Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
1139
Nestlé S.A.

Preiserhöhungen sind Kurstreiber

Schon fast stoisch scheint der Kursverlauf von Nestlé die momentane Börsenkorrektur zu ignorieren. Die Aktie kennt derzeit nur die Richtung gen Norden. das macht die Aktie zu einem Sicherheit bringenden und zugleich profitablen Titel in den Depots der Anleger.

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé ist ebenfalls ein defensives Investment par exellence. Während der Marktturbulenzen im Dezember verlor das konservative Papier gerade einmal rund 8% an Wert. Die aktuelle Korrekturphase seit Anfang Mai ist sogar spurlos an der Aktie vorbei gegangen.

Nestlé zählt zu den größten Nahrungsmittelherstellern der Welt. Neben Tiefkühlprodukten, Getränken, Milchprodukten und Süßwaren werden auch pharmazeutische Produkte, Spezialnahrungsmittel, Babyprodukte und Artikel für Haustiere hergestellt. Ins neue Jahr ist der Konsumgüter-Riese sehr stark gestartet. Der Konzernumsatz kletterte um 4,2% auf 22,2 Mrd. Schweizer Franken.

Lebensmittelpreise steigen

Neben der höheren Nachfrage in Amerika profitierten die Schweizer von Preiserhöhungen. Diese fielen so hoch aus, wie seit Jahren nicht mehr. Um mittelfristig wieder die frühere Wachstumsrate von rund 5% zu erreichen, hat sich Nestlé einen Umbau des Konzerns verordnet und stellt diverse Marken und Produkte zur Disposition. So wurde das US-Süßigkeitengeschäft verkauft und die Sparte Hautgesundheit steht ebenfalls auf dem Verkaufsprüfstand. Ein Verkauf der Sparte könnte bis zu zehn Milliarden Franken in die Kasse spülen. In Wachstumsbereichen kauft Nestlé hingegen weiter zu (zuletzt ein gut sieben Milliarden Dollar schwerer Lizenzdeal mit Starbucks). Ziel des Konzernumbaus ist, die operative Marge von 14,7% auf 18,5% anzuheben

Die Aktie wird vom offensiven Konzernumbau profitieren. Der Titel bleibt ein defensives Basisinvestment für langfristig ausgerichtete Anlagedepots.

kap190516_1-4

i

Kennzahlen

Kursentwicklung

Umsatz (2018)*: 91,44 Mrd.

Gewinn je Aktie (2018)*: 4,02

Marktkapitalisierung*:297,21 Mrd.

KGV (2020e): 20,35

Div.-Rendite: 2,6%

* in CHF

Empfehlung: kaufen

Kursziel: 111 CHF, Stop-Loss: unter 78 CHF

ISIN: CH 003 886 335 0 | Kurs: 94,38 CHF (ca. 86,52 €)

Kurschance: 17% | Verlustrisiko: 17%

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Bodenbildung abgeschlossen

Sojabohnen gefragt

Soybean in hands with soy field in background. © sima / stock.adobe.com
Ein Wetterphänomen, das früher als erwartet auftritt, katapultiert die Soja-Preise nach oben. Die Anbauprognosen sind eindeutig - und wer sie lesen kann, hat eine Handelsidee.
  • Fuchs plus
  • Wochentendenzen vom 7.1.22

Fed bewegt die Märkte

Dollar-Scheine. © 3alexd / Getty Images / iStock
Die US-Notenbank hat die Devisenmärkte mit ihrem Sitzungsprotokoll aufgeschreckt. Nun sind einige Währungen in Bewegung geraten.
  • Fuchs plus
  • Günstige Selfmade-Möbel in Studierenden-WGs

Paletten bei eBay Kleinanzeigen einsammeln

Übereinandergestapelte Europaletten. © PhotoSG / stock.adobe.com
Wegen der Lieferengpässe und der gestiegenen Holzpreise haben viele Unternehmen Schwierigkeiten, an Holzpaletten zu gelangen. Eine Möglichkeit für Kleinunternehmen, um immerhin die größten Engpässe abzufedern, kann eBay-Kleinanzeigen sein.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Gesetzgeber regelt Steuerbegünstigungen neu

Privatvermögen steuerlich schlechter gestellt

Ein Fall, der in der Praxis oft vorkommt: Eltern übertragen ihren Kindern eine Immobilie. Zur Absicherung und für ihren Lebensunterhalt erhalten die Eltern dafür regelmäßige Zahlungen von ihren Kindern, quasi als Ersatzeinkommen. Was ist dabei steuerlich zu beachten?
  • Fuchs plus
  • Steuervorteile einer Ferienimmobilie nutzen

Spanien-Immobilien sicher kaufen

Herbst und Winter bei mildem Wetter verbringen, das Homeoffice-Laptop dabei neben der Paella-Pfanne und dabei gewohnter Wohnkomfort: Das alles kann auch steuerlich vernünftig und gläubigerzugriffsgeschützt organisiert werden.
  • Fuchs plus
  • Einwanderung verschiebt sich auf Drittstaaten

Integrationsaufwand für Unternehmen steigt

Die Einwanderung nach Deutschland wird in den kommenden Jahren aus anderen Herkunftsländern kommen. In den vergangenen zwanzig Jahren kam ein großer Teil der Einwanderer aus Süd- und Osteuropa. Aus diesen Ländern werden kaum noch Einwanderer kommen. Dafür steigt die Zahl der Migrationswilligen aus anderen Regionen.
Zum Seitenanfang