in der Indischen Rupie, dem Mexikanischen Peso und dem Russischen Rubel.

Fondsanteile des DUI Wertefinder Fonds können zuzüglich eines Ausgabeaufschlags von maximal 5,00% direkt über die KVG erworben werden. Auch ein Kauf über die Börse (Hamburg, München, Tradegate) ist möglich. Hier beträgt der Spread (Differenz zwischen Kauf und Verkauf) ca. 1,25%. Die laufenden Kosten (TER) betragen etwa 1,35% p.a. Erreicht der Fonds sein selbst gestecktes Ziel (Rendite > 5% p.a.), wird eine Performance-Fee in Höhe von bis zu 10% fällig (High-Watermark).

Fazit: Der DUI Wertefinder Fonds eignet sich für Anleger, die ihr Portfolio mit wachstumsstarken Aktien und renditeträchtigen Fremdwährungsanleihen diversifizieren wollen und für ein Mindestrenditeziel von 5,00 Prozent pro Jahr bereit sind, ein gewisses Maß an Volatilität (5-Jahres-Vola: 10,66%%) zu tolerieren.

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