Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2821
Französischer Energiekonzern günstig bewertet

TotalEnergies liefert reichlich Dividende

Anlagen des TotalEnergies Konzerns in Texas. © Guillaume PERRIN - TOTAL
Anleger, die auch Dividenden bedacht sind, kommen bei TotalEnergies auf ihre Kosten. Aber auch abseits der Ausschüttungen hat die Aktie einiges zu bieten. Denn das Unternehmen befindet sich inmitten eines langfristigen Transformationsprozesses.

Ein fundamentales „Value-Schnäppchen“ ist TotalEnergies SE. Der französische Energiekonzern wird derzeit gerade einmal mit dem 6,7fachen des Jahresgewinns an der Börse bewertet. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis liegt bei 1,2. TotalEnergies ist weltweit in der Öl- und Gasförderung tätig. Auch Kohle und Uran werden zur Energiegewinnung genutzt. 

Die Petrochemie-Produkte des Unternehmens finden in Weiterverarbeitungsprozessen zahlreicher anderer Industriezweige Anwendung. Über ein eigenes Tankstellen-Netz (Total und Elf) vertreibt der Konzern Treibstoffe an Endverbraucher und unterhält eigene Service-Stationen auf den Flughäfen Lyon und Toulouse. Das Unternehmen produziert zudem Petrochemikalien wie Plastik, Polymere und Spezial-Chemikalien und handelt mit Rohöl und weiterverarbeiteten Produkten wie Benzin, Flüssiggas, Heizöl, Asphalt und Schmiermitteln. 

Mehr Geschäfte in Asien angestrebt

Seine geografische Ausbreitung ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal gegenüber Wettbewerbern. Wichtige Drehscheiben sind Europa, der Nahe Osten und Afrika. Die Unternehmensleitung erkennt jedoch zunehmend die Bedeutung von Amerika und Asien in der Zukunft. Dort werden die Geschäfte ausgebaut. Außerdem strukturiert Total um. Die Franzosen haben sich verpflichtet, bis 2050 CO2-neutral zu werden. Dafür hat der Konzern große Investitionen in neue Energien getätigt. Der Bau eines britischen Windparks in der Nordsee ist nur eines von vielen Beispielen. 

Der steigende Ölpreis schiebt den Unternehmensgewinn kräftig an. Im vierten Quartal 2021 stand ein Gewinn in Höhe von 5,84 Mrd. US-Dollar in den Büchern, nach 891 Mio. US-Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz kletterte um 70% auf 55,3 Mrd. US-Dollar (Vorjahr: 32,35 Mrd. USD).

Ausschüttungsfreudiges Unternehmen

Die Franzosen verfolgen grundsätzlich eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2021 wird TotalEnergies eine Schlussdividende in Höhe von 0,66 Euro je Aktie ausschütten. Die Zahlung erfolgt am 1. Juli 2022 (Ex-Tag ist der 21.06.22). Die Gesamtdividende für 2021 liegt damit bei 2,64 Euro. Gemessen am aktuellen Aktienkurs können Anleger somit eine Ausschüttungsrendite von rund 5,7% erwarten. Für das laufende Jahr ist eine Anhebung der Dividende um 5% geplant. Außerdem will das Unternehmen Aktien im Wert von rund zwei Milliarden Euro zurückkaufen. 

Aus technischer Sicht bewegt sich die Total-Aktie seit August 2020 in einem intakten Aufwärtstrend. Den aktuellen Kursrücksetzer nutzen mittel- und langfristig orientierte Anleger zum Einstieg in den Titel.

Empfehlung: kaufen Kursziel: 58,85 EUR, StoppLoss unter 39,75 EUR
Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 6 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Entwicklungen, Risiken und Strategien in Kalenderwoche 6

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die sechste Kalenderwoche zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Projekten: Während einige Benchmarks stabil bleiben, übertreffen aktive Depots ihre Vergleichsgröße teils deutlich. Besonders Projekt 7 und 9 demonstrieren, wie stark Handelsverhalten die Performance beeinflusst. Die Spannbreite der Ergebnisse reicht von klaren Spitzenwerten bis zu massiven Verlusten und macht Strukturqualität zum entscheidenden Erfolgsfaktor.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 6: Rendite, Risiko und Handel

Handel oder Ruhe? KW 6 zeigt, was wirklich zählt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Nur drei Vermögensverwalter griffen in KW 6 aktiv in ihre Portfolios ein, während die Mehrheit – einschließlich des Benchmarkdepots – keine einzige Order platzierte. Dennoch entwickelten sich die Depots im Projekt 9 (Stiftungsportfolio) sehr unterschiedlich. Einige Häuser profitieren spürbar vom Marktumfeld, andere müssen Verluste hinnehmen. Die Woche zeigt laut den Daten von infront: Die richtige Allokation ist oft entscheidender als jede Umschichtung.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 6: Performance, Gewinner und Verlierer

Starke Fondsmanager in KW 6: Wer Projekt 8 nach vorn zieht

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Woche 6 verliert das Benchmarkdepot (vermögensverwaltende Fonds) leicht, während mehrere Vermögensverwalter klare Gewinne erzielen und andere stark zurückfallen. Da in Projekt 8 keine Handelsaktivitäten stattfanden, spiegeln alle Veränderungen ausschließlich die Marktbewegungen wider. Die Analyse anhand der Daten von infront zeigt, wer überzeugt – und wer deutlich hinter dem Markt zurückbleibt.
Zum Seitenanfang