Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
5315
Magnitogorsk Iron and Steel Works (MMK) ADRs

Stahlschmiede aus Russland

Stahl ist nach wie vor in der Industrie ein gefragter Rohstoff. Strafzölle sollen eigentlich die Menge des Stahls aus Russland auf dem internationalen Markt begrenzen. Der fallende Rubel wirkt dem jedoch entgegen.

Die Strafzölle der USA und der EU sollen die Einfuhr von russischen Stahl- und Eisenprodukten verhindern und verteuern. Doch der Wertverlust des Rubels wirkt dem entgegen. Russischer Stahl bleibt darum auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig und gefragt.

Größter russischer Stahlhersteller ist Magnitogorsk Iron and Steel Works (MMK). Das Unternehmen hat 2017 rund 13 Mio. Tonnen Rohstahl und etwa 12 Mio. Tonnen Stahlerzeugnisse produziert (Marktanteil 17% in Russland) und ist einer der größten Stahlhersteller weltweit. MMK ist fest in der Hand des Industriemagnaten und Vorstandschefs Viktor Rashnikov. Er kontrolliert über seine Investmentholding Mintha Holding Ltd. knapp 85% der MMK-Aktien. Zweitgrößter Einzelaktionär ist die Bank of New York Mellon (4,13%). Nur rund 12% der Anteile befinden sich in Streubesitz.

Gute Geschäftszahlen

MMK produziert ein breites Sortiment hochwertiger Stahl- und Eisenprodukte. Darunter sind hochfeste Walzprodukte, Flacherzeugnisse, Profilstahl, Biegeprofile oder Stahlerzeugnisse für die Automobilindustrie. Zwar beeinträchtigen die in diesem Jahr durch die USA verhängten Sanktionen und Strafzölle das Geschäft. Aber Umsatz und Gewinn sind dennoch zufriedenstellend. Im ersten Halbjahr stieg der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr um 16% auf 4,161 Mrd. US-Dollar.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte sogar um ein Drittel auf 1,21 Mrd. US-Dollar zu. Höhere Verkaufspreise für Stahlerzeugnisse sowie ein besserer Produktmix waren die maßgeblichen Wachstumstreiber.

Die MMK-Aktie ist günstig. Die Rubelschwäche gleicht Zollmaßnahmen aus. Zudem besteht die Phantasie, dass Sanktionen und Zölle wieder reduziert werden. Langfristig orientierte Anleger kaufen erste Stücke.

ka

i

Kennzahlen

Kursentwicklung

Umsatz (2017)*: 7,55 Mrd.

 

Gewinn je Aktie (2017)*: 1,38

Marktkapitalisierung*:8,16 Mrd.

KGV (2019e): 8,46

Div.-Rendite: 5,52%

* in USD

 

Empfehlung: kaufen

Kursziel: 11,60 USD (ca. 9,93 EUR), Stop-Loss: unter 7,80 USD

ISIN: US 559 189 204 8 | Kurs: 9,70 USD (ca. 8,18 EUR)

Kurschance: 19,5% | Verlustrisiko: 19,5%

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 15 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Performance-Projekte: Ruhige Woche, harte Fakten

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Eine Woche ohne Hektik, ohne große Trades, ohne Schlagzeilen – und doch voller Erkenntnisse. Kalenderwoche 15 legt offen, wie sich Vermögensverwalter wirklich vom Markt absetzen. Vier Projekte, vier Benchmarkdepots, hunderte Millionen Euro in der Betrachtung. Wer genauer hinsieht, erkennt: Nicht Aktion macht den Unterschied, sondern Struktur. Diese Woche zeigt, warum stille Phasen die ehrlichsten Antworten liefern.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 15: Rendite, Risiko und Handel

Warum Kapitalstärke alleine nicht reicht

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Kalenderwoche 15 offenbart im Performance‑Projekt 9 (Stiftungsportfolio) ein klares Bild. Große Vermögen treffen auf moderate Märkte, das Benchmarkdepot setzt den Takt. Während die Portfolios reagieren, zeigt sich deutlich, was in diesem Projekt trägt: weniger Aktion, mehr Struktur. Wer genau hinschaut, erkennt, warum sich manche Strategien behaupten – und andere bewusst zurücknehmen.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 15: Performance, Gewinner und Verlierer

Markt, Fonds, Benchmark – Lektionen aus Projekt 8

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Kalenderwoche 15 war im Performance‑Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds) eine Woche ohne jede Handelsaktivität. Kein Fondswechsel, keine taktischen Manöver, keine Eingriffe. Und doch entstand ein klares Bild. Das Benchmarkdepot setzte den Maßstab, die Fondsportfolios reagierten unterschiedlich. Wer genau hinsieht, erkennt: Gerade im Fondsprojekt zeigt sich, wie viel Struktur, Ausrichtung und Historie wirklich bedeuten.
Zum Seitenanfang