Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
770
Evolution Gaming Group AB

Roulette-Rendite

Die Evolution Gaming Group kommt ebenfalls aus Schweden und ist der führende B2B-Anbieter von Live-Casino-Systemen. Zu den Kunden gehört die Mehrzahl der weltweit bekanntesten Online-Gaming Anbieter. Das Wachstum des Unternehmens ist riesig.

ISIN: SE 000 682 604 6 | Kurs: 248 SEK Kurschance: 35% | Verlustrisiko: 30%

Die Evolution Gaming Group kommt ebenfalls aus Schweden. Das junge Unternehmen (Gründung 2006) ist der führende B2B-Anbieter von Live-CasinoSystemen. Die Gruppe entwickelt, produziert, vermarktet und lizensiert Live-Casino-Lösungen für Spielbetreiber, hauptsächlich in Europa und den USA.

Das Unternehmen führt das Spiel von einem Casinotisch aus, der in Echtzeit gestreamt wird. Spieler treffen Wettentscheidungen auf ihren Geräten – z. B. Desktop-PCs, Smartphones oder Tablets. Das Spiele-Portfolio umfasst diverse Casino- und Glücksspiele (Live-Roulette, Monopoly, Blackjack, Baccarat, Poker). Insgesamt betreibt Evolution Gaming rund 550 Tische.

Zu den Kunden gehört die Mehrzahl der weltweit bekanntesten Online-Gaming Anbieter. Einnahmen generiert das Unternehmen durch Provisionen und feste Gebühren für bestimmte Tische, die von den Betreibern gezahlt werden. Die Provision wird dabei als Prozentsatz der Gewinne des Casino-Betreibers berechnet, die über das Live Casino-Angebot erzielt werden.

Das Wachstum des Unternehmens ist riesig. Denn viele Länder haben ihre Glücksspiel-Märkte dereguliert. In der Folge erkunden neue Nutzer verschiedene Casinospiele und werde auf Live-Casinos aufmerksam. Hier sind die Angebote an die Gegebenheiten der lokalen Märkte angepasst, die Moderatoren sprechen die Sprache der Nutzer etc.

In den Geschäftszahlen manifestiert sich das dynamische Wachstum. In den ersten neun Monaten bis Ende September sprang der Umsatz um satte 48% auf 259,8 Mio. Euro an. Das Unternehmen ist äußerst margenstark. Die Gewinnmarge (profit margin) liegt bei 39,6%. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich von 0,32 EUR auf 0,57 EUR (plus 78%).

Die Aktie handelt auf Rekordniveau. Trotz des Kursanstiegs ist der Titel mit einem für 2020 geschätzten KGV von rund 27 – angesichts der hohen Wachstumsdynamik und Gewinnmargen – nicht zu teuer. Langfristig orientierte Anleger kaufen erste Stücke.

Empfehlung: erste Stücke kaufen 

Kursziel: 333 SEK, Stop-Loss: unter 175 SEK

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Lagerbestände steigen geringer als erwartet

Mais schmeckt Anlegern wieder

Die Bodenbildung schreitet voran. Copyright: Pixabay
Grundnahrungsmittel, Nutztierfutter, Energierohstoff: Mais ist vielfältig verwendbar. In den USA hat die Landwirtschaftsbehörde USDA deshalb ein Auge auf Anbau und Ernte. In diesem Sommer rechnet die USDA mit einem Minus, das ein Plus für die Anleger bedeutet.
  • Fuchs plus
  • Chart der Woche: SÜSS MicroTec

Ausbruch, die zweite

Die Aktie des Maschinenbauers Süss MicroTec schwankt heftig auf und ab. Der Corona-Crash zerstörte den starken Aufwärtstrend. Es ging weit abwärts. Nun setzt die Aktie zu einem neuen starken Anlauf nach oben an.
  • Fuchs plus
  • Chart der Woche vom 23. Juli 2020

BMW stößt an Schranke

Die Aktie von BMW hat in der Corona-Krise scharf den Rückwärtsgang eingelegt und dann auch noch den Turbo angeschmissen. Inzwischen ist der Titel mit den Börsen wieder ein gutes Stück vorgefahren. Nun könnte er sogar noch einmal beschleunigen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Ankündigung zu Modernisierungsvorhaben

Einfache Begründungen reichen aus

Kündigen Eigentümer Modernisierungsvorhaben bei ihren Wohnungen an, beäugen das die Mieter oft mit viel Skepsis. Dahinter steckt die Angst vor Mieterhöhungen. Darum ist für Vermieter wichtig, die geplanten Maßnahmen umfänglich zu begründen.
  • Fuchs plus
  • Bundesfinanzhof bestätigt FG Münster

Pfändung der Corona-Soforthilfe ist unzulässig

Darf das Finanzamt Coronahilfen pfänden? Das Finanzgericht Münster fällte dazu bereits ein Urteil (FUCHSBRIEFE berichteten). Jetzt war der Bundesfinanzhof an der Reihe.
  • Fuchs plus
  • Negative Bericht über Geschäftsführer und Firma sind nicht automatisch zu löschen

Informationsrecht schlägt Persönlichkeitsrecht

Es gibt auch für Unternehmen und deren Geschäftsführer kein automatisches "Recht auf Vergessenwerden" im Internet. Kritische Artikel über Firmen und deren Führungskräfte sind dabei nicht anders zu behandeln als die von Privatleuten. Gilt das aber auch dann, wenn im Zeitungsartikel Klarnamen der Firma und Person genannt sind?
Zum Seitenanfang