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2018
Produktcheck: CONREN Generations Family Business Equity

Mit Familienunternehmen durch die Krise

Familienunternehmen sind in Europa nicht nur solide aufgestellt, sie wirtschaften auch überdurchschnittlich gut. Copyright: Pixabay
Die Corona-Krise hat Anlegern und Investoren einmal mehr die kurz- und mittelfristigen Risiken verschiedener Anlageformen vor Augen geführt. Immer wieder werden Märkte durch externe Ereignisse erschüttert, Depots durcheinander gewirbelt und das langfristige Vertrauen der Investoren auf die Probe gestellt. Wer Geld anlegen möchte, stellt sich daher zu jeder Zeit die Frage, mit welchen Investments komme ich am besten durch mögliche künftige Krisen? Ein Fonds gibt eine überzeugende Antwort.

Klar scheint aktuell nur eines: Um Rendite zu generieren und sein Vermögen wachsen zu lassen, kommen Investoren – aller zwischenzeitlichen Krisen zum Trotz – an Sachwertinvestments wie Aktien nicht vorbei. Andere Assetklassen, beispielsweise festverzinsliche Wertpapiere, bieten in Zeiten dauerhaft niedriger Zinsen keine Anlagealternative. Dies dürfte sich auf absehbare Zeit nicht ändern. 

Es bleibt jedoch die Frage, mit welchen Aktien kann es gelingen, Krisenzeiten gut zu überstehen? Welche Firmen, Geschäftsmodelle oder Branchen gehen eventuell sogar gestärkt aus unsicheren Marktphasen hervor? Während die Branchen und Tätigkeitsfelder der Krisengewinner regelmäßig wechseln und das Wirtschaftsleben ständiger Veränderung unterliegt, kristallisiert sich langfristig eine „Anlageklasse“ als besonders krisenerprobt, vielleicht sogar krisenresistent heraus: die Familienunternehmen.

Familienunternehmen sind nach der Hochkrisenphase besonders robust

Ihre Stärken spielen Familienunternehmen in der Zeit nach der Krise aus. Während einer Krise verhalten sich die Aktienkurse von gründergeführten Unternehmen nicht unbedingt besser als andere. 

Verschiedene Studien belegen, dass Familienunternehmen sehr gut geeignet sind, wirtschaftlich schwierige Zeiten besser zu überstehen. Das liegt schon einmal daran, dass die meisten Familienunternehmen mit stärkeren Bilanzen und einer besseren Liquiditätsausstattung gewöhnlich finanziell besser aufgestellt in die Krise hineingehen. Aktuell ist Liquidität besonders wichtig, um die coronabedingte Durststrecke zu überstehen. Familienunternehmen sind in der Regel nicht so stark verschuldet. Sie wollen nicht in Abhängigkeiten geraten. 

Lebenswerk erhalten bestimmt die Strategie

In erster Linie sind Familienunternehmer daran interessiert, ihr Lebenswerk an die nächste Generation weiter zu geben. Die Geschäftsstrategie solcher Unternehmen ist in der Regel sehr langfristig und solide ausgelegt – anders als bei Managern, die oft auf Basis kurzfristiger Börsenkursentwicklungen beurteilt und bezahlt werden. 

Auch sind Familienunternehmen oft tief in der Region verwurzelt und pflegen langfristige Beziehungen zu Investoren, Lieferanten, Mitarbeitern und Kunden. In Krisenzeiten ist ein solide aufgestelltes Netzwerk oftmals Gold wert. 

Runde 40 Familienunternehmen im Portfolio 

Anleger, die die Renditechancen von Familienunternehmen nutzen möchten, finden eine spannende Investmentalternative im CONREN Generations Family Business Equity Fonds. Der erst Ende vergangenen Jahres aufgelegte Investmentfonds investiert in börsennotierte Familienunternehmen in Europa. Angestrebt wird ein gut diversifiziertes, aber schlagkräftiges Portfolio von Familienunternehmen (ca. 40 Werte). 

Gemanaged wird die aktive Anlagestrategie mit der nötigen Ruhe und Sorgfalt und einer geringen Portfolio-Umschlagshäufigkeit. Ziel ist es, den Familienunternehmen die nötige Zeit zu lassen, Chancen zu realisieren und Probleme zu lösen. Die Auswahl der Einzelinvestments erfolgt regelbasiert – diskretionäres Feintuning rundet die aktive Anlagestrategie ab.

Soll- Ist-Vergleich zur Marktanalyse 

Die CONREN-Fondsmanager nehmen bei der Portfoliozusammenstellung eine Makro-, Mikro- und Marktdynamikanalyse vor. Aus dem Vergleich wie die Kapitalmärkte funktionieren sollten (Makro und Mikro) und der eingehenden Prüfung der aktuellen Dynamik, wie sich die Märkte tatsächlich verhalten, formt sich die Markteinschätzung. Fest in der Anlagestrategie verankert ist eine langfristige Ausrichtung sowie die risikobewusste und diversifizierte Aufstellung der Portfolios. 

Aktuell besteht das Fondsportfolio aus 43 Einzelinvestments. Gut ein Drittel des Fondsvermögens stecken in den zehn größten Positionen. Darunter finden sich beispielsweise Aktien des italienischen Medizintechnikers Diasorin S.p.A. (3,25%), der Schweizer Vermögensverwaltung Partners Group Holdings (ca. 3,24%), des schwedischen Anlagen- und Maschinenbauers Alfa Laval AB (ca. 3,19%) oder der deutschen Knorr-Bremse AG (ca. 2,98%). 

1,58% laufende Kosten 

Branchenschwerpunkte setzen die CONREN Vermögensverwalter aktuell bei Titeln aus dem Gesundheitswesen (ca. 26,5%), nichtzyklischen Konsumgütern (ca. 22%) und Industrie- (ca. 14%) sowie Technologietiteln (ca. 11%).

Fondsanteile des CONREN Generations Family Business Equity können ausgabeaufschlagfrei börsentäglich über die KVG erworben werden. Die laufenden Kosten (TER) werden mit rund 1,58%  jährlich angesetzt. Konkrete Zahlen dazu gibt es erst nach Ablauf des ersten Geschäftsjahrs. Darüber hinaus werden bis zu 15%  des über die positive Entwicklung des MSCI Europe Net Total Return Index hinausgehende Wertentwicklung als Erfolgsprämie einbehalten, sofern vorherige Wertminderungen ausgeglichen wurden.

Fazit: Der CONREN Generations Family Business Equity Fonds eignet sich für langfristig orientierte Anleger, die durch eine gezielte Investition in ein konzentriertes Portfolio europäischer Familienunternehmen an den langfristig überdurchschnittlichen Renditechancen solcher Unternehmen partizipieren möchten.
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