Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1928
Standortverteilung für die Risikominimierung

Qualität vor Quantität

Eines der größten und profitabelsten Unternehmen der US-Frackingindustrie ist EOG Resources Inc. Mit einem breit gestreuten Öl-Portfolio und der Spezialisierung auf Premium-Quellen, kann die Aktie des Unternehmens regelmäßig satte Renditen einfahren.

Eines der größten und profitabelsten Unternehmen der US-Frackingindustrie ist EOG Resources Inc. Das Unternehmen ist ein Spin-off des US-amerikanischen Energiekonzern Enron. EOG konzentriert sich auf die Gewinnung von Schieferöl (Fracking).

Das Unternehmen beutet nur Bohrlöcher aus, die bei einem Ölpreis von 40 US-Dollar eine Nachsteuerrendite von 30% erwirtschaften. Derzeit bewirtschaftet EOG Resources rund 8.000 solcher Premiumstandorte. Das sind 2.000 Bohrlöcher mehr als noch vor einem Jahr. Während sich die meisten Player in der Fracking-Industrie auf ein oder zwei große Standorte (Schieferöl-Becken) konzentrieren, erstreckt sich das Ölportfolio von EOG Resources gleich über sechs verschiedene Schieferbecken. Diese Vielfalt ist ein enormer Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. So minimiert die geografische Vielfalt das Risiko, dass Wettereinflüsse die Produktion vorübergehend stören. Selbst bei einem Ölpreis von rund 30 USD je Barrel Öl erwirtschaftet das Unternehmen noch mindestens zweistellige Renditen.

Steigende Ölpreise lassen Kassen klingeln

Der aktuelle Ölpreis verschafft EOG eine Nachsteuerrendite bei Premium-Bohrungen von über 100%. Damit dürfte EOG die Gewinne künftig signifikant steigern. Darüber hinaus hat es das Unternehmen 2017 geschafft, seine Kosten pro Barrel Öl von mehr als 13,50 USD auf gut 10,50 USD je Fass zu senken. Das wird die Marge des Schieferölproduzenten kräftig heben.

Der Kurs der EOG-Aktie ist seit 2016 bereits kräftig gestiegen. Aktuell notiert das Papier nur noch knapp unterhalb historischer Höchstkurse. Der Titel ist kein Schnäppchen mehr. Aber angesichts des Wachstumstempos und der strukturellen Margenverbesserung hat die Aktie noch viel Luft nach oben. Erste Stücke ordern.

ka

i

Kennzahlen

Kursentwicklung

Umsatz (2017):* 7,81 Mrd.

 

Gewinn je Aktie (2017)*: 0,96

Marktkapitalisierung*: 67,9 Mrd.

KGV (2019e): 31,38

Div.-Rendite: 0,57%

* in USD

 

Empfehlung: kaufen, aufstocken um 103 USD

Kursziel: 155 USD, Stopp-Loss unter 98 USD

Kurschance: 33% | Verlustrisiko: 16%

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 6 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Entwicklungen, Risiken und Strategien in Kalenderwoche 6

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die sechste Kalenderwoche zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Projekten: Während einige Benchmarks stabil bleiben, übertreffen aktive Depots ihre Vergleichsgröße teils deutlich. Besonders Projekt 7 und 9 demonstrieren, wie stark Handelsverhalten die Performance beeinflusst. Die Spannbreite der Ergebnisse reicht von klaren Spitzenwerten bis zu massiven Verlusten und macht Strukturqualität zum entscheidenden Erfolgsfaktor.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 6: Rendite, Risiko und Handel

Handel oder Ruhe? KW 6 zeigt, was wirklich zählt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Nur drei Vermögensverwalter griffen in KW 6 aktiv in ihre Portfolios ein, während die Mehrheit – einschließlich des Benchmarkdepots – keine einzige Order platzierte. Dennoch entwickelten sich die Depots im Projekt 9 (Stiftungsportfolio) sehr unterschiedlich. Einige Häuser profitieren spürbar vom Marktumfeld, andere müssen Verluste hinnehmen. Die Woche zeigt laut den Daten von infront: Die richtige Allokation ist oft entscheidender als jede Umschichtung.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 6: Performance, Gewinner und Verlierer

Starke Fondsmanager in KW 6: Wer Projekt 8 nach vorn zieht

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Woche 6 verliert das Benchmarkdepot (vermögensverwaltende Fonds) leicht, während mehrere Vermögensverwalter klare Gewinne erzielen und andere stark zurückfallen. Da in Projekt 8 keine Handelsaktivitäten stattfanden, spiegeln alle Veränderungen ausschließlich die Marktbewegungen wider. Die Analyse anhand der Daten von infront zeigt, wer überzeugt – und wer deutlich hinter dem Markt zurückbleibt.
Zum Seitenanfang