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Zweitgrößter Börsengang in diesem Jahr steht bevor

Springer Nature will an die Börse

Mit dem Wissenschaftsverlag Springer Nature steht der nach Siemens Healthcare zweitgrößte deutsche Börsengang bislang in diesem Jahr vor der Tür. Was steckt drin im IPO?

Der Wissenschaftsverlag Springer Nature (zu dem auch der Verlag Fuchsbriefe gehört) strebt an die Börse. Rund 1,2 Mrd. Euro werden dem internatioal tätigen Verlagshaus beim IPO zufließen. Mit dem Geld will der Konzern primär seine Schuldenlast verringern und die Aufwendungen für Fremdkapital um mehr als 100 Mio. Euro pro Jahr senken.

Springer Nature will bis zu 145 Mio. Aktien platzieren (Preisspanne 10,50 bis 14,50 Euro je Aktie). Das Papier kann bis voraussichtlich 8. Mai gezeichnet werden. Die erste Börsennotiz ist für den 9. Mai vorgesehen. Die anfängliche Marktkapitalisierung dürfte zwischen 3,2 und 3,9 Mrd. Euro betragen (max. Streubesitz 44,8%).

Mehrheitsgesellschafter Holtzbrinck wird sich im Rahmen des IPO nicht von Aktien trennen, sondern selbst für 100 Mio. Euro zukaufen. BC Partners, der vor vier Jahren Springer Science für 3,3 Mrd. Euro übernommen hatte, will sich innerhalb von zwei Jahren von seinen Anteilen trennen.

Springer Nature erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von 1,64 Mrd. Euro (operativer Gewinn 374 Mio. Euro). Unter dem Strich schreibt das Unternehmen aber wegen hoher Kreditkosten für Verbindlichkeiten von rund 3 Mrd. Euro noch Verlust. Der Nettoverlust wurde aber auf rund 67 Mio. Euro verringert (nach 123 Mio. Euro für 2016).

Fazit: Bei Lang & Schwarz wird die Aktie vorbörslich im oberen Drittel der Bookbuildingspanne gehandelt. Zeichnungsgewinne sollten also drin sein. Mittel- und langfristig ist der Titel aussichtsreich.

Hinweis: Wir berichteten auch in unserem Artikel vom 26.04.2018 aus FUCHS-IPO über den Börsengang. Zum Artikel

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